Haltungsinformationen
Symbiodinium microadriaticum ist ein fotosynthetisch aktver Dinoflagellat, der 1962 erstmals aus der Mangrovenqualle Cassiopea xamachana extrahiert wurde.
Dieser kleine Endosymbiont lebt in Vakuolen im Darm der Mangrovenquelle und produziert dort mit Hilfe des Sonnenlichts Zucker, Aminosäuren und gibt dabei Sauerstoff an den Wirt, die Qualle, frei.
Im Gegenzug erhalten die Zooxanthellen dafür einen sicheren Platz und Proviant in Form von Kohlenstoff und Ammoniumnitrogen.
Diese Form des Zusammenlebens mit gegenseitigem Nutzen wird als Mutualismus oder Symbiose bezeichnet, die Weitergabe der Zooxanthellen von Elterntieren an Nachkommen wird als vertikale Übertragung bezeichnet.
Neben der vertikalen Übertragung gibt es noch die horizontale Übertragung, eine Art der Infektion, die auch das Eindringen von Krankheitserregern in das Wirtstier ermöglicht.
Sehr interessant sind die wissenschaftlichen Untersuchungen von Douglas & Smith 1983; Douglas 1995, 1998; Muller-Parker & Davy 2001, in denen nachvollziehbare Zweifel darüber geäußert werden, ob die Zooxanthellen ihren Wirten wirklich immer einen Nutzen bringen, oder sich als Parasit von Gewebe des Wirts ernähren.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Professor Dr. Thomas (Tom) Carefoot, Biology of Caribbean Coral Reefs (BCCR) und Prof. Dr. Max Taylor, University of British Columbia, für das erste Foto dieser Zooxanthellen.
Synonyme:
Gymnodinium microadriaticum (Freudenthal) F.J.R.Taylor, 1971
Zooxanthella microadriatica (Freudenthal) Loeblich III & Sherley, 1979
Dieser kleine Endosymbiont lebt in Vakuolen im Darm der Mangrovenquelle und produziert dort mit Hilfe des Sonnenlichts Zucker, Aminosäuren und gibt dabei Sauerstoff an den Wirt, die Qualle, frei.
Im Gegenzug erhalten die Zooxanthellen dafür einen sicheren Platz und Proviant in Form von Kohlenstoff und Ammoniumnitrogen.
Diese Form des Zusammenlebens mit gegenseitigem Nutzen wird als Mutualismus oder Symbiose bezeichnet, die Weitergabe der Zooxanthellen von Elterntieren an Nachkommen wird als vertikale Übertragung bezeichnet.
Neben der vertikalen Übertragung gibt es noch die horizontale Übertragung, eine Art der Infektion, die auch das Eindringen von Krankheitserregern in das Wirtstier ermöglicht.
Sehr interessant sind die wissenschaftlichen Untersuchungen von Douglas & Smith 1983; Douglas 1995, 1998; Muller-Parker & Davy 2001, in denen nachvollziehbare Zweifel darüber geäußert werden, ob die Zooxanthellen ihren Wirten wirklich immer einen Nutzen bringen, oder sich als Parasit von Gewebe des Wirts ernähren.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Professor Dr. Thomas (Tom) Carefoot, Biology of Caribbean Coral Reefs (BCCR) und Prof. Dr. Max Taylor, University of British Columbia, für das erste Foto dieser Zooxanthellen.
Synonyme:
Gymnodinium microadriaticum (Freudenthal) F.J.R.Taylor, 1971
Zooxanthella microadriatica (Freudenthal) Loeblich III & Sherley, 1979


Thomas Carefoot, Kanada