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Richalpheus palmeri Palmers Knallkrebs

Richalpheus palmeri wird umgangssprachlich oft als Palmers Knallkrebs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Zenodo

Foto: Moorea, Französisch-Polynesien

Carapax-Lange 3,35mm / Open access
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Zenodo

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
15265 
AphiaID:
396514 
Wissenschaftlich:
Richalpheus palmeri 
Umgangssprachlich:
Palmers Knallkrebs 
Englisch:
Palmer´s Alpheus-Shrimp 
Kategorie:
Knallkrebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Alpheidae (Familie) > Richalpheus (Gattung) > palmeri (Art) 
Erstbestimmung:
Anker & Jeng, 2006 
Vorkommen:
Französisch-Polynesien, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Indo-Pazifisches Korallendreieck, Moorea, Philippinen, West-Pazifik, Zentral-Pazifik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0,5 - 4 Meter 
Temperatur:
°C - 30,5°C 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2022-10-14 12:29:23 

Haltungsinformationen

Richalpheus palmeri Anker & Jeng, 2006

In einer Lagune um Moorea, Französisch-Polynesien, zwischen Papetoai und Hotel Intercontinental, auf einer Sandfläche mit Hügeln und etwas Geröll, in der Nähe von Korallenköpfe und zahlreichen, Schwarzen Seegurken (Holothuria (Halodeima) atra Jaeger, 1833) wurde ein sehr kleiner Knallkrebs entdeckt.
Um einen Eindruck der Größe des Krebses zu vermitteln, der Carapax war gerade einmal 3.35 mm groß!

Dieses Tier. wie auch der Holotyp, der in 3 - 4 Metern Tiefe gesichtet wurde, stammte aus dem Bau von unbekannten "Grabungswirten", vielleicht größeren Exemplaren der Gattungen Glypturus Stimpson, 1866 und Neocallichirus Sakai 1988, in jedem Fall ist Richalpheus palmeri ein Nutznießer anderer Baumeister.

Farbmuster. Der kleine Knallkrebs ist einheitlich hyalinweiß und semitransparent, deine winzige rote Chromatophoren auf dem Abdomen, entlang des Randes des Carapax, auf den Uropoden und dem Telson sowie auf dem Antennenstiel kaum sichtbar.

Die blassgelben Eierstöcke sind durch den semitransparenten Carapax sichtbar, vom Carapax in den ersten Abdominal-Somiten reichend.

Literaturfundstelle
Anker, Arthur (2010): New findings of rare or little-known alpheid shrimp genera (Crustacea, Decapoda) in Moorea, French Polynesia.
Zootaxa 2403: 23-41, DOI: 10.5281/zenodo.194125
http://treatment.plazi.org/id/03C4BE4AFFFD075EFF19FD9AFD35F956

Bilder

Weiblich


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