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Ostorhinchus talboti Kardinalbarsch

Ostorhinchus talboti wird umgangssprachlich oft als Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Gerry R. Allen, Australien

Foto: Halmahera, Indonesien


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Gerry R. Allen, Australien

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11624 
AphiaID:
712690 
Wissenschaftlich:
Ostorhinchus talboti 
Umgangssprachlich:
Kardinalbarsch 
Englisch:
Flame Cardinalfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Ostorhinchus (Gattung) > talboti (Art) 
Erstbestimmung:
(Smith, ), 1961 
Vorkommen:
Australien, Brunei Darussalam, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), Chesterfieldinseln, Dampier-Archipel, Fidschi, Flores, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Great Barrier Riff, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Japan, Korallenmeer, Malaysia, Malediven, Maumere, Mauritius, Neukaledonien, Nord-Afrika, Osterinsel (Rapa Nui), Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Raja Ampat, Rotes Meer, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Salomonen, Taiwan, Vietnam, Weihnachtsinsel 
Meerestiefe:
1 - 37 Meter 
Größe:
9 cm - 14 cm 
Temperatur:
26°C - 28°C 
Futter:
Fischbrut, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-07-16 16:34:37 

Haltungsinformationen

Ostorhinchus talboti, früher als Apogon talboti bekannt, ist ein, für Kardinalbarsche, schon anständig großer Fisch, der auf den ersten Blick durch seine recht großen Augen auffällt.
Große Augen weisen entweder auf ein Vorkommen in großen Tiefen, hier gilt es, die vorhandenen restlichen Lichtmengen noch möglichst optimal nutzen zu können, oder aber auf ein nachtaktives Tier mit der gleichen Intention.
Kardinalbarsche sind überwiegend nachtaktiv, viele Arten halten sich tagsüber in Höhlen, Riffspalten, unter Überhängen oder zwischen Korallen verborgen, um mit Einbruch der Dunkelheit auf Zooplanktonjagt zu schwimmen.
So auch bei Ostorhinchus talboti, das Foto von Dr., Gerry Allen zeigt einen 8,5cm langen Kardinalbarsch.

Auch wenn Kardinalbarsche nicht den Eindruck eines Räubers vermitteln, so stehen doch kleinere Fische und anderer Invertebraten auf ihrem Speiseplan.
Manche Kardinalbarsche leben in Gruppen oder kommen sogar in Schwärmen vor, der Schwarm gewährt einzelnen Individuen Schutz vor größeren Räubern, Ostorhinchus talboti hingegen kommt als Einzeltier vor.

Regelmäßige Importe scheinen schon aus diesem Grund nicht zu erfolgen, diese Tiere wäre dann zu teuer, Haltungen in Aquarien sind uns auch nicht bekannt.


Synonym: Apogon talboti Smith, 1961

Weiterführende Links

  1. Encyclodedia of Life (EOL) (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. FishBase (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  4. Reef Fishes of the East Indies, Appendix (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  5. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

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