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Solea senegalensis Senegalesische Seezunge, Senegal Seezunge

Solea senegalensis wird umgangssprachlich oft als Senegalesische Seezunge, Senegal Seezunge bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Frédéric Andre, Frankreich

Foto: Bouches-du-Rhône, Provence-Alpes-Côte d'Azur, Frankreich, Mittelmeer

/ 08.04.2025
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Frédéric Andre, Frankreich . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18420 
AphiaID:
127159 
Wissenschaftlich:
Solea senegalensis 
Umgangssprachlich:
Senegalesische Seezunge, Senegal Seezunge 
Englisch:
Senegalese Sole 
Kategorie:
Plattfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Pleuronectiformes (Ordnung) > Soleidae (Familie) > Solea (Gattung) > senegalensis (Art) 
Erstbestimmung:
Kaup, 1858 
Vorkommen:
Ägäis (Mittelmeer), Alborán-Meer (Mittelmeer), Angola, Biskaya, Britische Inseln, China, Eingeführte Art, Elfenbeinküste, Europäische Gewässer, Frankreich, Gambia, Gelbes Meer, Golf von Guinea, Guinea-Bissau, Herkulischer Migrant , Invasive Spezies, Irland, Israel, Kanarische Inseln, Liberia, Madeira, Marmarameer, Marokko, Mauritanien, Mittelmeer, Ost-Atlantik, Portugal, Senegal, Sierra Leone, Spanien, Straße von Gibraltar, Tunesien, Türkei, West Sahara 
Meereszone:
Mesopelagial
liegt zwischen 200 bis 1000 Metern Tiefe, damit gilt sie als "Dämmerzone des Meeres" zwischen der hellen und den dunklen Tiefenzonen. 
Meerestiefe:
1 - 310 Meter 
Habitate:
Aquakultur, Ästuare (Flussmündungen), Bodenlebendes Meerestier (demersal), Brackwasser, Geröllböden, Meerwasser / Salzwasser, Sandige Meeresböden, Schlammige, nicht verfestigte Böden 
Größe:
45 cm - 60 cm 
Gewicht :
354 g 
Temperatur:
3°C - 25°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Garnelen, Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Krabben, Krustentiere, Meerasseln (Isopoden), Muscheln (Mollusken), Mysis (Schwebegarnelen), Wurmlarven, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-06-28 11:19:17 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Solea senegalensis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Solea senegalensis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Solea senegalensis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Es gibt zwei Wege für invasive Arten, ins Mittelmeer zu gelangen:
- Über den Indischen Ozean durch das Rote Meer und den Suez-Kanal, Arten, die den Weg erfolgreich geschafft haben, werden "Lesseps'sche Migranten" genannt
- Über den atlantischen Ozean durch die Straße von Gibraltar, die den Weg erfolgreich geschafft haben, werden als "Herkulische Migranten" bezeichnet.

Solea senegalensis gehört zur Gruppe der Herkulische Migranten.

Die senegalesische Seezunge wird experimentell in Aquakultur gehalten, um als Speisefisch einer größeren Käuferschicht angeboten werden zu können, aus diesem Grund wurde die Seezunge ins Gelbe Meer, China, eingeführt.
Ob und welche Auswirkungen die Einführung der Seezunge in fremde Gewässer hat (Verdrängung einheimischer Arten) ist bisher nicht ermittelt worden.

Solea senegalensis bevorzugt sandige und schlammige Untergründe, adulte Populationen kommen meist in Tiefen zwischen 12 und 65 Meter vor (in Mauretanien bis 310 Meter), während Jungfische in flacheren Gewässern und in Flussmündungen anzutreffen sind.

Die Seezunge ist als Sportanglerfisch in geringeren Umfang bekannt, wird aber kommerziell befischt.,

Synonyme:
Solea cleverleyi Gilchrist, 1906 · unaccepted
Solea melanochira Moreau, 1874 · unaccepted
Solea vulgaris melanochir Moreau, 1874 · unaccepted > misspelling - incorrect subsequent spelling
Solea vulgaris melanochira Moreau, 1874 · unaccepted (junior synonym) Meter)

Bilder

Allgemein


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