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Paramphithoe hystrix Flohkrebs

Paramphithoe hystrix wird umgangssprachlich oft als Flohkrebs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Anders Salesjö, Schweden

Foto:Spitzbergen, Norway


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Anders Salesjö, Schweden Please visit www.salesjo.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
10340 
AphiaID:
102152 
Wissenschaftlich:
Paramphithoe hystrix 
Umgangssprachlich:
Flohkrebs 
Englisch:
Amphipod 
Kategorie:
Andere Krebstiere 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Amphipoda (Ordnung) > Paramphithoidae (Familie) > Paramphithoe (Gattung) > hystrix (Art) 
Erstbestimmung:
(Ross, ), 1835 
Vorkommen:
Alaska, Arktik (Nordpolarmeer), Grönland (Kalaallit Nunaat), Island, Karasee, Labrador, Nord-Ost-Atlantik, Ostküste USA, Skandinavien, Spitzbergen (Svalbard), West-Atlantik 
Meerestiefe:
40 - 800 Meter 
Größe:
bis zu 0,1cm 
Temperatur:
-1,3°C - 7,6°C 
Futter:
Phytoplankton (Pflanzliches Plankton), Protozoen (Einzeller), Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-04-07 17:36:54 

Haltungsinformationen

(Ross, 1835)

Kleine Tiere ganz groß!
Flohkrebse kommem in den unterschiedlichsten fantastischen Formen, Farben und Größen vor und messen nur wenige Millimter, gehören aber dennoch zu den ganz Größen der marinen Welt, da sie als Bestandteil des Zoopülanktons in der Nahrungskette eine sehr wichtige Funktion haben.
Klein frisst groß, Zooplankton frisst Zooplankton und wird schließlich wiederum von größeren Tieren wie Fischen, Quallen, Krustentieren etc. gefressen.
Ohne diese Kleinstlebewesen kann es die heutige Artenvielfalt in unseren Ozeanen nicht geben, und es ist vorstellbar, welchen Einfluß der Menswch mit seinen Abfällen, Giften, Müll und sonstigen illegal verklappten Stoffen auf diese empfindlichen und zarten Wesen, ihre Entwicklung und ihr Dasein hat.
Leider geht es heutzutage nur um Geld und Proftite, und erst wenn Arten als ausgestorben gelten, nimmt man davon ggf. eine Randnotiz davon wahr.

2050, so wissenschaftliche Studien, wird Fisch als Lebensmittel für 50% der Menschheit nicht mehr bezahlbar sein, der Hunger nach marinem Eiweiss steigt ins Unermessliche, der Mensch plündert die Ozeane.
Mit diesem Wissen sollte eigentlich klar sein, dass den Kleinsten innerhalb der Nahrungskette auch einbesonderer Schutz zukommen sollte, ohne "klein" kein "groß"!

Paramphithoe hystrix ernährt sich von bestimmten Bestandteilen von Haliclona-Schwämmen.

Synonyme:
Acanthozone cuspidata (Ross, 1835)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Arthropoda (Phylum) > Crustacea (Subphylum) > Multicrustacea (Superclass) > Malacostraca (Class) > Eumalacostraca (Subclass) > Peracarida (Superorder) > Amphipoda (Order) > Gammaridea (Suborder) > Epimeriidae (Family) > Paramphithoe (Genus) > Paramphithoe hystrix (Species)

Weiterführende Links

  1. Encyclodedia of Life (EOL) (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. Homepage Anders Salesjö (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. SeaLifeBase (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  4. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

Allgemein


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