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Paraminabea goslineri Lederkoralle

Paraminabea goslineri wird umgangssprachlich oft als Lederkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Gustav Paulay, USA

Foto: Guam


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Gustav Paulay, USA https://www.floridamuseum.ufl.edu/iz/resources/guam-reefs/octocorallia/

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13345 
AphiaID:
290666 
Wissenschaftlich:
Paraminabea goslineri 
Umgangssprachlich:
Lederkoralle 
Englisch:
Leather Coral, Soft Coral 
Kategorie:
Weichkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Alcyoniidae (Familie) > Paraminabea (Gattung) > goslineri (Art) 
Erstbestimmung:
(Williams, ), 1992 
Vorkommen:
Guam, Korallenmeer, Mikronesien, Nord-Pazifik, Queensland (Ost-Australien) 
Meerestiefe:
0 - 10 Meter 
Größe:
bis zu 1cm 
Temperatur:
25°C - 30°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-11-04 14:50:14 

Haltungsinformationen

Paraminabea goslineri wurde 1992 anhand von 31 Exemplaren aus Anae Island und der Agat Bay in Guam zunächst als Minabea goslineri Williams, 1992 erstbeschrieben.
Alle untersuchten Korallen waren gelb, wie auf dem Foto des Florida Museums, wir bedanken uns in diesem Zusammenhang ganz herzlich bei Dr. Gustav Pauley für seine schriftliche Erlaubnis zur Bildernutzung, sind auch Fabrmorphen in orange bekannt.

Paraminabea goslineri bevorzugt lichtarme Bereiche in tropischen Korallenriffen unter Riff-Überhängen und Höhlen.
Nachts expandieren wenige, weiße lange Fresspolypen („Autozooiden“), um kleines Zooplankton zu fangen, während die winzigen tentakellosen Schlauchpolypen („Siphozooiden“) immer unsichtbar im Korallengewebe versenkt bleiben.

Die einzelnen Tiere erreichten eine Höhe von 3 - 10 mm und einen Durchmesser von 6 - 14 mm.

Diese Art neigt zur ungeschlechtlichen Klonbildung.

Aquaristische Haltungserfahrungen sind nicht bekannt.

Synonym: Minabea goslineri Williams, 1992

Bilder

Allgemein


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