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Brevitrygon manjajiae Sandwich-Peitschenrochen,Sandwich-Stechrochen, Manjaji Stechrochen,

Brevitrygon manjajiae wird umgangssprachlich oft als Sandwich-Peitschenrochen,Sandwich-Stechrochen, Manjaji Stechrochen, bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für große Schauaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Rajas Shrikoli, Indien

Brevitrygon manjajiae,Punit Nagar, Vishnu Nagar, Palghar, Maharashtra 401404, India 2026 (CC BY)


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Rajas Shrikoli, Indien Rajas Shrikoli (CC BY). Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18576 
AphiaID:
1806821 
Wissenschaftlich:
Brevitrygon manjajiae 
Umgangssprachlich:
Sandwich-Peitschenrochen,Sandwich-Stechrochen, Manjaji Stechrochen, 
Englisch:
Sandwich Whipray 
Kategorie:
Rochen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Myliobatiformes (Ordnung) > Dasyatidae (Familie) > Brevitrygon (Gattung) > manjajiae (Art) 
Erstbestimmung:
Last, Weigmann & Naylor, 2023 
Vorkommen:
Golf von Oman / Oman, Indien, Indischer Ozean, Pakistan, Persischer Golf 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
- 94 Meter 
Habitate:
Bodenlebendes Meerestier (demersal), Kontinentalschelf, Meerwasser, Sandige Meeresböden 
Größe:
bis zu 35cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Räuberische Lebensweise 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für große Schauaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NT Gefährdung zunehmend 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-08-29 18:24:37 

Haltungsinformationen

Brevitrygon manjajiae Last, Weigmann & Naylor, 2023

Brevitrygon manjajiae ist eine tropische Rochenart aus der Familie der Stechrochen (Dasyatidae), die im Persischen Golf und im Arabischen Meer, im Nordwesten des Indischen Ozeans vorkommt.

Der Artname "manjajiae" ehrt die Wissenschaftlerin Dr. Mabel Manjaji-Matsumoto von der Universität Malaysia, Sabah.

Brevitrygon manjajiae weist mehrere charakteristische Merkmale auf, darunter eine ovale Körperscheibe, kleine Augenhöhlen, einen relativ kurzen Schwanz mit einer leistenartigen Hautfalte an der Unterseite, relativ kleine Bauchflossen sowie eine überwiegend bräunliche Rückenseite. Der Stechrochen erreicht eine Scheibenbreite von 25 cm und kann bis zu 35 cm groß werden.

Brevitrygon manjajiae bewohnt den Kontinentalschelf in gesamten Verbreitungsgebiet in Tiefen bis zu 40 m, im Golf von Oman sogar bis zu 94 m.

Dieser bodenlebende Rochen ist direkten Bedrohungen ausgesetzt, da er in den Küstenregionen Pakistans und Westindiens regelmäßig gefangen wird. In Indien wird er für den Verzehr verwendet und auf traditionellen Märkten verkauft. In Pakistan wird Brevitrygon manjajiae hauptsächlich für den menschlichen Verzehr nach Südostasien exportiert. Im Gebiet des Persischen Golfs gilt Brevitrygon manjajiae als Fang mit geringem Wert und wird meist verworfen.

Die Gattung Brevitrygon beinhaltet aktuell nur fünf beschriebene Arten:
Brevitrygon heterura (Bleeker, 1852)
Brevitrygon imbricata (Bloch & Schneider, 1801)
Brevitrygon javaensis (Last & White, 2013)
Brevitrygon manjajiae Last, Weigmann & Naylor, 2023
Brevitrygon walga (Müller & Henle, 1841)

Wenn man sich in der, zumeist auf Englisch verfassten Fachliteratur, über die Größe von Rochen informieren möchte, dann stößt man oftmals über zwei Abkürzungen, die letztlich aber das Gleiche meinen: DW oder WD.
Bei einem Blick auf FishBase, WoRMS oder Erstbeschreibungen von Rochen sind diese Abkürzungen zu finden.
Die Gesamtlänge inklusive Schwanz wird nur seltener angegeben, die TL.

Achtung:
Durch Stiche von Stachelrochen sind bereits Menschen gestorben, so auch der bekannte australischer Dokumentarfilmer, Abenteurer und Zoodirektor des Australian Zoo, Steve Irwin „The Crocodile Hunter“ aus Australien im Jahr 2006.

Selbst wenn die Stichverletzungen nicht tödlich sein sollten, so verursacht der Stachel in jedem Fall äußerst schmerzhafte und tiefe Wunden, zudem besteht die Gefahr, dass Teile des Stachels in der Wunde abbrechen und eine anschließende Operation notwendig wird.
Besonders dramatisch wird die Situation, wenn über den Stachel Gifte in den Körper gelangen.

Gelegentlich treten Strandbesucher versehentlich auf Stachelrochen, die teilweise im Sand in Strandnähe eingegraben sind, was zu einer schmerzhaften, schweren Wunde am Fuß führt, daher zumindest immer Badeschuhe tragen.
Schnorchler und Taucher sollten niemals über am Boden liegende Rochen schwimmen, denn der Rochen kann seinen muskulösen, peitschenartigen Schwanz zur Verteidigung schnell herumschleudern und zustechen, da er Sie mit großer Sicherheit für ein Raubtier halten wird und sich zu verteidigen sucht.

In jedem Fall ist sofort ein Arzt aufzusuchen oder ein umgehender Transport in das nächste Krankenhaus zu erfolgen.

Weiterführende Links

  1. fishbase (en). Abgerufen am 29.08.2026.
  2. Wikipedia (en). Abgerufen am 29.08.2026.

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