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Scina nana Amphiopde

Scina nana wird umgangssprachlich oft als Amphiopde bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Biodiversity Data Journal

Foto: Nähe der Stadt Latakia, Syrien, östliches Mittelmeer


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Biodiversity Data Journal

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18492 
AphiaID:
Wissenschaftlich:
Scina nana 
Umgangssprachlich:
Amphiopde 
Englisch:
Amphipod 
Kategorie:
Andere Krebstiere 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Amphipoda (Ordnung) > Scinidae (Familie) > Scina (Gattung) > nana (Art) 
Erstbestimmung:
Wagler, 1926 
Vorkommen:
Antarktis, Südlicher Ozean, Südpolarmeer, Golf von Mexiko, Indischer Ozean, Indopazifik, Kalifornien, Mittelmeer, Südchinesisches Meer, Zirkumtropisch 
Meereszone:
Hemipelagial
Lichtloser Tiefenbereich von 800 - 2400 Meter 
Meerestiefe:
0 - 2000 Meter 
Habitate:
Meerwasser / Salzwasser 
Größe:
0,2 cm - 0,4 cm 
Temperatur:
°C - 30°C 
Futter:
Organische Schwebstoffe 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Scina antarctica
  • Scina borealis
  • Scina crassicornis
  • Scina curilensis
  • Scina curvidactyla
  • Scina damasii
  • Scina incerta
  • Scina langhansi
  • Scina latifrons
  • Scina lepisma
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-07-18 17:46:21 

Haltungsinformationen

Unzählige Krustentiere bewohnen die nördlichen Meere. Sie sind eine der größten Gruppen von wirbellosen Meerestieren und bilden das Fundament der Nahrungsketten. An einigen Orten übersteigt die Biomasse bestimmter Krebstierarten die Biomasse aller anderen Tiere zusammengenommen.

Krustentiere umfassen planktonische Mysidacea und Euphausiacea (die auch Krill genannt werden) und bilden die Hauptnahrung für Wale und viele Fische. Zu ihnen gehören auch zahlreiche Amphipoden und Isopoden, die das Meer säubern, indem sie die gesamte tote organische Materie auf dem Meeresboden säubern und so eine wichtige Rolle in den Meeresgemeinschaften spielen.

Es gibt eine riesige Anzahl von Amphipoden, sowohl in Bezug auf die Artenvielfalt als auch in Bezug auf die Biomasse - die Gesamtzahl der Individuen. Sie leben in allen erdenklichen Lebensräumen: in der Litoralzone und in Tiefen von vielen Kilometern, im Süßwasser und in hydrothermalen Schloten, in tiefen Höhlen und sogar auf dem Waldboden, wo sie dem nassen Laub leicht entkommen und sich frei auf dem Boden bewegen können.

Etwa 10.000 Amphipodenarten sind offiziell beschrieben worden, aber dies ist sicherlich nur der Anfang einer sehr langen Liste. Sie sind auch in den nördlichen Meeren sehr weit verbreitet, wo sie eine Vielzahl von ökologischen Nischen besetzen. Dann gibt es parasitäre Amphipoden, die die Population von Quallen und anderen quallenähnliche Lebewesen sowie von Krebsen, Garnelen, Hummern und vielen anderen kontrollieren.

Diese Tiere sind nicht nur für die Gesundheit der Ozeane wichtig, sondern auch für die Menschen, deren Leben seit Jahrhunderten an die Meeresfischerei gebunden ist.

Die Familie der Scinidae umfasst kleine bis mittelgroße Krebstiere mit einer Länge von 2,5 bis 30 mm (ohne Antennen).
Der Körper ist dorsoventral leicht abgeflacht, glatt oder mit einem flachen Rückenkiel versehen (Gattung Scina) oder mit kräftigen Zähnchen und Kielen bewaffnet (Gattungen Ctenoscina, Spinoscina, Acanthoscina). Unter den Hyperiidea ist diese Familie die artenreichste

Scina nana ist ein solcher Amphipode, sein Körper ist glatt und ohne Kiele, seine Antennen sind kräftig und ebenso lang wie das Pereon oder etwas kürzer als dieses.
Das zweite Segment der Pereopoden V ist am hinteren Rand mit langen, gebogenen Zähnchen bewaffnet, der vordere Rand des Segments ist glatt und weist nur an der Basis des kurzen distalen Fortsatzes ein oder zwei große Zähnchen auf; das vierte Segment ist etwas kürzer als das zweite und etwa doppelt so lang wie das fünfte, das wiederum etwas länger ist als das sechste Segment, die Klaue ist sehr klein

Scina nana ist relativ selten und kommt hauptsächlich in den tropischen Regionen aller Ozeane der Welt vor und ist 2026 im Mittelmeers in den küstennahen Gewässern Syriens nachgewiesen worden.
Abweichung: Die Art wurde auch in den kalten Gewässer des Südlichen Ozeans vor dem West-Schelfeis entdeckt!

Quellenangabe:
Hasan H, Zeini A, Mayya W (2026) First record of Scina nana Wagler, 1926 (Crustacea, Amphipoda, Hyperiidea) in Mediterranean Sea from the northern coastal waters north of Syria (eastern Mediterranean). Biodiversity Data Journal 14: e199166. https://doi.org/10.3897/BDJ.14.e199166

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