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Proceraea sp. Borstenwurm

Proceraea sp. wird umgangssprachlich oft als Borstenwurm bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Bas Johan

Proceraea, Anse Vata, Nouméa 98800, Nouvelle-Calédonie 2025


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Bas Johan Bas Johan. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18014 
AphiaID:
129671 
Wissenschaftlich:
Proceraea sp. 
Umgangssprachlich:
Borstenwurm 
Englisch:
Syllid Polychaete 
Kategorie:
Würmer 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Annelida (Stamm) > Polychaeta (Klasse) > Phyllodocida (Ordnung) > Syllidae (Familie) > Proceraea (Gattung) > sp. (Art) 
Erstbestimmung:
Ehlers, 1864 
Vorkommen:
Neukaledonien 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Korallenriffe, Meerwasser 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Karnivor (fleischfressend), Räuberische Lebensweise 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Proceraea albocephala
  • Proceraea anopla
  • Proceraea aurantiaca
  • Proceraea bifidentata
  • Proceraea boreata
  • Proceraea caerulea
  • Proceraea cornuta
  • Proceraea fasciata
  • Proceraea filiformis
  • Proceraea gigantea
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-01-02 12:37:45 

Haltungsinformationen

Proceraea sp. Ehlers, 1864

Proceraea sp. ist eine Borstenwurm aus der Familie Syllidae. Zu den charakteristischen Merkmalen der Familie Syllidae gehören: ein relativ kleiner und schlanker Körper; ein Prostomium mit zwei Augenpaaren und manchmal einigen Augenflecken; drei Antennen und paarige Palpen; ein ausstülpbarer Pharynx und Proventriculus; das vorderste Segment (Peristomium) ohne Borsten, aber mit 1–2 Paar Tentakeln; einästige Parapodien (bei reproduktiven Individuen zweiästig); dorsale und ventrale Cirren an jedem Borstensegment; und ein Pygidium (Analsegment) mit 2–3 Analcirren (Pettibone 1963; Blake und Ruff 2007).

Der Gattungsname Proceraea setzt sich aus dem griechischen Präfix pro = „vor“ und der Latinisierung des griechischen Wortes kéras = „Horn“ zusammen, was sich auf das Vorhandensein der langen Antennenpaare bezieht, die in der ursprünglichen Gattungsbeschreibung erwähnt wurden. Mitglieder der Gattung sind bekannt dafür, Epithoken zur Fortpflanzung zu bilden.

Mitglieder der Gattung sind kleine, freilebende Polychaeten mit einer Länge von
1–60 mm und einer Breite von 0,1–1,2 mm. Sie sind weltweit verbreitet und bewohnen flache Gewässer, hauptsächlich auf dem Kontinentalschelf. Sie leben oft in einer mehr oder weniger engen Verbindung mit koloniebildenden Organismen, von denen sie sich vermutlich ernähren, wie Nesseltieren meist Hydrozoen, Moostierchen, Schwämmen, Algenbeständen oder Kalkkrusten, aber Steinkorallen.

Proceraea sp. ist vermutlich eine unbeschriebene Art. Die Aufnahme gelang in Neukaledonien. Die Grundfarbe ist weißlich-beige. Der Wurm hat breite schwaeze oder dunkelbraune Bänder, die jeweils auf beiden Seiten orang-braun eingefasst sind. Zwischen den Bändern können auf der Körpergrundfarbe kleine dunkelbraune Punkte oder Flecken vorhanden sein. Proceraea sp. hat weiße Antennen. Weiterführende Informationen über das Tier sind leider nicht verfügbar.

Von einem anderen Mitglied der Gattung (Proceraea okadai aus Japan) ist bekannt, dass er sich karnivor von Moostierchen ernährt. Die Art Proceraea janetae ernährt sich karnivor von der Steinkoralle Montastrea cavernosa.

Proceraea sp. wird sich höchstwahrscheinlich ebenfalls karnivor ernähren. Wovon sich der Borstenwurm ernährt ist leider nicht bekannt.

Weiterführende Links

  1. researchgate (en). Abgerufen am 02.01.2026.

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