Anzeige
Fauna Marin GmbH Tunze Aqua Medic Osci Motion Fauna Marin GmbH

Stipecampus cristatus Ringrücken-Seenadel, Verzierte Seenadel

Stipecampus cristatus wird umgangssprachlich oft als Ringrücken-Seenadel, Verzierte Seenadel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Rob & Sue Peatling

Stipecampus cristatus,Ring-back Pipefish,Blairgowrie 2011


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Rob & Sue Peatling Rob & Sue Peatling. Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
14794 
AphiaID:
282895 
Wissenschaftlich:
Stipecampus cristatus 
Umgangssprachlich:
Ringrücken-Seenadel, Verzierte Seenadel 
Englisch:
Ringback Pipefish, Crested Pipefish, Ring-backed Pipefish 
Kategorie:
Seenadeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopteri (Klasse) > Syngnathiformes (Ordnung) > Syngnathidae (Familie) > Stipecampus (Gattung) > cristatus (Art) 
Erstbestimmung:
(McCulloch & Waite, ), 1918 
Vorkommen:
Australien, Bass-Straße (Meerenge zw. Australien & Tasmanien), Endemische Art, Süd-Australien, Tasmanien (Australien), Victoria (Australien), West-Australien 
Meerestiefe:
0 - 15 Meter 
Größe:
22 cm - 25 cm 
Temperatur:
°C - 25°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Karnivor (fleischfressend) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2022-05-14 21:34:13 

Haltungsinformationen

Stipecampus cristatus (McCulloch & Waite, 1918)

Die Ringrücken-Seenadel (Stipecampus cristatus) ist ist das einzige bekannte Mitglied ihrer Gattung und in Australien endemisch.

Eine gesprenkelte bräunliche Seenadel mit 9–11 unregelmäßigen, schmalen, blassen Balken oder Flecken entlang des Rückens, blassen, unregelmäßigen Flecken an den Seiten des Schwanzes und einem dunklen Fleck auf der Rückenflosse. Die Art ist an ihrer gelblichen bis bräunlichen Färbung mit helleren Balken oder Flecken auf dem Rücken zu erkennen.

Auch die Ringrücken-Seenadel hat einen erhöhten Schnauzengrat – daher der Artname "cristatus".

Die Seenadel bewohnt in Riffen Gebiete mit reichlichen Vorkommen an Rot- und Braunalgen.

Synonym:
Ichthyocampus cristatus McCulloch & Waite, 1918 · unaccepted

Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. Australian Museum (en). Abgerufen am 14.05.2022.
  2. fishbase.de (en). Abgerufen am 14.05.2022.
  3. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 14.05.2022.
  4. WoRMS (en). Abgerufen am 14.05.2022.

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!