Haltungsinformationen
Von der kleinen Muschel gibt es aquaristisch nichts Interessantes zu berichten, sie stammt ursprünglich von der Ostküste Amerikas, wo sie im Mündungsbereich von Flüssen im Brackwasser lebt.
Aufsehen erregte die kleine Muschel bereits 2017, als sie von niederländischen Wissenschaftlern im Rheindelta entdeckt wurde.
2019 wird von Funden im gesamten niederländischen Wattenmeer sowie im ostfriesischen Teil des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer berichtet.
Es ist nachvollziehbar, dass die kleine Muschel den Weg von Amerika nach West-Europa nicht alleine geschafft haben kann, es wird vermutet, dass die Muschel mit Ballastwasser nach Rotterdam verschleppt wurde und sich von dort aus weiter ausgebreitet hat.
Aue einer eingeschleppten Art hat sich inzwischen eine invasive Art entwickelt, die in sich in vielen Mündungsbereichen unserer Flüsse schnell heimisch fühlen wird.
Unbekannt ist, wie die einheimische Fauna auf den neuen Mitbewohner reagieren wird, und ob heimische Arten ggf. sogar ins Hintertreffen geraten könnten.
Rainer Borcherding von der Schutzstation in Husum (Kreis Nordfriesland) geht davon aus, dass man "eingeschleppte Aliens nicht wieder los wird".
In der Natur gibt es durchaus Fressfeinde, die der Muschel zu Leibe rücken, die Bergente (Aythya marila), die auch in Europa heimisch ist, und die nicht heimische Riesentafelente (Aythya valisineria).
Zudem scheint die Muschel empfindlich gegenüber der "brown tide" zu sein, in Jahren mit einer großen Algenblüte gingen die Bestände der hartschaligen Tierchen deutlich zurück.
Es bleibt abzuwarten, wie sich Mulinia lateralis in Europa entwickeln wird.
Aufsehen erregte die kleine Muschel bereits 2017, als sie von niederländischen Wissenschaftlern im Rheindelta entdeckt wurde.
2019 wird von Funden im gesamten niederländischen Wattenmeer sowie im ostfriesischen Teil des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer berichtet.
Es ist nachvollziehbar, dass die kleine Muschel den Weg von Amerika nach West-Europa nicht alleine geschafft haben kann, es wird vermutet, dass die Muschel mit Ballastwasser nach Rotterdam verschleppt wurde und sich von dort aus weiter ausgebreitet hat.
Aue einer eingeschleppten Art hat sich inzwischen eine invasive Art entwickelt, die in sich in vielen Mündungsbereichen unserer Flüsse schnell heimisch fühlen wird.
Unbekannt ist, wie die einheimische Fauna auf den neuen Mitbewohner reagieren wird, und ob heimische Arten ggf. sogar ins Hintertreffen geraten könnten.
Rainer Borcherding von der Schutzstation in Husum (Kreis Nordfriesland) geht davon aus, dass man "eingeschleppte Aliens nicht wieder los wird".
In der Natur gibt es durchaus Fressfeinde, die der Muschel zu Leibe rücken, die Bergente (Aythya marila), die auch in Europa heimisch ist, und die nicht heimische Riesentafelente (Aythya valisineria).
Zudem scheint die Muschel empfindlich gegenüber der "brown tide" zu sein, in Jahren mit einer großen Algenblüte gingen die Bestände der hartschaligen Tierchen deutlich zurück.
Es bleibt abzuwarten, wie sich Mulinia lateralis in Europa entwickeln wird.






Maryland Biodiversity Project, USA