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Zostera muelleri Seegras

Zostera muelleri wird umgangssprachlich oft als Seegras bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Foto: Te Haruhi Bay, Whangaparaoa, Neuseeland

Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Javier Couper (Predomalpha) Photo taken by Javier Couper Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail

Steckbrief

lexID:
13641 
AphiaID:
495081 
Wissenschaftlich:
Zostera muelleri 
Umgangssprachlich:
Seegras 
Englisch:
Seagrass, Eelgrass, Garweed 
Kategorie:
Seegräser 
Stammbaum:
Plantae (Reich) > Tracheophyta (Stamm) > Magnoliopsida (Klasse) > Alismatales (Ordnung) > Zosteraceae (Familie) > Zostera (Gattung) > muelleri (Art) 
Erstbestimmung:
Irmisch ex Ascherson, 1867 
Vorkommen:
Bass-Straße (Meerenge zw. Australien & Tasmanien), Korallenmeer, Lord-Howe-Insel, Neuseeland, New South Wales (Ost-Australien), Papua-Neuguinea, Queensland (Ost-Australien), Süd-Australien, Tasmanien, Tasmansee, Victoria (Australien), West-Australien 
Meerestiefe:
0 - 7 Meter 
Größe:
bis zu 60cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Fotosynthese 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-02-16 18:46:55 

Haltungsinformationen

Zostera muelleri ist eine mehrjährige Art, was bedeutet, dass ihre Populationen bestehen das ganze Jahr über.
Dieses Seegras findet man meist an Orten wie litoralen oder sublitoralen Sandflächen, geschützten Küsteneinbuchtungen, weichen, schlammigen, sandigen Bereichen in der Nähe eines Riffs, Flussmündungen, flachen Buchten und in Untiefen zwischen den Gezeiten.
In Riffen ist Zostera muelleri nicht häufig zu finden, da es dort wenig Platz und Nährstoffe für ihr Wachstum gibt.

Zostera muelleri ist eine schnell wachsende Art und siedelt sich leicht an. Sie siedelt sich schnell dort an, wo weiche Sedimente in küstennahen Lebensräumen vorherrschen und ist oft die dominierende Art in Flussmündungen und Küstenseen.
Das Seegras zeigt eine rege Samenproduktion.

Es gibt von Zostera muelleri zwei Formen gibt, die die gleiche geografische Region abdecken, aber unterschiedliche ökologische Nischen besetzen:

(a) Zostera muelleri senso stricto
zu finden in Meeresarmen und geschützten Buchten, auf Sand oder Schlamm in der unteren Gezeitenzone an Küsten mit ruhigem Wasser, und normalerweise bei Ebbe auftauchend

(b) Zostera muelleri estuarine Form,
gewöhnlich nur subtidal und selten, wenn überhaupt, auftauchend, häufig in Mündungsgebieten, am Rande von Kanälen oder in Lagunen und anderen landumschlossenen Gewässern, die nur selten in Kontakt mit dem offenen Meer stehen.

Seegräser sind blühende Arten, die sich sowohl sexuell als auch ungeschlechtlich fortpflanzen.
Die sexuelle Fortpflanzung erhöht die genetische Variation, was die Fähigkeit einer Pflanze verbessern kann, sich an eine sich verändernde Umwelt anzupassen, aber die ungeschlechtliche Fortpflanzung erfordert weniger Aufwand und ist das, was Zostera muelleri typischerweise nutzt, um seine Population zu erhalten.

Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung bilden die Blüten der Pflanze einen Blütenstand, der von einer Spatha (ein großes, umhüllendes Deckblatt, das bei bestimmten Pflanzenarten die Blütenbüschel umschließt) umschlossen wird. Jeder Spross kann bis zu 6 Spatha haben, die 4-12 Paare von männlichen und weiblichen Blüten enthalten.
Größere Pflanzen haben mehr Blüten.
Männliche Blüten reifen typischerweise vor den weiblichen Blüten.
Sobald ein Blütentrieb reift, verdunkelt er sich und bricht von der Pflanze ab und schwimmt davon.
Die eingeschlossenen Samen werden dann an anderer Stelle im Sediment abgelagert.

Zostera muelleri kann sich ungeschlechtlich über Rhizomausbreitung vermehren, was eine Form der klonalen Reproduktion ist.
Die Pflanze kann diese Form der Regeneration nutzen, um sich von Störungen hoher Intensität zu erholen.

Seegräser sind nicht nur Kinderstuben für viele marine Tiere, sie befestigen mit ihrem Wurzelwerk den Sandboden, produzieren Sauerstoff und sind zu guter Letzt Futter für Schildkröten und Seekühe.
Seegraswiesen sind anfällig für Verschmutzung durch feine Sedimente (Schlamm) oder Überdüngungen aus der Landwirtschaft.

Nicht für Aquarien geeignet.

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