Haltungsinformationen
Echinolittorina aspera (R. A. Philippi, 1846)
Echinolittorina aspera ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Littorinidae, die als Strandschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie haben ein robustes Gehäuse ohne Nabel und ohne Siphonalkanal. Sie besitzen ein dünnes, horniges Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung. Strandschnecken kommen weltweit in kalten, gemäßigten und warmen Gewässern in Ufernähe vor. Diese Salz- und Brackwasserschnecken sind Pflanzenfresser.
Der Typusfundort zur Beschreibung von Echinolittorina aspera liegt in der Nähe von Acapulco, Mexiko, wie bereits in der Erstveröffentlichung von Philippi im Jahr 1846 beschrieben.
Der Gattungsname Echinolittorina wurde 1956 von Habe für kleine, tropische Strandschnecken (Littorinidae) mit rauen oder warzigen Gehäusen eingeführt. Der Name leitet sich vom griechischen Präfix „echino-“, was so viel wie „Igel“ oder „stachelig“ bedeutet ab und verweist auf die für diese Gruppe typische, strukturierte oder knotige Gehäusestruktur. Hinzu kommt Littorina, ein Gattungsname, der vom lateinischen littus (Ufer) abgeleitet ist und ihren Lebensraum im Gezeitenbereich widerspiegelt.
Der Artname "aspera" stammt vom lateinischen Adjektiv asper (rau oder uneben) und beschreibt die variable und oft unregelmäßige Oberfläche der Schale.
Die im Gezeitenbereich lebende Echinolittorina aspera zeichnet sich durch ihr robustes, eiförmig-kegelförmiges Gehäuse aus, das typischerweise bis zu 20 mm hoch und 14 mm breit ist. Es besitzt 5–6 Windungen, wobei die große Körperwindung der Schnecke ein gedrungenes Aussehen und eine scharf zulaufende Spitze verleiht. Die Gehäuseoberfläche variiert von glatt bis fein gerippt oder knotig, und die Färbung reicht von hellbraun oder weiß bis hin zu Mustern aus braunen, grauen oder bläulichen Zeichnungen, oft mit strahlenförmigen Linien, Zickzacklinien oder Strichen, sowie einem schokoladenbraunen Bereich um die Mündung.
Die im tropischen und subtropischen Ostpazifik beheimatete Strandschnecke lebt in der mittleren bis oberen Gezeitenzone felsiger Küsten, wo sie Mikroalgen abweidet und dichte Ansammlungen bildet. Sie weist Anpassungen an die für ihren Lebensraum typische Trockenheit und Wellenexposition auf. Echinolittorina aspera selbst wird von Vögeln und Krustentieren gefressen.
Die Strandschnecke ist getrenntgeschlechtlich. Die Eier werden in schützenden Kapseln abgeleg aus denen planktonische Trochophora- und Veligerlarven entstehen. Die fertigen Jungschnecken leben dann wieder benthisch.
Synonyme:
Littorina aspera R. A. Philippi, 1846 · unaccepted > superseded combination
Nodilittorina aspera (R. A. Philippi, 1846) · unaccepted > superseded combination
Echinolittorina aspera ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Littorinidae, die als Strandschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie haben ein robustes Gehäuse ohne Nabel und ohne Siphonalkanal. Sie besitzen ein dünnes, horniges Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung. Strandschnecken kommen weltweit in kalten, gemäßigten und warmen Gewässern in Ufernähe vor. Diese Salz- und Brackwasserschnecken sind Pflanzenfresser.
Der Typusfundort zur Beschreibung von Echinolittorina aspera liegt in der Nähe von Acapulco, Mexiko, wie bereits in der Erstveröffentlichung von Philippi im Jahr 1846 beschrieben.
Der Gattungsname Echinolittorina wurde 1956 von Habe für kleine, tropische Strandschnecken (Littorinidae) mit rauen oder warzigen Gehäusen eingeführt. Der Name leitet sich vom griechischen Präfix „echino-“, was so viel wie „Igel“ oder „stachelig“ bedeutet ab und verweist auf die für diese Gruppe typische, strukturierte oder knotige Gehäusestruktur. Hinzu kommt Littorina, ein Gattungsname, der vom lateinischen littus (Ufer) abgeleitet ist und ihren Lebensraum im Gezeitenbereich widerspiegelt.
Der Artname "aspera" stammt vom lateinischen Adjektiv asper (rau oder uneben) und beschreibt die variable und oft unregelmäßige Oberfläche der Schale.
Die im Gezeitenbereich lebende Echinolittorina aspera zeichnet sich durch ihr robustes, eiförmig-kegelförmiges Gehäuse aus, das typischerweise bis zu 20 mm hoch und 14 mm breit ist. Es besitzt 5–6 Windungen, wobei die große Körperwindung der Schnecke ein gedrungenes Aussehen und eine scharf zulaufende Spitze verleiht. Die Gehäuseoberfläche variiert von glatt bis fein gerippt oder knotig, und die Färbung reicht von hellbraun oder weiß bis hin zu Mustern aus braunen, grauen oder bläulichen Zeichnungen, oft mit strahlenförmigen Linien, Zickzacklinien oder Strichen, sowie einem schokoladenbraunen Bereich um die Mündung.
Die im tropischen und subtropischen Ostpazifik beheimatete Strandschnecke lebt in der mittleren bis oberen Gezeitenzone felsiger Küsten, wo sie Mikroalgen abweidet und dichte Ansammlungen bildet. Sie weist Anpassungen an die für ihren Lebensraum typische Trockenheit und Wellenexposition auf. Echinolittorina aspera selbst wird von Vögeln und Krustentieren gefressen.
Die Strandschnecke ist getrenntgeschlechtlich. Die Eier werden in schützenden Kapseln abgeleg aus denen planktonische Trochophora- und Veligerlarven entstehen. Die fertigen Jungschnecken leben dann wieder benthisch.
Synonyme:
Littorina aspera R. A. Philippi, 1846 · unaccepted > superseded combination
Nodilittorina aspera (R. A. Philippi, 1846) · unaccepted > superseded combination






Benoît Segerer