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Hydrurga leptonyx Seeleopard

Hydrurga leptonyx wird umgangssprachlich oft als Seeleopard bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Dirk Schories, Deutschland

Foto: King George Island, Antarktis


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Dirk Schories, Deutschland

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13228 
AphiaID:
231417 
Wissenschaftlich:
Hydrurga leptonyx 
Umgangssprachlich:
Seeleopard 
Englisch:
Leopard Seal 
Kategorie:
Meeressäuger 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Mammalia (Klasse) > Carnivora (Ordnung) > Phocidae (Familie) > Hydrurga (Gattung) > leptonyx (Art) 
Erstbestimmung:
(Blainville, ), 1820 
Vorkommen:
Amsterdam-Insel, Argentinien, Ascencion, St. Helena & Tristan da Cunha, Australien, Bouvetinsel, Brasilien, Chile, Cookinseln, Falklandinseln, Heard- und McDonaldinseln, Juan-Fernández-Archipel, Kerguelen-Archipel, Lord-Howe-Insel, Macquarieinsel, Neuseeland, Osterinsel (Rapa Nui), Prinz-Edward-Inseln, Sankt-Peter-und-Sankt-Pauls-Felsen, Süd-Afrika, Südgeorgien und die Südliche Sandwichinseln, Südliche Orkneyinseln, Südliche Shetlandinseln (Antarktis) 
Meerestiefe:
0 - 304 Meter 
Größe:
250 cm - 380 cm 
Gewicht :
600 kg 
Temperatur:
-1,9°C - 1,4°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Räuberische Lebensweise, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-09-15 19:49:13 

Haltungsinformationen

Der Seeleopard ist ein besonders erfolgreicher Predator der kalten artistischen Gewässer, auf der Speisekarte von großen Seeleoparden stehen Robben wie die Weddelrobbe (Leptonychotes weddellii).
Juvenile Seeleoparden jagen zuerst Krill, Fische, Tintenfische und Pinguine.
Diese Räuber warten gerne an Packeisrändern und attackieren Pinguine und Robben, die von Eis direkt in da kalte Wasser gleiten.
Mit ihren großen Eckzähnen packen sie ihre Beute und versuchen, sie schnell zu zerreißen.
Krustentiere hingegen werden mit Hilfe der Backenzähne aus dem Wasser gefiltert.

Überwiegend sind Seeleoparden Einzelgänger, Ausnahme ist die Paarungszeit.

Fressfeinde:
Hier gibt es unterschiedliche Wissenschaftliche Bereiche, die einerseits nur den Schwertwal als Fressfeind angeben, andere Berichte sprechen davon, dass Schwertwale nur sehr ungerne Seeleoparden fressen.

Auch dem Menschen können Seeleoparden durchaus gefährlich werden, die britische Biologin Kirsty M Brown wurde 2003 von einem Seeleoparden unter Wasser gezogen, als sie in der Nähe der Forschungsstation Rothera auf der Antarktischen Halbinsel schnorchelte.
Obwohl der Stationsarzt eine Stunde lang versuchte, sie wiederzubeleben, gelang es ihm nicht, die 28-Jährige zu retten.
Warum der Seeleopard die Forscherin unter Wasser gezogen hatte, konnte nicht geklärt werden.

Wir danken Prof. Dr. Dirk Schories herzlich für seine tollen Fotos.

Weiterführende Links

  1. Animal Diversity Web (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  2. Animal Diversity Web (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  3. Das Festmahl der Orcas in der Antarktis (de). Abgerufen am 30.03.2021.
  4. Hydrurga leptonyx, Leopard Seal (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  5. IUCN Red List of Threatened Species (multi). Abgerufen am 30.03.2021.
  6. Leopard Seal Kills Scientist in Antarctica (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  7. oceanwide-expeditions.com (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  8. SeaLifeBase (multi). Abgerufen am 30.03.2021.
  9. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 30.03.2021.

Bilder

Allgemein


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