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Eurypatagus ovalis Seeigel

Eurypatagus ovalis wird umgangssprachlich oft als Seeigel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater

Foto: Kwajalein Atoll, Marschallinseln

/ 13.06.2010
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater . Please visit www.underwaterkwaj.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18258 
AphiaID:
513274 
Wissenschaftlich:
Eurypatagus ovalis 
Umgangssprachlich:
Seeigel 
Englisch:
Skunk Sea Urchin 
Kategorie:
Seeigel 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Echinodermata (Stamm) > Echinoidea (Klasse) > Spatangoida (Ordnung) > Eurypatagidae (Familie) > Eurypatagus (Gattung) > ovalis (Art) 
Erstbestimmung:
Mortensen, 1948 
Vorkommen:
Hawaii, Indonesien, Indopazifik, Japan, Lembeh-Straße, Marshallinseln, Okinawa, Philippinen, Raja Ampat, Ryūkyū-Inseln, Togian-Inseln, West-Pazifik, Zentral-Pazifik 
Meereszone:
Mesopelagial
liegt zwischen 200 bis 1000 Metern Tiefe, damit gilt sie als "Dämmerzone des Meeres" zwischen der hellen und den dunklen Tiefenzonen. 
Meerestiefe:
8 - 271,4 Meter 
Habitate:
Algenzonen, bodenlebendes Meerestier (demersal), Felsenriffe, Sandige Meeresböden, Seewärts gerichtete Riffe 
Größe:
8 cm - 10 cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Algen , Bakterien (Bakterioplankton), Deposit (Ablagerungen), Detritus (totes organisches Material), Invertebraten (Wirbellose), Mikroalgen, Sedimentfresser 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-04-08 17:18:10 

Haltungsinformationen

Eurypatagus ovalis wurde ursprünglich aus philippinischen Gewässern aus eine Tiefe von 192 Metern an die Oberfläche gebracht, die Angabe von 271,4 Metern Wassertiefe stammt von Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO).

Der Seeigel ist farblich recht variabel, wie auf den Fotos sehr schön zu sehen ist.

Eurypatagus ovalis gehört zu den grabenden Seeigeln, er schafft Vertiefung in Riff, um sich von Beutefressern zu verstecken.
Manchmal wächst ein Seeigel größer als seine ausgehobene Vertiefung und bleibt stecken
Einmal gefangen, kann sich der Seeigel nur noch von Partikeln ernähren, die mit der Strömung vorbeitreiben.

Wer schon einmal einen angestrandeten, toten Seeigel aufgehoben hat, wird schnell bemerken, dass der Seeigel strak unangenehm riecht, ein Hinweis zum englischen Namen.

So klein Seeigel auch sein mögen, sie gehören zu den wenige Tieren, die ihre Umwelt aktiv zerstören können, indem sie Kelpwälder dramatisch verändern und eine riesige, kahle Fläche zurückzulassen, die als „Seeigel-Ödland“ bekannt ist.

Weiterführende Links

  1. Homepage Scott & Jeanette Johnson (en). Abgerufen am 08.04.2026.

Bilder

Allgemein


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