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Watersipora subtorquata Rostrotes Mosstierchen

Watersipora subtorquata wird umgangssprachlich oft als Rostrotes Mosstierchen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12891 
AphiaID:
111592 
Wissenschaftlich:
Watersipora subtorquata 
Umgangssprachlich:
Rostrotes Mosstierchen 
Englisch:
Red-rust Bryozoan 
Kategorie:
Moostierchen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Bryozoa (Stamm) > Gymnolaemata (Klasse) > Cheilostomatida (Ordnung) > Watersiporidae (Familie) > Watersipora (Gattung) > subtorquata (Art) 
Erstbestimmung:
(d'Orbigny, ), 1852 
Vorkommen:
Australien, Britische Inseln, China, Golf von Mexiko, Invasive Spezies, Neuseeland, Nord-Pazifik, Süd-Afrika, Süd-Pazifik, Tasmanien, USA 
Meerestiefe:
1 - 2 Meter 
Größe:
30 cm - 60 cm 
Temperatur:
°C - 27°C 
Futter:
Suspensionsfresser 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-03-17 19:54:47 

Haltungsinformationen

Watersipora subtorquata (d'Orbigny, 1852)

Watersipora subtorquata ist ein rostrotes koloniales Moostierchen. Es ist unklar, woher es ursprünglich stammt. Es ist heute in vielen Warmwasserküstenregionen auf der ganzen Welt zu finden. An der Westküste Nordamerikas sowie in Australien und Neuseeland ist es invasiv eingeschleppt worden. Es ist auch nicht klar, ob es sich nur um eine oder mehrere Arten weltweit handelt.

Diese Moostierchen hatten sich 1972 in Südaustralien und zehn Jahre später in Neuseeland etabliert. Seltsamerweise war es bereits 1947 in Australien und 1959 in Neuseeland festgestellt worden. In beiden Fällen gedieh es zunächst, reduzierte sich und verschwand dann in der Vergangenheit wieder. Jetzt ist es wieder präsent.

Es ist ein Fouling-Organismus und an der Pazifikküste Nordamerikas invasiv, wo es häufig in Häfen und Flussmündungen an den Küsten Kaliforniens und Oregons vorkommt.

Das Rostrote Moostierchen kann auf Felsen, Muscheln, Bojen, Pfählen, Docks, Seetang und Schiffsrümpfen wachsen. Es ist kupfertolerant und kann auf Schiffsrümpfen wachsen, die mit Antifouling-Farbe auf Kupferbasis behandelt wurden, und kann dann von anderen, weniger kupfertoleranten Organismen überlagert werden.

Die weite Verbreitung ist sehr wahrscheinlich versehentlich als anhaftende oder freilebende Organismen durch Schiffe erfolgt. Watersipora subtorquata hat ein kurzes planktonisches Stadium, was darauf hindeutet, dass die Verbreitung durch den Schiffsverkehr an weiter entfernte Orte die wahrscheinlichste Variante darstellt.

Auf ebenen Flächen bildet Watersipora subtorquata zunächst kleine Krustenflecken. Wenn diese wachsen, beginnen sie sich zu knicken, zu falten und zu überwachsen und bilden in geschützten Gewässern foliose (blattartige) Strukturen. Diese können bis zu 30 cm hoch und 60 cm breit sein. Die Kolonien sind normalerweise orange oder rot bis rostrot mit schwarzen Pünktchen.

Die Zooide von W. subtorquata strecken ihre Lophophoren ins Wasser, um kleine organische Partikel zu fangen, von denen sie sich ernähren. Zilien auf den Tentakeln wehen dann die Nahrung in Richtung des zentralen Mundes.

W. subtorquata ist ein Zwitter. Die Spermien werden frei ins Wasser entlassen und in andere Zooide gezogen, wo sie die Eier befruchten. Die Larven sind rot. Wenn sie ins Meer entlassen werden, lassen sie sich bald nieder, machen eine tiefgreifende Metamorphose durch und gründen neue Kolonien.

Synonym:
Watersipora edmondsoni Soule & Soule, 1968

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