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Heteromysis (Heteromysis) abednavandii sp.n. Schwebegarnele

Heteromysis (Heteromysis) abednavandii sp.n. wird umgangssprachlich oft als Schwebegarnele bezeichnet. Haltung im Aquarium: Sehr einfach. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber robertbaur

Laboratory photos by Helmuth Goldammer.

Fig. 1: In-vitro microphotographs of Heteromysisabednavandii sp.n., paratypes (NHMW 26553), CO2-treated living specimens. A, adult female with body length 4.1 mm, dorsal; B, C, male 4.3 mm in dorsal (B) and (C) lateral view. Laboratory photos by Helmuth Goldammer. Three photos mounted together on same panel, background cleaned using electronic tools by the present author.


Eingestellt von robertbaur.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12824 
AphiaID:
Wissenschaftlich:
Heteromysis (Heteromysis) abednavandii sp.n. 
Umgangssprachlich:
Schwebegarnele 
Englisch:
Heteromysis Abednavandii Sp.n. 
Kategorie:
Andere Krebstiere 
Stammbaum:
(Reich) > (Stamm) > (Klasse) > (Ordnung) > (Familie) > Heteromysis (Gattung) > (Heteromysis) abednavandii sp.n. (Art) 
Vorkommen:
Indonesien, Papua-Neuguinea, Philippinen, Zirkumglobal, Zirkumsubtropisch, Zirkumtropisch 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
bis zu 0,5cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Algen, Allesfresser (omnivor), Detritus, Debris (totes organisches Material), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Sehr einfach 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Heteromysis abrucei
  • Heteromysis actiniae
  • Heteromysis agelas
  • Heteromysis arianii
  • Heteromysis armoricana
  • Heteromysis atlantidea
  • Heteromysis australica
  • Heteromysis beetoni
  • Heteromysis bermudensis
  • Heteromysis bredini
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-02-29 16:28:51 

Haltungsinformationen

Heteromysis (Heteromysis) abednavandii sp.n.

"Das Haus des Meeres feiert erneut eine kleine Sensation:
Dort wurde eine zweite, bisher unbeschriebene Garnelenart entdeckt, die mit der 10 mal häufigeren Heteromysis domusmaris in Gemeinschaft lebt. Auch sie ist vermutlich als "blinder Passagier" in Spalten von Steinen in die Aquarien des Haus des Meeres gelangt. Herkunftsort der Steine ist das als Korallendreieck bekannte Meeresgebiet zwischen Indonesien, Papua-Neu-Guinea und den Philippinen. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist dort auch das natürliche Verbreitungsgebiet dieser neuen, zweiten Schwebgarnelenart. Sie sind wenige Millimeter klein mit auffällig großen Augen und schwimmen in kleinen Schwärmen über Korallenkiesböden. Dort betreiben sie eine Brutpflege, die jener der Kängurus ähnlich ist:

Die Garnelenmutter trägt ihre Jungtiere in einem bauchseitigen Beutel mit sich und entlässt sie erst nach Erreichen einer gewissen Größe ins Meer. Dem Schwebgarnelen-Spezialisten Karl Wittmann (Universität Wien) ist nach mehrmonatiger Untersuchung und Beschreibung der Tiere der Nachweis gelungen, dass es sich dabei tatsächlich um eine weitere "neue", bisher nicht bekannte Tierart die im Wiener Haus des Meeres lebt, handelt. Benannt hat er sie nach ihrem Entdecker Daniel Abed-Navandi "Heteromysis abednavandii". "

Allgemeines zu Mysida
Mysida ist eine Ordnung von kleinen garnelenartigen Krebstierchen. Im englischsprachigen Raum werden diese kleinen Mysis als opossum shrimp (Mysidacea) bezeichnet.Die Bezeichnung opossum shrimp bezieht sich dabei auf das Vorhanendensein eines Brutbeutels oder Bruttasche (lat.Marsupium) bei den Weibchen.In diesem Brutbeutel werden die Larven aufgezogen.

Mysis haben ein Paar gestielter Augen und zwei Antennenpaare.Die meisten Arten sind zwischen 0,5-2,5 cm groß.Farblich meist blass und transparent, bis hell orange oder braun. Es wurden aber auch farblich auffälligere Arten gefunden.

Mysis sind Welt weit in flachen bis tiefen marinen Gewässern, benthisch oder pelagisch zu finden. Es leben aber auch einige Arten in Süß- und Brackwasser.Mysis sind Filtrierer und ernähren sich als Allesfresser von Algen, Detritus und Zooplankton.

Sie sind empfindlich gegenüber Wasserverschmutzungen und werden auch als Bioindikatoren zur Überwachung der Wasserqualität eingesetzt.

Weiterführende Links

  1. Verlag.nhm-wien.ac.at (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

Allgemein


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