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Lumbrineridae Ringelwurm

Lumbrineridae wird umgangssprachlich oft als Ringelwurm bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Muelly

Lumbrineridae sp. (c) Elisabeth 2026




Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18573 
AphiaID:
967 
Wissenschaftlich:
Lumbrineridae 
Umgangssprachlich:
Ringelwurm 
Englisch:
Annelid Worm 
Kategorie:
Würmer 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Annelida (Stamm) > Polychaeta (Klasse) > Eunicida (Ordnung) > Lumbrineridae (Familie) > Lumbrineridae (Gattung) 
Erstbestimmung:
Schmarda, 1861 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Meerwasser 
Größe:
bis zu 4cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Aas, Kadaver, Detritus (totes organisches Material), Karnivor (fleischfressend), Krustentiere, Räuberische Lebensweise, Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-08-28 14:14:22 

Haltungsinformationen

Lumbrineridae Schmarda, 1861

Lumbrineridae ist der Name einer Familie kleiner bis mittelgroßer, im Sediment grabender oder auf ihm lebender Vielborster (Polychaeta), die weltweit in Meeren verbreitet sind. Allgemeines über die Familie. Derzeit sind die Lumbrineridae mit 279 Arten und 19 Gattungen vertreten. . Morphologisch betrachtet sind Lumbrineriden langgestreckte, zylindrische Würmer mit komplexen Kieferapparaten. Hinsichtlich ihrer Ökologie gelten Lumbrineridae im Allgemeinen als Fleischfresser, Detritusfresser oder Aasfresser. Die Muskulatur und der Aufbau des Kiefers deuten darauf hin, dass die Nahrungsaufnahme sowohl durch Saug- als auch durch Greifbewegungen erfolgt.

Sie kommen vorwiegend in Habitaten mit weichem Sediment vor, durch das sie sich grabend fortbewegen und in denen sie mit Schleim ausgekleidete Röhren anlegen. Ihre Fortpflanzung und Entwicklung sind bisher nur unzureichend erforscht; bei den Arten, deren Fortpflanzungsweise bekannt ist, handelt es sich jedoch durchweg um getrenntgeschlechtliche Tiere ohne Geschlechtsdimorphismus.

Möglicherweise könenn sie im Inneren eines Korallenskelettes die Koralle schädigen. Wissenschaftlich gibt es dafür keine Belege, aber Hinweise von geschädigtre Korallen durch Aquarianer.

Bei der Bestimmung es eingestellten Fotos hat uns die Borstenwurmexpertin Leslie Harris aus LA geholfen. Sie ist schon seit Jahren so freundlich, und hilft uns mit ihrer Expertise bei diesem schwierigen Thema. Lieben Dank an Leslie!

Gattung und Art des eingestellten Wurmes sind nicht bekannt, jedoch die Zuordnung zur Familie Lumbrineridae gilt als gesichert.

Unser Admin Michael hat folgende Zusatzinformtaion:"... solche Würmer habe ich auch schon in Duncanopsammia und Goniopora beobachtet, hier hielten sich die Schäden in Grenzen, waren aber auch gut wachsende Kolonien (durch Fragmentierung, hatte ich irgendwann Stöcke ohne Befall) und dennoch waren Beeinträchtigungen zu erkennen, seis, dass die Würmer wirklich an der Korallen gefressen haben, oder einfach durch die Bohrtätigkeit im Skelett..."schrieben sind.

Weiterführende Links

  1. Wikipedia (de). Abgerufen am 28.08.2026.
  2. zookeys.pensoft.net (en). Abgerufen am 28.08.2026.

Bilder

Allgemein


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