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Trizopagurus melitai Melita Einsiedlerkrebs

Trizopagurus melitai wird umgangssprachlich oft als Melita Einsiedlerkrebs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Thomas Menut, Frankreich

Trizopagurus melitai,Caué, ST-ST, ST 2022


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Thomas Menut, Frankreich Thomas Menut. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18440 
AphiaID:
367550 
Wissenschaftlich:
Trizopagurus melitai 
Umgangssprachlich:
Melita Einsiedlerkrebs 
Englisch:
Melita Hermit Crab 
Kategorie:
Einsiedlerkrebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Diogenidae (Familie) > Trizopagurus (Gattung) > melitai (Art) 
Erstbestimmung:
(Chevreux & Bouvier, ), 1892 
Vorkommen:
Elfenbeinküste, Ghana, São Tomé und Principé, Senegal 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 15 Meter 
Habitate:
Gezeitenzone, Meeresstrand 
Größe:
bis zu 1,0cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-06-27 12:51:24 

Haltungsinformationen

Trizopagurus melitai (Chevreux & Bouvier, 1892)

Typuslokalität zur Beschreibung von Trizopagurus melitai ist Dakar, Senegal, wo diese Einsiedlerkrebse in der Gezeitenzone gefunden worden.

Der Artname "melitai" bezieht sich auf ein Schiff mit Namen Melita.Die französischen Zoologen Édouard Chevreux und Eugène-Louis Bouvier beschrieben den Einsiedlerkrebs im Jahr 1892. Das wissenschaftliche Material sammelten sie während einer Expedition mit dem Schiff „Melita“. Die Forschungsreise führte die Wissenschaftler zu den Kanarischen Inseln und in den Senegal.

Der Carapax ist länger als breit, sein Längenverhältnis liegt zwischen 5/4 und 6/5. Das stumpfe Rostrum überragt deutlich die postantennalen Fortsätze, die ebenfalls stumpf, aber stark abgerundet sind.Das Verhältnis der Länge der Augenstiele zu der des Scutellums liegt zwischen 3/5 und 3/4. Die Hornhäute sind nicht geschwollen, manchmal verdünnt, ihr Durchmesser ist 5- bis 7-mal so groß wie die Länge der Augenstiele. Die Augenschuppen sind dreieckig mit zugespitzter Spitze.Die Antennenstiele überragen die Basis der Hornhäute, ihr letztes Segment ist viermal kürzer als das Scutellum. Die Antennenstiele reichen nicht ganz bis zu den Hornhäuten. Die Antennenschuppen sind im distalen Bereich schwach gezähnt und überragen die Basis des letzten Antennenstielsegments geringfügig.

Die Scherenarme sind gleich groß. Dorsale und laterale Bereiche des Karpus und der Hand sind mit kleinen, dichten, leicht vorstehenden Höckern bedeckt, die wie abgeflachte Kegel mit stumpfen Spitzen oder abgerundete Körnchen geformt sind. Auf Karpus und Handfläche sind diese Höcker in kurzen, quer verlaufenden Reihen angeordnet, die mehr oder weniger deutlich durch Streifen voneinander getrennt sind. Davor sitzen unregelmäßig große, leicht stachelige, braune Haare, die bogenförmig angeordnet sind.

Farbe: Bei lebenden Exemplaren ist die Grundfarbe rötlich-braun und hellt sich in Alkohol zunehmend auf. Das Scutellum ist mit runden, weißen Flecken unterschiedlicher Größe bedeckt, die jedoch nie sehr groß sind. Auch die Thoraxanhänge weisen weiße Flecken auf; die Höcker an den Scherenarme sind rosa, der größte davon leuchtend weiß. Auf dem Propodium und dem Dactylus der Laufbeine sind die Flecken sehr schwach ausgeprägt, und diese Segmente haben einen recht einheitlichen rötlichen Farbton.

Die Gattung umfasst aktuell grmäß WoRMS nur drei beschriebene Arten:
Trizopagurus magnificus (Bouvier, 1898)
Trizopagurus melitai (Chevreux & Bouvier, 1892)
Trizopagurus rubrocinctus Forest & Garcia Raso, 1990

Synonym:
Clibanarius Melitai Chevreux & Bouvier, 1892 · unaccepted > superseded combination

Weiterführende Links

  1. decapoda.nhm.org (fr). Abgerufen am 27.06.2026.

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Allgemein


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