Haltungsinformationen
Micrognathus crinitus (Jenyns, 1842)
Micrognathus crinitus kommt in Korallentrümmern vor (geringer Korallenbewuchs auf weißem Sandboden), meist in der Nähe von Seefächern. Die Harlekin-Seenadel erreicht eine Länge bis 15cm und ist häufig in den Zwischenräumen von flachen Mischsanden, Korallenriffen, Seegraswiesen und algenbewachsenen Riffen zu finden. Interessanterweise sind diese Seenadeln oft paarweise anzutreffen.
Zwei ausgeprägte Farbformen: *crinitus*-Form – variiert von fast weiß mit wenigen verstreuten braunen Flecken und schwarzen Punkten in regelmäßigen Abständen entlang der Rumpfkämme über fast schwarz (unten) und blass (oben) sowie braun gesprenkelt mit 10 oder mehr diffusen, unregelmäßigen dunklen oder weißen Querbinden bis hin zu fast durchgehend dunkel mit weißen Punkten in regelmäßigen Abständen entlang der Rumpfkämme; *ensenadae*-Form – auffällige, breite gelbe bis weiße und dunkel purpurbraune Querbinden an Kopf und Rumpf.
Hinweis: Die beiden Farbformen dieser Art kommen in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet vor; zumindest in Brasilien gehen sie ineinander über. *Crinitus* ist die älteste Bezeichnung; sie wurde 1842 für ein Exemplar aus Brasilien vergeben, während *ensenadae* 1915 für ein Exemplar aus der Karibik beschrieben wurde. Es ist noch nicht geklärt, ob die brasilianischen und karibischen Populationen unterschiedliche Arten darstellen.
Micrognathus crinitus ernährt sich von Plankton und benthischen wirbellosen Tieren.
Synonyme:
Corythoichthys vittatus Kaup, 1856
Corythroichthys ensenadae Silvester, 1915
Halicampus crinitus (Jenyns, 1842)
Micrognathus ensenadae (Silvester, 1915)
Micrognathus jonesi (Günther, 1874)
Micrognathus jonesii (Günther, 1874)
Micrognathus vittatus (Kaup, 1856)
Syngnathus crinitus Jenyns, 1842
Syngnathus jonesii Günther, 1874
Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Micrognathus crinitus kommt in Korallentrümmern vor (geringer Korallenbewuchs auf weißem Sandboden), meist in der Nähe von Seefächern. Die Harlekin-Seenadel erreicht eine Länge bis 15cm und ist häufig in den Zwischenräumen von flachen Mischsanden, Korallenriffen, Seegraswiesen und algenbewachsenen Riffen zu finden. Interessanterweise sind diese Seenadeln oft paarweise anzutreffen.
Zwei ausgeprägte Farbformen: *crinitus*-Form – variiert von fast weiß mit wenigen verstreuten braunen Flecken und schwarzen Punkten in regelmäßigen Abständen entlang der Rumpfkämme über fast schwarz (unten) und blass (oben) sowie braun gesprenkelt mit 10 oder mehr diffusen, unregelmäßigen dunklen oder weißen Querbinden bis hin zu fast durchgehend dunkel mit weißen Punkten in regelmäßigen Abständen entlang der Rumpfkämme; *ensenadae*-Form – auffällige, breite gelbe bis weiße und dunkel purpurbraune Querbinden an Kopf und Rumpf.
Hinweis: Die beiden Farbformen dieser Art kommen in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet vor; zumindest in Brasilien gehen sie ineinander über. *Crinitus* ist die älteste Bezeichnung; sie wurde 1842 für ein Exemplar aus Brasilien vergeben, während *ensenadae* 1915 für ein Exemplar aus der Karibik beschrieben wurde. Es ist noch nicht geklärt, ob die brasilianischen und karibischen Populationen unterschiedliche Arten darstellen.
Micrognathus crinitus ernährt sich von Plankton und benthischen wirbellosen Tieren.
Synonyme:
Corythoichthys vittatus Kaup, 1856
Corythroichthys ensenadae Silvester, 1915
Halicampus crinitus (Jenyns, 1842)
Micrognathus ensenadae (Silvester, 1915)
Micrognathus jonesi (Günther, 1874)
Micrognathus jonesii (Günther, 1874)
Micrognathus vittatus (Kaup, 1856)
Syngnathus crinitus Jenyns, 1842
Syngnathus jonesii Günther, 1874
Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Dan Schofield, UK