Anzeige
Fauna Marin GmbH Mrutzek Meeresaquaristik Kölle Zoo Aquaristik AQZENO Aquafair

Salvelinus fontinalis Bachsaibling

Salvelinus fontinalis wird umgangssprachlich oft als Bachsaibling bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für große Schauaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Johnny Jensen, Dänemark


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Johnny Jensen, Dänemark Please visit www.aquariumphoto.dk for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13984 
AphiaID:
154241 
Wissenschaftlich:
Salvelinus fontinalis 
Umgangssprachlich:
Bachsaibling 
Englisch:
Brook Trout 
Kategorie:
Salmoniden 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopteri (Klasse) > Salmoniformes (Ordnung) > Salmonidae (Familie) > Salvelinus (Gattung) > fontinalis (Art) 
Erstbestimmung:
(Mitchill, ), 1814 
Vorkommen:
Alaska, Albanien, Aquakultur, Argentinien, Ästuare (Flussmündungen), Bass-Straße (Meerenge zw. Australien & Tasmanien), Belgien, Bolivien, Brackwasser, Britische Inseln, Bulgarien, Chile, Dänemark, Deutschland, Falklandinseln, Finnland, Frankreich, Grönland (Kalaallit Nunaat), Hudson Bay , Indien, Indischer Ozean, Invasive Spezies, Iran, Italien, Japan, Kanada, Kerguelen-Archipel, Labrador, Litauen, Meerwasser, Neufundland, Neuseeland, New South Wales (Ost-Australien), Norwegen, Ostküste USA, Papua-Neuguinea, Peru, Polen, Rumänien, Russland, Schweden, Spanien, Süßwasser, Tasmanien, Türkei, Venezuela, Wanderfisch (anadrom), West-Pazifik 
Meerestiefe:
15 - 27 Meter 
Größe:
bis zu 86cm 
Gewicht :
8 kg 
Temperatur:
1,5°C - 25°C 
Futter:
Amphibien, Fischbrut, Fischeier, Garnelen, Insekten, Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Krustentiere, Krustentierlarven, Muscheln (Mollusken), Mysis (Schwebegarnelen), Nahrungsopportunist, Räuberische Lebensweise, Säugetiere, Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden), Wurmlarven 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für große Schauaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Salvelinus agassizii
  • Salvelinus albus
  • Salvelinus alpinus
  • Salvelinus anaktuvukensis
  • Salvelinus andriashevi
  • Salvelinus boganidae
  • Salvelinus colii
  • Salvelinus confluentus
  • Salvelinus curilus
  • Salvelinus czerskii
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-07-08 19:16:25 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Salvelinus fontinalis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Salvelinus fontinalis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Salvelinus fontinalis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Der Bachsaibling ist, wie der Lachs, die Meerforelle, der Aal oder der Stör ein anadromer Wanderfisch, der vom Menschen in viele Bereiche der Welt eingeführt wurde, und z.B. zur Aquazucht benutzt wurde.
Aus Aquazuchten entweichen immer wieder Exemplare, die sich, wie der Bachsaibling, in fremden Gewässern zuhause fühlt und der einheimischen Fauna in vielfälltiger Hinsicht Schwierigkeiten bereiten.

Der Bachsaibling bevorzugt größere Beutetiere, er ernährt sich aber von einem breiten Spektrum an Organismen, darunter Würmer, Egel, Käfer, Krebstiere, Weichtiere, Fische, kleine Amphibien: Frösche und Salamander, kleine Säugetiere Mäuse), Insekten: Zuckmücken, Köcherfliegen, Kriebelmücken, Eintagsfliegen, Steinfliegen und Libellen sowie manchmal sogar Pflanzenmaterial.

Inzwischen ist der Bachsaibling als "invasive Art" und als "potenzieller Schädling" für die heimische Fauna eingestuft.

Aufgrund seiner anadromen Wandereigenschaft dringt der Salmonide immer wieder eine neue Gebiete vor, z.B. Zimbabwe, Österreich, Tschechien, Ungarn, Serbien, Slowakei, und die Schweiz.

Salvelinus fontinalis ist bei Fliegenfischern und anderen Sportfischern sehr geschätzt, und wird folglich häufig besetzt, bzw. nachbesetzt.
Der Saibling rivalisiert mit unserer heimischen Bachforelle um Nahrung und ist etwa zur gleichen Zeit laichbereit, so kommt es oft zu Einbußen bei abgelegten Eiern der Bachforellen kommt.

Zwischen Bachforelle und Seesaibling sind Kreuzungen bekannt, diese sind allerdings steril und können sich nicht weiter fortpflanzen.
Der Saibling ist der hübschste aller Saloniden, was ein Blick auf das Hauptbild besonders deutlich macht.

Synonyme:
Baione fontinalis (Mitchill, 1814)
Salmo canadensis Griffith & Smith, 1834
Salmo fontinalis Mitchill, 1814
Salmo hudsonicus Suckley, 1861
Salvelinus fontinalis timagamiensis Henn & Rinckenbach, 1925
Salvelinus timagamiensis Henn & Rinckenbach, 1925

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.07.2021.
  2. Global Invasive Species Database (en). Abgerufen am 07.07.2021.
  3. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 07.07.2021.

Bilder

Adult


Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!