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Alabes dorsalis Strandaal, Schildbauch, Schildfisch

Alabes dorsalis wird umgangssprachlich oft als Strandaal, Schildbauch, Schildfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Steckbrief

lexID:
15849 
AphiaID:
279535 
Wissenschaftlich:
Alabes dorsalis 
Umgangssprachlich:
Strandaal, Schildbauch, Schildfisch 
Englisch:
Common Shore-eel 
Kategorie:
Aalartige 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Gobiesociformes (Ordnung) > Gobiesocidae (Familie) > Alabes (Gattung) > dorsalis (Art) 
Erstbestimmung:
(Richardson, ), 1845 
Vorkommen:
Bass-Straße (Meerenge zw. Australien & Tasmanien), Endemische Art, Große Australische Bucht, New South Wales (Ost-Australien), Queensland (Ost-Australien), Süd-Australien, Tasmanien (Australien), Tasmansee, Victoria (Australien) 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 10 Meter 
Größe:
bis zu 12cm 
Temperatur:
14.6°C - 20.1°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2023-07-31 19:17:52 

Haltungsinformationen

Alabes dorsalis hat einen schlank, aalähnlichen, langgestreckten Körper, sein Schwanz vereinigt Rücken- und Afterflossen.
Die Beckenflossen wurden im Laufe der Evolution auf eine winzige Saugscheibe an der Unterseite hinter dem Kiemenschlitz reduziert, mit dieser Bauchscheibe findet der Fisch auch in turbulenteren Wasserzonen gut halt.

Der Kopf des Schildbauch ist kurz und hat eine einzigen Sinnespore über und hinter dem Auge, das Maul ist klein und reicht gerade bis unter die Vorderseite des Auges.

Färbung:
Alabes dorsalis ist farblich variabel, er kann einfarbig grünlich bis bräunlich oder orangefarben sein, er ist gesprenkelt, oft mit großen schwärzlichen Flecken oder Flecken entlang der Körperseiten.

Der Schildbauch ist eher selten zu sehen, ist aber in flachen küstennahen Gewässern, einschließlich Felspools, Felstümpeln, zwischen Algen, Felsbrocken und Muscheln häufig und reichlich vorhanden.

Der englische Name "Common shore-eel" ist ein wenig irreführend, da der bodenbewohnende Fisch nicht zu den Aalartigen, sondern zur Familie der Schildbäuchen (Schildfischen, Ansaugern) gehört.

Synonyme:
Alabes cuvieri Vaillant, 1905
Cheilobranchus aptenodytum Richardson, 1845
Cheilobranchus dorsalis Richardson, 1845
Chilobranchus rufus MacLeay, 1881

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 30.07.2023.
  2. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 30.07.2023.
  3. Port Phillip Bay (en). Abgerufen am 30.07.2023.
  4. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 30.07.2023.

Bilder

Allgemein


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