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Pleuractis granulosa Großpolypige Steinkoralle

Pleuractis granulosa wird umgangssprachlich oft als Großpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 200 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Copyright Anders Poulsen, colours.dk

Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Anders Poulsen, Dänemark Please visit www.colours.dk for more information.

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail

Steckbrief

lexID:
4264 
AphiaID:
716549 
Wissenschaftlich:
Pleuractis granulosa  
Umgangssprachlich:
Großpolypige Steinkoralle 
Englisch:
Stony Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Fungiidae (Familie) > Pleuractis (Gattung) > granulosa (Art) 
Erstbestimmung:
(Klunzinger, ), 1879 
Vorkommen:
Australien, Great Barrier Riff, Papua-Neuguinea, Philippinen 
Größe:
bis zu 14cm 
Temperatur:
23°C - 27°C 
Futter:
Phytoplankton (Pflanzliches Plankton), Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooplankton (Tierisches Plankton), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 200 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-01-29 22:06:06 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Pleuractis granulosa sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Pleuractis granulosa interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Pleuractis granulosa bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

“From Veron, J.E.N. Corals of the World.”

Fungia granulosa Klunzinger, 1879

Korrekter Name laut Sealifebase & WoRMS: Pleuractis granulosa (Klunzinger, 1879)

Korallen der Gattung Fungia sind nicht selten in Aquarien und im Handel. Leider ist die Identifikation hier auch nicht immer so einfach, trotz guter Nachschlagewerke wie AIMS.
Bei einigen Arten ist uns die ID geglückt andere können wir derzeit nur als Fungia sp. bezeichnen.

Besonders wichtig ist aus unserer Sicht die Information zum Ableben von Fungias. Man sollte, selbst wenn eine Fungia abstirbt die Koralle nicht aus dem Becken holen sondern abwarten.

Sie sind als eine der Arten bekannt die durch Anthocaulibildung dann neue, kleine Ableger bilden. Diese wachsen auf und aus dem Skelett des Muttertieres.

Die allgemeine Haltung von Fungias ist nicht besonders schwer.
Sie leben bevorzugt auf dem Boden was im Umkehrschluss Mittellichtzone heißt.
Was sie allerdings gar nicht mögen, ist wenn sie dauernd Sand oder Kies auf sich liegen haben.
Das passiert oft durch grabende oder baggernde Grundeln.

Daher bietet es sich an ihnen einen flachen Stein oder ähnliches anzubieten, worauf man sie legt.
Sie sind in der Regel dann gut zu halten und müssen nicht separat gefüttert werden.
Man sieht es ihnen allerdings auch an dass sie natürlich auch planktonisch kleines Futter fangen können.

Sie brauchen natürlich auch Strömung, aber wie bei allen Korallen, keine direkt auf das Tier gerichtete.

Class: Anthozoa
Order: Scleractinia(stony corals)
Family: Fungiidae


Folgende Arten sind bekannt / Other Species

Fungia concinna
Fungia corona
Fungia danai
Fungia fralinae
Fungia fungites
Fungia granulosa
Fungia horrida
Fungia klunzingeri
Fungia moluccensis
Fungia paumotensis
Fungia puishani
Fungia repanda
Fungia scabra
Fungia scruposa
Fungia scutaria
Fungia seychellensis
Fungia spinifer
Fungia taiwanensis

Weiterführende Links

  1. Australian Institute of Marine Species (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

Allgemein

Copyright Anders Poulsen, colours.dk
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Fungia granulosa. Philippines. Showing the typically wavy appearance of the septa. Photograph: Charlie Veron.
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