Haltungsinformationen
Mimica arnoldii (Weber Bosse) Santiañez & M.J.Wynne, 2020
Eine der wichtigsten Strategien, egal ob von Tier oder Pflanze, besteht in ihrer Verbreitung und der Weitergabe ihrer Gene.
Im Meer spielt das Fressen und Gefressen werden, das alte Spiel von "Jäger und Gejagtem", seit Urzeiten eine entscheidende Rolle, die Gejagten suchen ihr Heil durch die ausgefeiltesten Anpassungen und Taktiken, die Räuber versuchen sich den Methoden ihrer Beute immer wieder anzupassen, teilweise Prozesse, die über viele Jahrhunderte entwickelt wurden.
Eine ganz erstaunliche Überlebensstrategie hat die Rotalge Mimica arnoldii entwickelt, eine weiche, sessile Alge, die bei vielen Meeresbewohnern auf der Speisekarte stehen würde, wenn sie nicht mit einer ungewöhnlichen Maßnahme auf den ihr drohenden Fraßdruck reagiert hätte: Die Alge betreibt die Mimikry und hat sich das Aussehen einer schwer verdaulichen Steinkoralle "zugelegt". Mimikry kann sich u.a. auf das Aussehen, die Farbe, den Geruch, das Verhalten oder die Fortbewegung anderer Lebewesen beziehen.
Die Alge wurde im Ashmore Reef National Naturschutzgebiet in einer Wassertiefe zwischen 12 und 14 Metern gefunden.Es mutet geradezu unglaublich an, dass die Alge auch die sich verjüngende Äste und blaue Astspitzen, die bei den Acroporen als Wachstumsspitzen bekannt sind, täuschend echt nachahmt.
Die ersten Fotos dieser "Mimikry-Rotalge" hat uns freundlicherweise Dr. Zoe Richards, Research Associate | Hard Corals | Department of Aquatic Zoology
Research Fellow | Curtin University, Western Australian Museum, Australien, zur Verfügung gestellt.
Die Gattung Mimica beinhaltet aktuell gemäß WoRMS nur zwei beschriebene Arten:
Mimica amakusaensis (Okamura) Santiañez & M.J.Wynne, 2020
Mimica arnoldii (Weber Bosse) Santiañez & M.J.Wynne, 2020
Direct children (1)
Subspecies Mimica arnoldii subsp. alcyonida (Kraft) Santiañez & M.J.Wynne, 2020
Eine der wichtigsten Strategien, egal ob von Tier oder Pflanze, besteht in ihrer Verbreitung und der Weitergabe ihrer Gene.
Im Meer spielt das Fressen und Gefressen werden, das alte Spiel von "Jäger und Gejagtem", seit Urzeiten eine entscheidende Rolle, die Gejagten suchen ihr Heil durch die ausgefeiltesten Anpassungen und Taktiken, die Räuber versuchen sich den Methoden ihrer Beute immer wieder anzupassen, teilweise Prozesse, die über viele Jahrhunderte entwickelt wurden.
Eine ganz erstaunliche Überlebensstrategie hat die Rotalge Mimica arnoldii entwickelt, eine weiche, sessile Alge, die bei vielen Meeresbewohnern auf der Speisekarte stehen würde, wenn sie nicht mit einer ungewöhnlichen Maßnahme auf den ihr drohenden Fraßdruck reagiert hätte: Die Alge betreibt die Mimikry und hat sich das Aussehen einer schwer verdaulichen Steinkoralle "zugelegt". Mimikry kann sich u.a. auf das Aussehen, die Farbe, den Geruch, das Verhalten oder die Fortbewegung anderer Lebewesen beziehen.
Die Alge wurde im Ashmore Reef National Naturschutzgebiet in einer Wassertiefe zwischen 12 und 14 Metern gefunden.Es mutet geradezu unglaublich an, dass die Alge auch die sich verjüngende Äste und blaue Astspitzen, die bei den Acroporen als Wachstumsspitzen bekannt sind, täuschend echt nachahmt.
Die ersten Fotos dieser "Mimikry-Rotalge" hat uns freundlicherweise Dr. Zoe Richards, Research Associate | Hard Corals | Department of Aquatic Zoology
Research Fellow | Curtin University, Western Australian Museum, Australien, zur Verfügung gestellt.
Die Gattung Mimica beinhaltet aktuell gemäß WoRMS nur zwei beschriebene Arten:
Mimica amakusaensis (Okamura) Santiañez & M.J.Wynne, 2020
Mimica arnoldii (Weber Bosse) Santiañez & M.J.Wynne, 2020
Direct children (1)
Subspecies Mimica arnoldii subsp. alcyonida (Kraft) Santiañez & M.J.Wynne, 2020






Dr. Zoe Richards, / Western Australian Museum, Australien