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Palaumysis simonae Simones palaumysis

Palaumysis simonae wird umgangssprachlich oft als Simones palaumysis bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber ZooKeys

A. Nicht-Typus-Exemplar ♀, seitliche Ansicht, der Pfeil zeigt auf den hinteren Rand des Carapax;
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers ZooKeys

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18542 
AphiaID:
226942 
Wissenschaftlich:
Palaumysis simonae 
Umgangssprachlich:
Simones palaumysis 
Englisch:
Palaumysis Simonae 
Kategorie:
Andere Krebstiere 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Mysida (Ordnung) > Mysidae (Familie) > Palaumysis (Gattung) > simonae (Art) 
Erstbestimmung:
Bacescu & Iliffe, 1986 
Vorkommen:
Borneo (Kalimantan), Malaysia, Mikronesien, Palau, Philippinen 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
18 - 36 Meter 
Habitate:
Meerwasser / Salzwasser, Unterwasserhöhlen, Grotten 
Größe:
0,097 cm - 0,2 cm 
Temperatur:
27°C - 30°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-08-11 16:20:13 

Haltungsinformationen

Die Chandelier-Höhle auf der Insel Ngerchaol ist die eine bekannt Unterwasser-Höhle, der Name der Höhle leitet sich von den großen, unregelmäßigen Stalaktitenmassen ab, die wie Kronleuchter
unter Wasser von der Höhlendecke herabhängen.
Diese Unterwasserhöhle besteht aus zwei großen Unterwasserräumen mit Lufttaschen an der Decke, der Zugang liegt in etwa 3 Metern Tiefe.

In der Höhle hatten sich Meeresschwämme und krustenbildende Wirbellose vor allem im Eingangsbereich angesiedelt, obwohl das umgebende Wasser keine keine nennenswerten Strömungen hat.
Das Wasser weist den Salzgehalt des offenen Ozeans in allen Teilen der Höhle auf oder liegt nahe daran.

Hier konnten bereits 1985 die ersten Exemplare von Palaumysis simonae gesammelt werden und die Erstbeschreibung der Art erfolgte dann im Folgejahr.

2010 wurde Palaumysis simonae in einer Unterwasserhöhle um die Philippinen und 2026 aus der "Turtle Tomb" (Schildkrötengrab) von Sipadan Island, Sabah, Malaysia nachgewiesen.
Es ist sehr gut vorstellbar, es es auch weiteren regionalen Unterwasserhöhlen zukünftig Fundmeldungen geben wird.

Diese kleine Mysis stellt eine wichtige Beute für größere, karnivor lebenden Höhlenbewohner dar.

Etymologie:
Diese Art ist Frau Simone Cousteau gewidmet, einer Frau, die sich von ganzem Herzen der Meeresforschung verschrieben hat und die in Abwesenheit von Herrn Cousteau die wissenschaftlichen Aktivitäten an Bord der Calypso leitete.

Bilder

Weiblich


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