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Tenguella marginalba Gehäuseschnecke

Tenguella marginalba wird umgangssprachlich oft als Gehäuseschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber John Turnbull, Marine Explorer, Australien

Foto: Fairy Bower, Sydney, New South Wales, Australien

Tenguella marginalba auf dem (kurzen ) Weg zum Essen, Opfer ist die Seepocke (Rankenfußkrebs)
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers John Turnbull, Marine Explorer, Australien Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12781 
AphiaID:
716639 
Wissenschaftlich:
Tenguella marginalba 
Umgangssprachlich:
Gehäuseschnecke 
Englisch:
Mulberry Whelk 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Neogastropoda (Ordnung) > Muricidae (Familie) > Tenguella (Gattung) > marginalba (Art) 
Erstbestimmung:
(Blainville, ), 1832 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Australien, Indischer Ozean, Lord-Howe-Insel, New South Wales (Ost-Australien), Östlicher Indischer Ozean, Queensland (Ost-Australien), Süd-Pazifik, Tasmansee, Victoria (Australien), West-Australien 
Meerestiefe:
0,3 - 1 Meter 
Größe:
3 cm - 3,5 cm 
Temperatur:
15,8°C - 28,1°C 
Futter:
Muscheln (Mollusken), Räuberische Lebensweise, Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Seepocken (Rankenfüßer) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-02-15 11:56:14 

Haltungsinformationen

Tenguella marginalba ist eine räuberische Gehäuseschnecke, die bevorzugt in Gezeitenzonen-Felsküsten, intertidale und flache subtidale Zonen, auf der Suche nach der eingeführte Pazifischen Auster (Crassostrea gigas), sessilen Rankenfußkrebsen (Seepocken), Napfschnecken und Muscheln ist.

Weitere bekannte Beutetiere sind: Seepocke Tesseropora rosea (Krauss, 1848), die bunte Napfschnecke Patelloida latistrigat die heimische Muschel Trichomya hirsuta (Lamarck, 1819)
(Angas, 1865)
Diese in Australien endemische Wellhornschnecke bohrt sie den Opfern mit ihren Radula Löcher in die Schale oder den Carapax, um die wehrlosen Tiere dann langsam auszusaugen.
Untersuchungen haben gezeigt, dass die Wellhornschnecke Austern bis zu einer Größe von 6cm verzehrt, in der Regel aber kleinere Exemplare bevorzugt.
Die Wellhornschnecke "weiß" genau, an welcher Stelle sie ihre Radula am effektivsten einsetzten muss. Bei der Pazifischen Auster bohrt sie ihr charakteristischen Loch entweder direkt in den Herzbeutel oder in den Adduktormuskel.

Neben der Pazifischen Auster stehen auch die einheimischen Sydney-Rockaustern (Saccostrea glomerata) auch die Muschel Trichomya hirsuta auf der Speisekarte des Räubers, allerdings scheint die Vorliebe für die invasive Pazifischen Auster am größten zu sein.
Insofern gilt Tenguella marginalba als probates Mittel gegen den Austern-Eindringling in Ost-Australien.

Tenguella marginalba hat eine weiße Schale mit erhabenen schwarzen Höckern. Sie ist eine der am häufigsten vorkommenden Gastropoden auf den Felsplattformen von New South Wales.

Synonyme:
Morula (Morula) marginalba (Blainville, 1832)
Purpura marginalba (Blainville, 1832)

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Allgemein


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