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Richardsonichthys leucogaster Stirnflosser

Richardsonichthys leucogaster wird umgangssprachlich oft als Stirnflosser bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Giftig.



Steckbrief

lexID:
12974 
AphiaID:
215623 
Wissenschaftlich:
Richardsonichthys leucogaster 
Umgangssprachlich:
Stirnflosser 
Englisch:
Whiteface Waspfish, Rouge Fish, Torres Strait Soldier Fish, White-bellied Roguefish, Whitebellied Rougefish, Whitebelly Roguefish 
Kategorie:
Stirnflosser 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Scorpaeniformes (Ordnung) > Tetrarogidae (Familie) > Richardsonichthys (Gattung) > leucogaster (Art) 
Erstbestimmung:
(Richardson, ), 1848 
Vorkommen:
Australien, Brunei Darussalam, Great Barrier Riff, Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Lembeh-Straße, Madagaskar, Malaysia, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Neukaledonien, Northern Territory (Australien), Papua-Neuguinea, Paracel-Inseln, Philippinen, Queensland (Australien), Sansibar, Seychellen, Singapur, Spratly-Inseln, Südchinesisches Meer, Sulawesi, Sulusee, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Vietnam, West-Australien 
Meerestiefe:
8 - 90 Meter 
Größe:
bis zu 10cm 
Temperatur:
24.6°C - 29°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-04-24 17:37:12 

Gift


Richardsonichthys leucogaster ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Richardsonichthys leucogaster halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Richardsonichthys leucogaster ist ein Meeresfisch, von der bekannt ist, dass er auf schlammigen/sandigen Böden in der Nähe von Seegraswiesen lebt und zudem auch in schlammigen Küstenriffen, in geschützten Sandlebensräumen in Küstenbuchten angetroffen wird.

Dieser Stirnflosser wird tagsüber nur sehr selten von Tauchern gesichtet, da sich das nachtaktive Tier normalerweise tagsüber im Sand vergräbt. Ungewöhnlich und hauptsächlich aus Garnelen-gebieten bekannt. Nachtaktiv, kommt in der Dämmerung heraus um Beutetiere zu fangen.
Die meisten Fundmeldungen stammen von Fischereibooten, die Richardsonichthys leucogaster mit Hilfe Schleppnetzen an Deck ziehen.

Der Stirnflosser heißt Stirnflosser, weil seine Rückenflosse ihrer Ansatz direkt oberhalb der Augen (auf der Stirn) beginnt, der gut getarnte Fisch bewegt sich mit Hilfe seiner Brustflossen langsam laufend über den Meeresgrund und wiegt sich dabei wie ein Blatt in der Strömung, um potentielle Fressfeinde vom Zuschnappen abzuhalten, welcher karnivore Räuber beißt schon gerne in ein Blatt?

Strittig ist die Frage, ob Richardsonichthys leucogaster Giftstacheln besitzt oder nicht, für beide Annahmen gibt es diverse Bestätigungen. Bis diese Frage endgültig geklärt ist, gilt es die Fisch nicht anzufassen.
Der Atlas of Living Australia gibt zudem den Hinweis, dass In einer kürzlich durchgeführten Studie Wespenfische in eine erweiterte Gruppe von Steinfischen (Synanceiidae) eingeordnet werden sollten, weil alle diese Fische dieser Gattung in ihren einen Tränensäcken einen spitzen säbelartigen Fortsatz besitzen haben, der mit einen schaltklingenähnlichen Mechanismus unter ihrem Auge herausschleudern kann.
Insofern ist auch Richardsonichthys leucogaster im Stande anderen Meeresbewohner und auch Taucher zu verletzen.

Synonyme:
Apistes leucoger Richardson, 1848
Tetraroge darnleyensis Alleyne & MacLeay, 1877
Tetraroge leucogaster (Richardson, 1848)

Bilder

Allgemein


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