Haltungsinformationen
Plakobranchus noctisstellatus Mehrotra, Caballer, C. M. Scott, Sp. Arnold, Monchanin & Chavanich, 2020
Typuslokalität zur Beschreibung von Plakobranchus noctisstellatus ist der Golf von Thailand. Holotypus: adult, 28 mm lang, gesammelt in schluffigem Sand in 21 m Tiefe, Sai Nuan, Koh Tao, Thailand, 6. April 2016.
Der Artname "noctisstellatus* leitet sich von den lateinischen Wörtern *noctis* (Nacht) und *stellatus* (sternförmig) ab, in Anlehnung an die kleinen, irisierend blau-grünen Punkte, die unter den dunklen Parapodien verborgen liegen und jeweils an Sterne bei Nacht erinnern.
Beschreibung: Länge im lebenden Zustand bis zu 45 mm. Körper breit, dorsoventral abgeflacht, mit breiten Parapodienlappen, die sich entlang der dorsalen Mittellinie zusammenfalten.
Grundfarbe hell- bis dunkelgrün, mit wenigen schwarzen Punkten und zahlreichen undurchsichtig-weißen Punkten über den gesamten Körper verteilt. Einige weiße Punkte weisen einen bläulichen, andere einen gelblichen Schimmer auf. Fünf oder sechs auffällige schwarze Punkte, die in Größe und Form an Augen erinnern, befinden sich seitlich an beiden Körperflanken.
Die Spitzen der Rhinophoren und das Schwanzende sind leuchtend blau gefärbt, gefolgt von einem schwarzen Band, das am Schwanzende jedoch weniger deutlich ausgeprägt ist.Die Rhinophoren sind lang und eingerollt; sie entspringen den seitlichen Rändern des Kopfes und sind während der Fortbewegung wie Stierhörner gekrümmt.
Die Leisten der inneren Parapodienlappen sind hell- bis dunkelgrün und weisen weiße sowie leuchtend blaue Punkte auf. Die schwarzen Augen liegen sehr nah beieinander – bisweilen mit einem bläulichen Schimmer dazwischen – in einer Furche zwischen den Rhinophoren. Die Mundfortsätze sind kugelig; sie weisen auf jeder Seite einen großen schwarzen Fleck sowie eine sehr feine, gewellte schwarze Linie am Rand der Oberlippe auf. Der vordere obere Bereich der Mundfortsätze ist grün gefärbt, mit weißen Punkten und demselben leuchtenden Blau, das auch die Spitzen der Rhinophoren aufweist. Die vorderen Fußecken sind bei konservierten Exemplaren stumpf. Die Fußsohle hat dieselbe grüne Färbung wie die Körperoberseite und zeigt mehrere kleine, irisierende hellblaue Punkte.
Möglicherweise ist eine quer verlaufende Fußfurche vorhanden; diese war jedoch bei lebenden Exemplaren nicht deutlich erkennbar und auch nach der Konservierung nur undeutlich ausgeprägt. Das Schwanzende ist abgestutzt. Der Rückenbereich ist dunkelgrün bis schwarz gefärbt und weist große, undurchsichtig-weiße bis leuchtend blaue Punkte auf.
Die Tiere wurden ganzjährig an verschiedenen Standorten rund um die Insel beobachtet, und zwar ausschließlich in tiefer gelegenen Habitaten mit Weichsediment bei Koh Tao. Sie wurden entweder teilweise eingegraben oder sich fortbewegend auf den offenen, von Schlick und Sand geprägten Flächen jenseits der Saumriffe der Insel angetroffen. Die Tiere befanden sich in Tiefen von 15 bis 25 m, ohne Anzeichen saisonaler Schwankungen. Es wurden keine Beobachtungen in geringeren Tiefen als 15 m oder in der Nähe von Korallenriffen bzw. Riffkanten gemacht. Es wurde keine Assoziation mit bestimmten Algen als Nahrungsquelle oder mit anderen spezifischen Organismen festgestellt; dementsprechend ist das Beutespektrum unbekannt. Obwohl mehrfach mehrere Individuen in unmittelbarer Nähe zueinander gesichtet wurden, konnten weder Paarungsverhalten noch Eigelege beobachtet werden.
Die Gattung Plakobranchus beinhaltet aktuell nur drei beschriebene Arten:
Plakobranchus noctisstellatus Mehrotra, Caballer, C. M. Scott, Sp. Arnold, Monchanin & Chavanich, 2020
Plakobranchus ocellatus van Hasselt, 1824
Plakobranchus papua Meyers-Muñoz & van der Velde, 2016
Verwechslungen zu den anderen beiden Arten sollen aufrgund des besonderen Merkmals der blauen Punkte ausgeschlossen sein.
Typuslokalität zur Beschreibung von Plakobranchus noctisstellatus ist der Golf von Thailand. Holotypus: adult, 28 mm lang, gesammelt in schluffigem Sand in 21 m Tiefe, Sai Nuan, Koh Tao, Thailand, 6. April 2016.
Der Artname "noctisstellatus* leitet sich von den lateinischen Wörtern *noctis* (Nacht) und *stellatus* (sternförmig) ab, in Anlehnung an die kleinen, irisierend blau-grünen Punkte, die unter den dunklen Parapodien verborgen liegen und jeweils an Sterne bei Nacht erinnern.
Beschreibung: Länge im lebenden Zustand bis zu 45 mm. Körper breit, dorsoventral abgeflacht, mit breiten Parapodienlappen, die sich entlang der dorsalen Mittellinie zusammenfalten.
Grundfarbe hell- bis dunkelgrün, mit wenigen schwarzen Punkten und zahlreichen undurchsichtig-weißen Punkten über den gesamten Körper verteilt. Einige weiße Punkte weisen einen bläulichen, andere einen gelblichen Schimmer auf. Fünf oder sechs auffällige schwarze Punkte, die in Größe und Form an Augen erinnern, befinden sich seitlich an beiden Körperflanken.
Die Spitzen der Rhinophoren und das Schwanzende sind leuchtend blau gefärbt, gefolgt von einem schwarzen Band, das am Schwanzende jedoch weniger deutlich ausgeprägt ist.Die Rhinophoren sind lang und eingerollt; sie entspringen den seitlichen Rändern des Kopfes und sind während der Fortbewegung wie Stierhörner gekrümmt.
Die Leisten der inneren Parapodienlappen sind hell- bis dunkelgrün und weisen weiße sowie leuchtend blaue Punkte auf. Die schwarzen Augen liegen sehr nah beieinander – bisweilen mit einem bläulichen Schimmer dazwischen – in einer Furche zwischen den Rhinophoren. Die Mundfortsätze sind kugelig; sie weisen auf jeder Seite einen großen schwarzen Fleck sowie eine sehr feine, gewellte schwarze Linie am Rand der Oberlippe auf. Der vordere obere Bereich der Mundfortsätze ist grün gefärbt, mit weißen Punkten und demselben leuchtenden Blau, das auch die Spitzen der Rhinophoren aufweist. Die vorderen Fußecken sind bei konservierten Exemplaren stumpf. Die Fußsohle hat dieselbe grüne Färbung wie die Körperoberseite und zeigt mehrere kleine, irisierende hellblaue Punkte.
Möglicherweise ist eine quer verlaufende Fußfurche vorhanden; diese war jedoch bei lebenden Exemplaren nicht deutlich erkennbar und auch nach der Konservierung nur undeutlich ausgeprägt. Das Schwanzende ist abgestutzt. Der Rückenbereich ist dunkelgrün bis schwarz gefärbt und weist große, undurchsichtig-weiße bis leuchtend blaue Punkte auf.
Die Tiere wurden ganzjährig an verschiedenen Standorten rund um die Insel beobachtet, und zwar ausschließlich in tiefer gelegenen Habitaten mit Weichsediment bei Koh Tao. Sie wurden entweder teilweise eingegraben oder sich fortbewegend auf den offenen, von Schlick und Sand geprägten Flächen jenseits der Saumriffe der Insel angetroffen. Die Tiere befanden sich in Tiefen von 15 bis 25 m, ohne Anzeichen saisonaler Schwankungen. Es wurden keine Beobachtungen in geringeren Tiefen als 15 m oder in der Nähe von Korallenriffen bzw. Riffkanten gemacht. Es wurde keine Assoziation mit bestimmten Algen als Nahrungsquelle oder mit anderen spezifischen Organismen festgestellt; dementsprechend ist das Beutespektrum unbekannt. Obwohl mehrfach mehrere Individuen in unmittelbarer Nähe zueinander gesichtet wurden, konnten weder Paarungsverhalten noch Eigelege beobachtet werden.
Die Gattung Plakobranchus beinhaltet aktuell nur drei beschriebene Arten:
Plakobranchus noctisstellatus Mehrotra, Caballer, C. M. Scott, Sp. Arnold, Monchanin & Chavanich, 2020
Plakobranchus ocellatus van Hasselt, 1824
Plakobranchus papua Meyers-Muñoz & van der Velde, 2016
Verwechslungen zu den anderen beiden Arten sollen aufrgund des besonderen Merkmals der blauen Punkte ausgeschlossen sein.






Michael Eisenbart