Haltungsinformationen
Enigmopora darveliensis Ditlev, 2003
Der Artname "darveliensis" bezieht sich auf die Typuslokalität zur Beschreibung von Enigmopora darveliensis, die Darvel Bay (Darvel-Bucht. Das ist eine große Bucht an der Ostküste von Sabah, Malaysia.
Merkmale Enigmopora darveliensis: Die Kolonien sind verzweigt, die Äste ca. 15 mm breit, unbestimmt, gebogen und spitz zulaufend. Die axialen Koralliten sind deutlich sichtbar, röhrenförmig und 3–4 mm im Durchmesser. Angeborene axiale Koralliten sind häufig. Die radialen Koralliten weisen unterschiedliche Größen und vorstehende Unterlippen auf. Die Septen sind dick und zu einem poritiden Septenmuster mit verschmolzenen oder teilweise verschmolzenen lateralen Paaren sowie einer dorsalen und einer ventralen Leitstruktur verwachsen. Säulen sind vorhanden und mit der dorsalen Leitstruktur und oft auch mit anderen Septen verwachsen. Die Kelchwand bildet einen leicht erhabenen Ring. Bekannt von einem einzigen Exemplar.
Farbe: Braun.
Ähnliche Arten: Kaum von fein verzweigter Acropora aspera zu unterscheiden, abgesehen von der Korallitenstruktur, die bei keiner anderen Koralle vorkommt. Auch Acropora pulchra sehr ähnlich.
Lebensraum: Gesammelt 2 m Tiefe in trübem Wasser.
Häufigkeit: Vermutlich selten, wurde aber aufgrund der großen Ähnlichkeit mit Acropora-Arten möglicherweise übersehen.
Taxonomischer Hinweis: Die Typusart von Enigmopora Ditlev, 2003 ähnelt Acropora, besitzt aber im Gegensatz zu allen Acropora- und Isopora-Arten einige Koralliten mit massiven Septen, die bis zu einer massiven Columella reichen. Wie bei den meisten Acropora-Arten sind dorsale und ventrale Richtungssepten sowie laterale Septen vorhanden, die paarweise wie bei Porites angeordnet sein können. Wir haben das Typusmaterial erneut untersucht und sind der Ansicht, dass weitere Untersuchungen an mehr Exemplaren erforderlich sind, um sicherzustellen, dass es sich um eine eigenständige Art und nicht um eine Anomalie handelt, wie sie bei Korallen häufig vorkommt.
Neben Dr. Charlie Veron und Dr. Carden C. Wallace, die in Verbindung mit Acroporen und anderen Steinkorallen sicherlich als erste namentlich genannt werden, so solle der am 23. November 2013 verstorbener dänische Wissenschaftler, der viele Jahre im Indo-Pazifischen Ozean Steinkorallen studierte, identifiziert und illustrierte, nicht vergessen werden, Dr. Hans Ditlev.
Dr. Ditlev begann, trotz einer schweren Erkrankung, an seinem neuen Buch zu arbeiten
INDO-PACIFIC CORALS – identified and illustrated by Hans Ditlev
Leider konnte Hans Ditlev dieses Buch selber nicht mehr vollenden, diese Ehre gebührte dann seinen Kollegen, Prof. Dr. Jorgen Hylleberg und Prof. Dr. Tomas Cedhagen, Aarhus, Dänemark.
Das 416 Seiten starke Standartwerk, das heute Studenten der Meeresbiologie zu Rate ziehen, kann kostenfrei im Internet als pdf. Datei heruntergeladen werden und gehört sicherlich neben „Corals of the World“ von Charlie Veron zur absoluten Pflichtlektüre für alle Korallenfans und Meerwasser-Aquarianer.
Das pdf. Dokument können Sie hier kostenlos downloaden:
https://www.researchgate.net/publication/297704540_Indo-Pacific_corals_identified_and_illustrated_by_Hans_Ditlev
Dr. Ditlev führte 1998 und 1999 eine Expedition von Sabah an der Westküste Brunei Darussalams bis zur Nordküste von Borneos fotografierte und sammelte dabei innerhalb von zwei Monaten über 900 Korallenarten, überwiegend Acropora und Euphyllidae.
Dr. Ditlev und seiner Arbeit ist die Erstbeschreibung einiger sehr wichtiger Arten zu verdanken, hierzu zählen u.a. die Blasenkorallen Plerogyra cauliformis, Plerogyra multilobata und Plerogyra diabolotus, die großpolypigen Steinkorallen Pectinia crassa, Mycedium spina und die kleinpolypige Steinkoralle Enigmopora darveliensis.
Enigmopora darveliensis ist sehr eng mit Acropora-Steinkorallen verwandt, eine engere Verwandtschaft zu Montipora-Steinkorallen besteht aber nicht.
Die Farbe der lebender Exemplare von war ein braun, die Tiere wurden in trüben Standorten mit mäßiger Strömung in gerade einmal 21 Metern Tiefe entdeckt.
Der Artname "darveliensis" wurde von der Fundortlokalität "Darvel Bay", einer große Bucht an der Ostküste der Insel Borneo abgeleitet.
Der Artname "darveliensis" bezieht sich auf die Typuslokalität zur Beschreibung von Enigmopora darveliensis, die Darvel Bay (Darvel-Bucht. Das ist eine große Bucht an der Ostküste von Sabah, Malaysia.
Merkmale Enigmopora darveliensis: Die Kolonien sind verzweigt, die Äste ca. 15 mm breit, unbestimmt, gebogen und spitz zulaufend. Die axialen Koralliten sind deutlich sichtbar, röhrenförmig und 3–4 mm im Durchmesser. Angeborene axiale Koralliten sind häufig. Die radialen Koralliten weisen unterschiedliche Größen und vorstehende Unterlippen auf. Die Septen sind dick und zu einem poritiden Septenmuster mit verschmolzenen oder teilweise verschmolzenen lateralen Paaren sowie einer dorsalen und einer ventralen Leitstruktur verwachsen. Säulen sind vorhanden und mit der dorsalen Leitstruktur und oft auch mit anderen Septen verwachsen. Die Kelchwand bildet einen leicht erhabenen Ring. Bekannt von einem einzigen Exemplar.
Farbe: Braun.
Ähnliche Arten: Kaum von fein verzweigter Acropora aspera zu unterscheiden, abgesehen von der Korallitenstruktur, die bei keiner anderen Koralle vorkommt. Auch Acropora pulchra sehr ähnlich.
Lebensraum: Gesammelt 2 m Tiefe in trübem Wasser.
Häufigkeit: Vermutlich selten, wurde aber aufgrund der großen Ähnlichkeit mit Acropora-Arten möglicherweise übersehen.
Taxonomischer Hinweis: Die Typusart von Enigmopora Ditlev, 2003 ähnelt Acropora, besitzt aber im Gegensatz zu allen Acropora- und Isopora-Arten einige Koralliten mit massiven Septen, die bis zu einer massiven Columella reichen. Wie bei den meisten Acropora-Arten sind dorsale und ventrale Richtungssepten sowie laterale Septen vorhanden, die paarweise wie bei Porites angeordnet sein können. Wir haben das Typusmaterial erneut untersucht und sind der Ansicht, dass weitere Untersuchungen an mehr Exemplaren erforderlich sind, um sicherzustellen, dass es sich um eine eigenständige Art und nicht um eine Anomalie handelt, wie sie bei Korallen häufig vorkommt.
Neben Dr. Charlie Veron und Dr. Carden C. Wallace, die in Verbindung mit Acroporen und anderen Steinkorallen sicherlich als erste namentlich genannt werden, so solle der am 23. November 2013 verstorbener dänische Wissenschaftler, der viele Jahre im Indo-Pazifischen Ozean Steinkorallen studierte, identifiziert und illustrierte, nicht vergessen werden, Dr. Hans Ditlev.
Dr. Ditlev begann, trotz einer schweren Erkrankung, an seinem neuen Buch zu arbeiten
INDO-PACIFIC CORALS – identified and illustrated by Hans Ditlev
Leider konnte Hans Ditlev dieses Buch selber nicht mehr vollenden, diese Ehre gebührte dann seinen Kollegen, Prof. Dr. Jorgen Hylleberg und Prof. Dr. Tomas Cedhagen, Aarhus, Dänemark.
Das 416 Seiten starke Standartwerk, das heute Studenten der Meeresbiologie zu Rate ziehen, kann kostenfrei im Internet als pdf. Datei heruntergeladen werden und gehört sicherlich neben „Corals of the World“ von Charlie Veron zur absoluten Pflichtlektüre für alle Korallenfans und Meerwasser-Aquarianer.
Das pdf. Dokument können Sie hier kostenlos downloaden:
https://www.researchgate.net/publication/297704540_Indo-Pacific_corals_identified_and_illustrated_by_Hans_Ditlev
Dr. Ditlev führte 1998 und 1999 eine Expedition von Sabah an der Westküste Brunei Darussalams bis zur Nordküste von Borneos fotografierte und sammelte dabei innerhalb von zwei Monaten über 900 Korallenarten, überwiegend Acropora und Euphyllidae.
Dr. Ditlev und seiner Arbeit ist die Erstbeschreibung einiger sehr wichtiger Arten zu verdanken, hierzu zählen u.a. die Blasenkorallen Plerogyra cauliformis, Plerogyra multilobata und Plerogyra diabolotus, die großpolypigen Steinkorallen Pectinia crassa, Mycedium spina und die kleinpolypige Steinkoralle Enigmopora darveliensis.
Enigmopora darveliensis ist sehr eng mit Acropora-Steinkorallen verwandt, eine engere Verwandtschaft zu Montipora-Steinkorallen besteht aber nicht.
Die Farbe der lebender Exemplare von war ein braun, die Tiere wurden in trüben Standorten mit mäßiger Strömung in gerade einmal 21 Metern Tiefe entdeckt.
Der Artname "darveliensis" wurde von der Fundortlokalität "Darvel Bay", einer große Bucht an der Ostküste der Insel Borneo abgeleitet.






Dr. Hans Ditlev (†), , Bildnutzungserlaubnis von Jørgen Hylleberg, Dänemark