Haltungsinformationen
Lachnopodus subacutus (Stimpson, 1858)
Lachnopodus ist eine Krabbengattung in der Familie Xanthidae,, die aktuell nur sechs beschriebene Arten beinhaltet.
Beschreibung Lachnopodus subacutus: Der Panzer ist länglich, mit glatter, geriffelter Oberfläche und deutlichen Unterteilungen. Der vordere Rand ist etwas schmal, stumpf geschnitten und zweilappig. Der vordere Rand hat vier Lappen, von denen die ersten beiden flach und unscharf abgegrenzt sind. Der dritte und vierte Lappen sind stumpf gezähnt. Die Scheren sind ungleich groß und glatt, mit einem doppelten stumpfen Zahn am distalen Ende der Handwurzel. Die Rückenfläche ist meist braun, die Scherenfinger sind schwarz.
Die Riff-verbundene Krabbe bewohnt Gezeitenfelsen und subtidale Lebensräume. Über ihre Ernährung ist nichts bekannt.
Viele Arten der Familie Xanthidae können giftig sein, obwohl sie selber über keinen Giftapparat (Giftzähne, Giftstacheln, Giftdrüsen in der Haut) verfügen, der Verzehr dieser Krebse kann sogar für den Menschen tödlich ausgehen. Solche Tiere gelten als passiv-giftig.
Die Gifte der Krabben (Saxitoxin und Tetrodotoxin) werden durch Endobakterien produziert und im Fleisch der Krabbe eingelagert, diese sind hochwirksam und dem Neurotoxinen der Kugelfische ähnlich und genauso tödlich.
Im rohen und gekochten Zustand ist der Verzehr des Krebsfleischs für den Menschen giftig
Bitte klären Sie vor dem Verzehr des Fleisches dieser Krabben unbedingt, ob es giftig oder ungiftig ist!
Rufen Sie bei ersten Vergiftungsanzeichen (z.B. Atemproblemen, Muskelkrämpfen) sofort einen Notarzt!
Die gute Nachricht ist, dass man diesen Giften nicht ausgesetzt werden kann, wenn man nicht versucht, diese Krebse zu essen - ein Biss oder ein Stich reicht nicht aus, um sie zu töten.
Die schlechte Nachricht für diejenigen, die diese Krebse unwissentlich verzehren, ist, dass das Kochen des Fleisches die Wirkung der Giftstoffe nicht verringert.
Glücklicherweise wollen giftige Krebse genauso wenig gegessen werden, wie wir sie essen sollten, und so helfen sie uns mit ihren prächtigen Warnfarben aus der Patsche.
Synonyme:
Liomera subacuta Stimpson, 1858 · unaccepted > superseded combination
Lioxantho tumidus Alcock, 1898 · unaccepted > junior subjective synonym
Lachnopodus ist eine Krabbengattung in der Familie Xanthidae,, die aktuell nur sechs beschriebene Arten beinhaltet.
Beschreibung Lachnopodus subacutus: Der Panzer ist länglich, mit glatter, geriffelter Oberfläche und deutlichen Unterteilungen. Der vordere Rand ist etwas schmal, stumpf geschnitten und zweilappig. Der vordere Rand hat vier Lappen, von denen die ersten beiden flach und unscharf abgegrenzt sind. Der dritte und vierte Lappen sind stumpf gezähnt. Die Scheren sind ungleich groß und glatt, mit einem doppelten stumpfen Zahn am distalen Ende der Handwurzel. Die Rückenfläche ist meist braun, die Scherenfinger sind schwarz.
Die Riff-verbundene Krabbe bewohnt Gezeitenfelsen und subtidale Lebensräume. Über ihre Ernährung ist nichts bekannt.
Viele Arten der Familie Xanthidae können giftig sein, obwohl sie selber über keinen Giftapparat (Giftzähne, Giftstacheln, Giftdrüsen in der Haut) verfügen, der Verzehr dieser Krebse kann sogar für den Menschen tödlich ausgehen. Solche Tiere gelten als passiv-giftig.
Die Gifte der Krabben (Saxitoxin und Tetrodotoxin) werden durch Endobakterien produziert und im Fleisch der Krabbe eingelagert, diese sind hochwirksam und dem Neurotoxinen der Kugelfische ähnlich und genauso tödlich.
Im rohen und gekochten Zustand ist der Verzehr des Krebsfleischs für den Menschen giftig
Bitte klären Sie vor dem Verzehr des Fleisches dieser Krabben unbedingt, ob es giftig oder ungiftig ist!
Rufen Sie bei ersten Vergiftungsanzeichen (z.B. Atemproblemen, Muskelkrämpfen) sofort einen Notarzt!
Die gute Nachricht ist, dass man diesen Giften nicht ausgesetzt werden kann, wenn man nicht versucht, diese Krebse zu essen - ein Biss oder ein Stich reicht nicht aus, um sie zu töten.
Die schlechte Nachricht für diejenigen, die diese Krebse unwissentlich verzehren, ist, dass das Kochen des Fleisches die Wirkung der Giftstoffe nicht verringert.
Glücklicherweise wollen giftige Krebse genauso wenig gegessen werden, wie wir sie essen sollten, und so helfen sie uns mit ihren prächtigen Warnfarben aus der Patsche.
Synonyme:
Liomera subacuta Stimpson, 1858 · unaccepted > superseded combination
Lioxantho tumidus Alcock, 1898 · unaccepted > junior subjective synonym






Hitoshi Takakura (Flickr Brachyura), Japan