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Hanabira yukibana Weichkoralle

Hanabira yukibana wird umgangssprachlich oft als Weichkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Brill's Supervisory Board and Management Board

In-situ-Aufnahmen der drei wichtigsten Polypenvariationen


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Brill's Supervisory Board and Management Board

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12225 
AphiaID:
1339410 
Wissenschaftlich:
Hanabira yukibana 
Umgangssprachlich:
Weichkoralle 
Englisch:
Soft Coral 
Kategorie:
Weichkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Clavulariidae (Familie) > Hanabira (Gattung) > yukibana (Art) 
Erstbestimmung:
Lau, Stokvis, Imahara & Reimer, 2019 
Vorkommen:
Japan, Okinawa 
Meerestiefe:
10 - 35 Meter 
Temperatur:
25°C - 26°C 
Futter:
Gelöste anorganische Stoffe (z.B. NaCL,CA, Mag, K, I.P), Gelöste organische Stoffe (z.B. Kohlenhydrate, Proteine, Nukleinsäuren...), Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-07-15 16:46:41 

Haltungsinformationen

Den Verfassern der Erstbestimmung zur Folge gelten die Japanischen Gewässer als bisher nicht vollständig untersucht, so dass in naher Zukunft mit weiteren Entdeckungen neuer Arten zu rechnen ist.

Die neue Weichkorallenart Hanabira yukibana wurde sowohl an der Ost- als auch an der Westküste der Insel Okinawa gefunden, aber nur an zwei von sieben Orten um die Insel Iriomote, der größten Insel der Yaeyama-Gruppe.

Anhand der Proben wurde morphologische, phylogenetische und mitochondriale Untersuchungen durchgeführt, die Skleritmorphologie zeigte Ähnlichkeiten mit den beiden Gattungen Clavularia und Knopia, diese befinden sich innerhalb der Clavulariidae und bilden eine Schwesterklade basal zur Gattung Knopia octocontacanalis (Alderslade & McFadden, 2007) und zur Art Clavularia ssp. (Blainville, 1830).
Die Polypenmorphologie von Hanabira zeigt auch Ähnlichkeit mit der von Knopia und Clavularia, obwohl die Polypen in Hanabira yukibana viel kleiner sind.
Die Gesamtform der Polypen zeigt eine Affinität zu Clavularia, obwohl die Tentakelzinnen eine Ähnlichkeit mit Knopia aufweisen; sowohl Knopia als auch Hanabira haben Pseudozinnen (

Die neue Art ist zooxanthellat, sprich sie ist eine symbiotische Beziehung mit photosynthetisch aktiven Dinoflagellaten (Symbiodinium).
Alle von der Insel Okinawa untersuchten Hanabira yukibana-Proben enthielten die Zooxanthellen-Gattung Cladocopium, während alle Proben von der Insel Iriomote die Zooxanthellen-Gattung Durusdinium enthielten.

Korallen mit Durusdinium-Zooxanthellen können in Regionen mit großen Temperaturschwankungen überleben und viele Durusdinium spp. neigen dazu, gegen Bleichen resistent zu sein!

Lebensraum. Die Kolonien bilden verkruste harte Substrate mit ihren Stolonen, häufige bewachsene Substrate sind Gestein, Schwämme, Korallenschutt und Muscheln.

Die Farbe der lebenden Polypen i wurde insgesamt als braun gefärbt bezeichnet.


Quelle:
The stoloniferous octocoral, Hanabira yukibana, gen. nov., sp. nov., of the southern Ryukyus has morphological and symbiont variation
Autoren: Yee Wah Lau, Frank R. Stokvis, Yukimitsu Imahara, James D. Reimer
in Contributions to Zoology
DOI: https://doi.org/10.1163/18759866-20191355
https://brill.com/view/journals/ctoz/88/1/article-p54_54.xml
Online-Publikationsdatum: 11 May 2019

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