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Xenostrobus securis Miesmuschel

Xenostrobus securis wird umgangssprachlich oft als Miesmuschel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber iNaturalist Open Source Software

Foto: Whau River, New Lynn, Auckland, Neuseeland

Foto von Saryu Mae, 25.02.2020 / https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers iNaturalist Open Source Software

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
14884 
AphiaID:
140485 
Wissenschaftlich:
Xenostrobus securis 
Umgangssprachlich:
Miesmuschel 
Englisch:
Little Brown Mussel, Black Pygmy Mussel, Brackish Water Mussel, Little Black Mussel, Brackish Water Mussel 
Kategorie:
Muscheln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Bivalvia (Klasse) > Mytilida (Ordnung) > Mytilidae (Familie) > Xenostrobus (Gattung) > securis (Art) 
Erstbestimmung:
(Lamarck, ), 1819 
Vorkommen:
Britische Inseln, China, Deutschland, Europäische Gewässer, Frankreich, Hong Kong, Indopazifik, Invasive Spezies, Italien, Japan, Korallenmeer (Ost-Australien), Mittelmeer, New South Wales (Ost-Australien), Nordsee, Östlicher Indischer Ozean, Ostsee, Queensland (Ost-Australien), Spanien, Tasmansee, Tyrrhenisches Meer (Mittelmeer), West-Australien, West-Pazifik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 20 Meter 
Habitate:
Ästuare (Flussmündungen), Brackwasser, Mangrovenzonen, Muschelbänke 
Größe:
3 cm - 5 cm 
Temperatur:
6,9°C - 33,6°C 
Futter:
Algen , Filtrierer, Isochrysis galbana, Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Suspensionsfresser (Schwebstofffresser) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2022-06-11 20:26:29 

Haltungsinformationen

Die Miesmuschel Xenostrobus securis stammt ursprünglich aus Neuseeland und Australien, wurde aber durch den Schiffsverkehr (Ballastwassertanks und Schiffrümpfe) weit verbreitet, so dass sie inzwischen im Mittelmeer, in der Nord- und Ostsee angekommen ist.
Xenostrobus securis kann an Felsen oder sogar an Mangrovenwurzeln haften, siedelt auf anderen Muschelbänken.
in Japan wurden die Miesmuschel ausschließlich zwischen Seepockenbeständen von Fistulobalanus kondakovi (Tarasov und Zevina, 1957) und Algenwedeln von Gloiopeltis tenax gefunden.
Interessant ist, dass die als invasiv geltende Muschen in Japan eine Koexistenz von Musculista senhousia und Xenostrobus securis führt, da eine unterschiedliche Aufteilung der Mikrohabitate nicht zu einer Nahrungskonkurrenz führt.
Die Muschel ist gegenüber unterschiedlichen Salzgehalten extrem resistent, sie kommt mit Salzgehalten zwischen 2 bis 19 (Recruitment and population structure of the non-indigenous brackish-water.

Die Schalenfarbe ist braun bis dunkelbraun, auch fast schwarz, und mit einem mehr oder weniger schlankem Umriss in der für die Art typischen Form.

Synonyme;
Limnoperna fortunei kikuchii Habe, 1981
Limnoperna securis (Lamarck, 1819)
Modiola fluviatilis Hutton, 1878
Modiola securis Lamarck, 1819 (original combination)
Modiola vexillum Reeve, 1857
Perna confusa Angas, 1871

Bilder

Allgemein


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