Haltungsinformationen
Puperita pupa (Linnaeus, 1767)
Puperita pupa ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Neritidae, die umgangssprachlich als Nixenschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie haben eine dickwandige Schale und ein kalkiges, halbrundes Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung. Nixenschnecken kommen vom Süßwasser, über Brackwasser und im Meerwasser hauptsächlich in tropischen Regionen vor. Die überwiegende Mehrheit der Arten lebt amphibisch.
Puperita pupa wurde erstmals 1767 vom schwedischen Naturforscher Carl von Linné unter dem Namen Nerita pupa beschrieben. Linnés Beschreibung ordnete die Art der Gattung Nerita zu; ein Fundort wurde nicht angegeben. 1857 etablierte der britische Zoologe George Robert Gray in den Proceedings of the Zoological Society of London die Gattung Puperita und bestimmte Nerita pupa Linnaeus, 1767, zur Typusart.
Das Artepitheton "pupa" ist Latein und bedeutet „Puppe“.
Die hübsche Zebra Nixenschnecke Puperita pupa ist in der Karibik beheimate. Sie bewohnt typischerweise Gezeitenzonen und Brackwassergebiete, wie z. B. Spritzwasserzonen und Niedrigwasserbereiche um Korallenriffe und Felsküsten.
Das Gehäuse ist dünn, aber robust, kugelförmig und weist keinen ausgeprägten Gewindegang auf. Es besitzt zwei bis drei Windungen, die Außenlippe ist dünn und scharfkantig, der Spindelbereich ist poliert und hat eine breite Wand. Die Gehäusefärbung ist variabel, weist aber axiale, zebraartige Bänder in schwarz und weiß auf, worauf sich auch die umgangssprachliche Bezeichnung als Zebra Nixenschnecke bezieht. Die Mündung ist grau mit einem ockerfarbenen parietalen Kallus, und der Deckel ist leuchtend gelb.
Puperita pupa ernährt sich von Mikroalgen, Kieselalgen und Biofilmen, die an Felsen in ihrem Gezeitenzonenhabitat haften, wobei sie gelegentlich auch Detritus frisst. Diese Ernährung unterstützt ihre Rolle als wichtiger Weidegänger bei der Aufrechterhaltung des Algengleichgewichts in felsigen Gezeitenzonenökosystemen.
Die Nahrungssuche findet überwiegend nachts oder in der Dämmerung in Gezeitentümpeln und Felsspalten statt und entspricht damit dem Verhalten verwandter Neritiden, die nächtliche Wanderungen unternehmen, um Nahrungsquellen zu erreichen und gleichzeitig tagsüber Fressfeinden zu entgehen.
Die Weibchen legen Eikapseln mit jeweils 20–50 befruchteten Eiern auf hartem Untergrund wie Felsen oder Korallen in Brackwassergebieten ab. Aus ihnen schlüpfen Veliger Larven, die planktonisch leben und sich nach 2-4 Wochen als Jungtiere nieder lassen.
Synonyme:
Nerita (Neritina) tristis A. d'Orbigny, 1842 · unaccepted
Nerita pupa Linnaeus, 1767 · unaccepted (original combination)
Nerita tristis A. d'Orbigny, 1842 · unaccepted
Neritina pupa (Linnaeus, 1767) · unaccepted (unaccepted combination)
Puperita tristis (A. d'Orbigny, 1842) · unaccepted
Puperita pupa ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Neritidae, die umgangssprachlich als Nixenschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie haben eine dickwandige Schale und ein kalkiges, halbrundes Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung. Nixenschnecken kommen vom Süßwasser, über Brackwasser und im Meerwasser hauptsächlich in tropischen Regionen vor. Die überwiegende Mehrheit der Arten lebt amphibisch.
Puperita pupa wurde erstmals 1767 vom schwedischen Naturforscher Carl von Linné unter dem Namen Nerita pupa beschrieben. Linnés Beschreibung ordnete die Art der Gattung Nerita zu; ein Fundort wurde nicht angegeben. 1857 etablierte der britische Zoologe George Robert Gray in den Proceedings of the Zoological Society of London die Gattung Puperita und bestimmte Nerita pupa Linnaeus, 1767, zur Typusart.
Das Artepitheton "pupa" ist Latein und bedeutet „Puppe“.
Die hübsche Zebra Nixenschnecke Puperita pupa ist in der Karibik beheimate. Sie bewohnt typischerweise Gezeitenzonen und Brackwassergebiete, wie z. B. Spritzwasserzonen und Niedrigwasserbereiche um Korallenriffe und Felsküsten.
Das Gehäuse ist dünn, aber robust, kugelförmig und weist keinen ausgeprägten Gewindegang auf. Es besitzt zwei bis drei Windungen, die Außenlippe ist dünn und scharfkantig, der Spindelbereich ist poliert und hat eine breite Wand. Die Gehäusefärbung ist variabel, weist aber axiale, zebraartige Bänder in schwarz und weiß auf, worauf sich auch die umgangssprachliche Bezeichnung als Zebra Nixenschnecke bezieht. Die Mündung ist grau mit einem ockerfarbenen parietalen Kallus, und der Deckel ist leuchtend gelb.
Puperita pupa ernährt sich von Mikroalgen, Kieselalgen und Biofilmen, die an Felsen in ihrem Gezeitenzonenhabitat haften, wobei sie gelegentlich auch Detritus frisst. Diese Ernährung unterstützt ihre Rolle als wichtiger Weidegänger bei der Aufrechterhaltung des Algengleichgewichts in felsigen Gezeitenzonenökosystemen.
Die Nahrungssuche findet überwiegend nachts oder in der Dämmerung in Gezeitentümpeln und Felsspalten statt und entspricht damit dem Verhalten verwandter Neritiden, die nächtliche Wanderungen unternehmen, um Nahrungsquellen zu erreichen und gleichzeitig tagsüber Fressfeinden zu entgehen.
Die Weibchen legen Eikapseln mit jeweils 20–50 befruchteten Eiern auf hartem Untergrund wie Felsen oder Korallen in Brackwassergebieten ab. Aus ihnen schlüpfen Veliger Larven, die planktonisch leben und sich nach 2-4 Wochen als Jungtiere nieder lassen.
Synonyme:
Nerita (Neritina) tristis A. d'Orbigny, 1842 · unaccepted
Nerita pupa Linnaeus, 1767 · unaccepted (original combination)
Nerita tristis A. d'Orbigny, 1842 · unaccepted
Neritina pupa (Linnaeus, 1767) · unaccepted (unaccepted combination)
Puperita tristis (A. d'Orbigny, 1842) · unaccepted






Dan Schofield, UK