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Arctocephalus gazella Antarktischer Seebär

Arctocephalus gazella wird umgangssprachlich oft als Antarktischer Seebär bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
13226 
AphiaID:
231404 
Wissenschaftlich:
Arctocephalus gazella 
Umgangssprachlich:
Antarktischer Seebär 
Englisch:
Antarctic Fur Seal 
Kategorie:
Meeressäuger 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Mammalia (Klasse) > Carnivora (Ordnung) > Otariidae (Familie) > Arctocephalus (Gattung) > gazella (Art) 
Erstbestimmung:
(Peters, ), 1875 
Vorkommen:
Amsterdam-Insel, Antarktik, Südlicher Ozean, Südpolarmeer, Bouvetinsel, Britische Inseln, Crozetinseln, Kerguelen-Archipel, Macquarieinsel, Prinz-Edward-Inseln, Südgeorgien und die Südliche Sandwichinseln, Südliche Orkneyinseln, Südliche Shetlandinseln (Antarktis) 
Meerestiefe:
0 - 350 Meter 
Größe:
140 cm - 200 cm 
Gewicht :
230 kg 
Temperatur:
-1,1°C - 6,3°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Räuberische Lebensweise, Seevögel, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-09-15 17:31:37 

Haltungsinformationen

Wie viele anderen Seehunden wurde auch dem Antarktischer Seebär wegen seines Fells lange Zeit sehr intensiv nachgestellt, was Ende des 19. Jahrhunderts fast zur Ausrottung dieser Art geführt hat.
Erst ein internationaler Schutz hat dazu geführt, dass sich die Bestände von Arctocephalus gazella mittlerer Weile langsam erholt haben.

Ausgewachsene Männchen erreichen eine Größe von bis zu 1,9 Metern und können bis zu 200 Kilo auf die Waage bringen, während ausgewachsene Weibchen bis 1,5 Metern lang und maximal 50 kg wiegen.
Neugeborene Seebären wiegen immerhin bis zu sieben Kilogramm.

Die ersten erwachsenen Männchen treffen Ende Oktober in ihren Kolonien ein, etwa zwei bis drei Wochen vor den ersten erwachsenen Weibchen und fordern sich mit Gebrüll, Drohhaltungen und Kämpfen während der gesamten Saison gegenseitig um Territorien heraus.

Ausgewachsene Weibchen gebären ein bis zwei Tage nach ihrer Ankunft in der Kolonie und säugen und schützen ihren Welpen anschließend sechs bis sieben Tage lang.
Kurz darauf erfolgt eine erneute Paarung und sie brechen kurz darauf zu ihrer ersten Futtersuche der Saison auf, welche je nach Häufigkeit ihrer Beutetiere bis zu fünf Tagen dauern kann, hieran schließen sich zwei bis drei Tage Land zum Säugen der Jungtiere an, diese werden im Alter von etwa vier Monaten entwöhnt.

Antarktische Pelzrobben unternehmen kurze flache Tauchgänge, hauptsächlich nachts, die maximale Tauchtiefe, die für säugende Weibchen aufgezeichnet wurde, beträgt 181 Meter.

In einigen subantarktischen Bereichen kann es zu einer Hybridisierung mit den Subantarktische Seebären (Arctocephalus tropicalis) kommen.

Fressfeinde: Zu den größten Fressfeinden gehören Seeleoparden (Hydrurga leptonyx) und antarktische Schwertwale (Orcinus orca).


Wir danken Prof. Dr. Dirk Schories herzlich für seine tollen Fotos.

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