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Aptenodytes patagonicus Königspinguin

Aptenodytes patagonicus wird umgangssprachlich oft als Königspinguin bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Salisbury Plain, Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Gregory "Slobirdr" Smith, USA Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13210 
AphiaID:
212656 
Wissenschaftlich:
Aptenodytes patagonicus 
Umgangssprachlich:
Königspinguin 
Englisch:
King Penguin 
Kategorie:
Pinguine 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Aves (Klasse) > Sphenisciformes (Ordnung) > Spheniscidae (Familie) > Aptenodytes (Gattung) > patagonicus (Art) 
Erstbestimmung:
Miller, 1778 
Vorkommen:
Amsterdam-Insel, Antarktik, Südlicher Ozean, Südpolarmeer, Argentinien, Bouvetinsel, Crozetinseln, Falklandinseln, Heard- und McDonaldinseln, Kerguelen-Archipel, Macquarieinsel, Patagonien, Peru, Prinz-Edward-Inseln, Subantarktische Inseln, Süd-Atlantik, Südgeorgien und die Südliche Sandwichinseln, Südliche Orkneyinseln, Südlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
0 - 300 Meter 
Größe:
bis zu 95cm 
Gewicht :
17,3 kg 
Temperatur:
-1,6°C - 9,2°C 
Futter:
Kleine Fische, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-09-01 16:33:06 

Haltungsinformationen

Der Königspinguin ist nach dem Kaiserpinguin die zweitgrößte Pinguinart der Welt.
Diese Großpinguine brüten immer gemeinsam in sehr großen Kolonien, wobei die sich Elterntiere mit dem Bebrüten und der Ernährung abwechseln.

Wie auf dem Foto von Gregory "Slobirdr" Smith besonders gut zu sehen ist, lassen sich adulte Tiere von Küken anhand der Gefiederfärbung leicht unterscheiden, alle dunkelbraun gefärbten Tiere sind Jungvögel.

Neben verschiedenen kleinen Kalmaren und Tintenfischen stehen eine Vielzahl von uns weniger bekannten Fischen auf dem Speiseplan der Königspinguine, überwiegend Leuchtfische:
Hier einige typische Fische, die zur Aufzucht und der eigenen Ernährung gefangen werden:

Antarktische Laternenfische (Electrona antarctica, Electrona carlsbergi, Electrona subaspera)
Laternenfische (Gymnoscopelus fraseri, Gymnoscopelus nicholsi, Gymnoscopelus piabilis, Krefftichthys anderssoni, Lampanyctus australis, Lampichthys procerus, Protomyctophum tennisoni, Protomyctophum normani, Protomyctophum gemmatum, Protomyctophum choriodon, Protomyctophum bolini, Protomyctophum andriashevi) Seehechte (Dissostichus eleginoides)
Krokodileisfische (Channichthys rhinoceratus)
Bändereisfisch (Champsocephalus gunnari)
Rissos Lachsspierling (Arctozenus risso)
Lachsheringe (Maurolicus muelleri)
Dorsche (Muraenolepis marmoratus)
Maori-Kabeljau (Notothenia magellanica)

Urlauber sind manchmal sehr verwunderet, wenn sie diese großen Pinguine an der Südküste von Australien und in Neuseeland beobachten können.
Bei diesen Tieren handelt es sich um temporäre Besucher, die sich dort auch nicht fortpflanzen.

Auch Wissenschaftler lernen immer wieder dazu, manchmal auch unter "lustigen Umständen": Eine Forschungsgruppe wurde während ihrer Arbeit inmitten von Pinguinkot plötzlich high, Untersuchungen ergaben, dass der Kot der Pinguine Lachgas freisetzte….

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