Haltungsinformationen
Bei der Gorgonie Rumphella aggregata scheinen sich die Geister etwas uneinig zu sein, es finden sich absolut konträre Aussagen zur Ernährung der Koralle.
Während das Westaustralische Museum die Gorgonie als azooxanthellat einstuft, so wird sie in den überwiegenden Beschreibungen doch als eine Koralle mit Zooxanthellen beschrieben.
Diese kleinen Endosymbionten betreiben im Inneren der Koralle die Fotosynthese.
Die großen, massiven, buschigen Kolonien können eine Höhe von bis zu einem Meter erreichen, wobei sie sich regelmäßig und reichlich verzweigen.
Die Verzweigung kann spärlich oder sehr stark sein. Die Zweige sind glatt, rund und relativ dick mit bauchigen oder spitzen Astspitzen.
Die Polypen sind auf allen Seiten der Äste und über die gesamte Länge der Kolonien verteilt. Sie können sich in Vertiefungen unterhalb der glatten Astoberfläche zurückziehen.
Die Kolonien sind cremefarben, rosa-braun, oliv-braun bis braun mit gelben bis braunen Polypen und besitzen eine drahtige, schwarze, flexible Achse aus Gorgonin.
Gorgonien, die eine Symbiose mit Zooxanthellen eingegangen sind, lassen sich in Aquarium mit ausreichender Beleuchtung gut halten und vermehren, besitzen Gorgonien aber keine Endosymbionten.
Empfehlung - die Koralle sollte in einem Artenbecken gepflegt werden.
Fütterung
Gorgonien haben keine Zooxanthellen und leben nicht vom Licht. Die azooxanthellen Gorgonien beherbergen keine symbiotischen Algen, die über Fotosynthese Nährstoffe und Energie produzieren.
Vor der Fütterung sollten die Pumpen abgeschaltet werden. Damit die Gorgonie im Aquarium überlebt, ist eine ausreichende Fütterung jedes einzelnen Polypen notwendig bzw. soweit möglich, d. h. eine tägliche bzw. 3 - 4x pro Woche Fütterung notwendig. Ohne Fütterung wird die Gorgonie im Aquarium nicht überleben. Die Polypen benötigen eine gewisse Zeit um das Futter (Granulat oder Staubfutter (Ultramarin, Cyclop Eeze) oder Frostfutter (Lobstereier, Mysis)) auf zu nehmen, sind Garnelen und Fische vorhanden, werden diese versuchen das Futter zu entziehen, also diese Mitbewohner unbedingt vorher füttern.
Frisch eingesetzte Gorgonienstöcke können mit einem Flüssigfutter, z. B. von PolypLab Polyp, animiert werden, damit sich die einzelnen Polypen öffnen. Erst dann kann eine Fütterung durchgeführt werden.
Je besser die einzelnen Polypen die gereichte Nahrung aufnehmen, desto besser sind die Wachstum- bzw. Vermehrungsraten.
Azoozanthellate Korallen fressen Suspensionen, Meeresschnee, Mikroplankton und andere organische Stoffe, d. h. sie sind ahermatypisch.
Häutung
Gorgonien besitzen eine weiche Gewebeschicht (Coenenchym), die ihre verzweigte, hornartige Skelettachse aus Gorgonin (ein Protein) überzieht. Sie können diese Gewebeschicht abstoßen (=häuten), dafür schließen sie ihre Polypen. Es kann bis zu 3 Tage benötigen und eine erhöhte Strömung kann hierbei sehr hilfreich sein.
Wasserqualität
Hohe Werte von z. B. Nitrat und / oder Phosphat können die Häutung verzögern oder die Haut löst sich nicht.
Vermehrung / Stecklinge schneiden
Wie befestige ich abgebrochene oder aufgrund der Größe des Stockes abgeschnittne Äste?
In einem kurzen Bericht wird dies hier erklärt.
https://www.korallenriff.de/artikel/356_Das_befestigen_von_Gorgonien.html#
Farbe: Das Korallengewebe kann orangefarbebraun bis rotbraun und die Polypen grünlich sein.
Synonym: Plexaura aggregata (Nutting, 1910)
Während das Westaustralische Museum die Gorgonie als azooxanthellat einstuft, so wird sie in den überwiegenden Beschreibungen doch als eine Koralle mit Zooxanthellen beschrieben.
Diese kleinen Endosymbionten betreiben im Inneren der Koralle die Fotosynthese.
Die großen, massiven, buschigen Kolonien können eine Höhe von bis zu einem Meter erreichen, wobei sie sich regelmäßig und reichlich verzweigen.
Die Verzweigung kann spärlich oder sehr stark sein. Die Zweige sind glatt, rund und relativ dick mit bauchigen oder spitzen Astspitzen.
Die Polypen sind auf allen Seiten der Äste und über die gesamte Länge der Kolonien verteilt. Sie können sich in Vertiefungen unterhalb der glatten Astoberfläche zurückziehen.
Die Kolonien sind cremefarben, rosa-braun, oliv-braun bis braun mit gelben bis braunen Polypen und besitzen eine drahtige, schwarze, flexible Achse aus Gorgonin.
Gorgonien, die eine Symbiose mit Zooxanthellen eingegangen sind, lassen sich in Aquarium mit ausreichender Beleuchtung gut halten und vermehren, besitzen Gorgonien aber keine Endosymbionten.
Empfehlung - die Koralle sollte in einem Artenbecken gepflegt werden.
Fütterung
Gorgonien haben keine Zooxanthellen und leben nicht vom Licht. Die azooxanthellen Gorgonien beherbergen keine symbiotischen Algen, die über Fotosynthese Nährstoffe und Energie produzieren.
Vor der Fütterung sollten die Pumpen abgeschaltet werden. Damit die Gorgonie im Aquarium überlebt, ist eine ausreichende Fütterung jedes einzelnen Polypen notwendig bzw. soweit möglich, d. h. eine tägliche bzw. 3 - 4x pro Woche Fütterung notwendig. Ohne Fütterung wird die Gorgonie im Aquarium nicht überleben. Die Polypen benötigen eine gewisse Zeit um das Futter (Granulat oder Staubfutter (Ultramarin, Cyclop Eeze) oder Frostfutter (Lobstereier, Mysis)) auf zu nehmen, sind Garnelen und Fische vorhanden, werden diese versuchen das Futter zu entziehen, also diese Mitbewohner unbedingt vorher füttern.
Frisch eingesetzte Gorgonienstöcke können mit einem Flüssigfutter, z. B. von PolypLab Polyp, animiert werden, damit sich die einzelnen Polypen öffnen. Erst dann kann eine Fütterung durchgeführt werden.
Je besser die einzelnen Polypen die gereichte Nahrung aufnehmen, desto besser sind die Wachstum- bzw. Vermehrungsraten.
Azoozanthellate Korallen fressen Suspensionen, Meeresschnee, Mikroplankton und andere organische Stoffe, d. h. sie sind ahermatypisch.
Häutung
Gorgonien besitzen eine weiche Gewebeschicht (Coenenchym), die ihre verzweigte, hornartige Skelettachse aus Gorgonin (ein Protein) überzieht. Sie können diese Gewebeschicht abstoßen (=häuten), dafür schließen sie ihre Polypen. Es kann bis zu 3 Tage benötigen und eine erhöhte Strömung kann hierbei sehr hilfreich sein.
Wasserqualität
Hohe Werte von z. B. Nitrat und / oder Phosphat können die Häutung verzögern oder die Haut löst sich nicht.
Vermehrung / Stecklinge schneiden
Wie befestige ich abgebrochene oder aufgrund der Größe des Stockes abgeschnittne Äste?
In einem kurzen Bericht wird dies hier erklärt.
https://www.korallenriff.de/artikel/356_Das_befestigen_von_Gorgonien.html#
Farbe: Das Korallengewebe kann orangefarbebraun bis rotbraun und die Polypen grünlich sein.
Synonym: Plexaura aggregata (Nutting, 1910)






Henning Wiese, Schweiz