Haltungsinformationen
Womersleyella setacea, die rote Rasenalge, ist eine invasive Rotalge, die ursprünglich aus dem Indo-Pazifik stammt und heute die wichtigsten Korallenbildner, die kalkhaltigen Rotalgen, im Mittelmeer überwuchern.
Diese Alge siedelt als Epiphyt auf heimischen Algen und Wasserpflanzen und erstickt diese in kurzer Zeit.
Womersleyella setacea ist rosarot bis bräunlich gefärbt und bildet mehrjährige, ausgedehnte, dichte, watteartige Büschel von 1 cm Höhe.
Die Rotalge soll schwach beleuchteten Lebensräumen mit einer Präferenz für niedrige Temperaturen bevorzugen.
Verwechselungen sind mit Acrothamnion preissii (Sonder) E.M.Wollaston, 1968, einer ebenfalls invasiven Rotalge, leicht möglich.
Die Fortpflanzung soll hauptsächlich durch Fragmentierung, einer vegetativen Vermehrung, erfolgen.
Womersleyella setacea steht im Verdacht, einheimischer Makroalgen und benthischer Wirbelloser auf den felsigen Meeresböden des Mittelmeers zu verdrängen.
Eine Eindämmung der inzwischen als Pest geltenden Art scheint nicht mehr möglich und wirtschaftliche Einbußen, z.B. bei der regionalen Fischerei sind zu befürchten.
Fressfeinde, die bei zur Bekämpfung der Alge beitragen könnten, sind nicht bekannt.
Synonym:
Polysiphonia setacea Hollenberg, 1968 · unaccepted (synonym)
Diese Alge siedelt als Epiphyt auf heimischen Algen und Wasserpflanzen und erstickt diese in kurzer Zeit.
Womersleyella setacea ist rosarot bis bräunlich gefärbt und bildet mehrjährige, ausgedehnte, dichte, watteartige Büschel von 1 cm Höhe.
Die Rotalge soll schwach beleuchteten Lebensräumen mit einer Präferenz für niedrige Temperaturen bevorzugen.
Verwechselungen sind mit Acrothamnion preissii (Sonder) E.M.Wollaston, 1968, einer ebenfalls invasiven Rotalge, leicht möglich.
Die Fortpflanzung soll hauptsächlich durch Fragmentierung, einer vegetativen Vermehrung, erfolgen.
Womersleyella setacea steht im Verdacht, einheimischer Makroalgen und benthischer Wirbelloser auf den felsigen Meeresböden des Mittelmeers zu verdrängen.
Eine Eindämmung der inzwischen als Pest geltenden Art scheint nicht mehr möglich und wirtschaftliche Einbußen, z.B. bei der regionalen Fischerei sind zu befürchten.
Fressfeinde, die bei zur Bekämpfung der Alge beitragen könnten, sind nicht bekannt.
Synonym:
Polysiphonia setacea Hollenberg, 1968 · unaccepted (synonym)






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