Haltungsinformationen
Lampasopsis thomae (A. d'Orbigny, 1853)
Lampasopsis thomae ist eine Gehäuseschnecke in der Familei Bursidae, die umgangssprachlich als Froschschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie haben ein
skulpturiertes und oft schweres Gehäuse, sowie ein horniges Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung. Froschshcnecken kommen auf auf sandigen Böden und auf Korallenschutt in warmen bis topischen Meeren vor.
Die Gattung Lampasopsis beinhaltet aktuell gemäß WoRMS nur vier beschriebene Arten:
Lampasopsis cruentata (G. B. Sowerby II, 1835)
Lampasopsis lucaensis (Parth, 1991)
Lampasopsis rhodostoma (G. B. Sowerby II, 1835)
Lampasopsis thomae (A. d'Orbigny, 1853)
Typuslokalität zur Beschreibung von Lampasopsis thomae sind die Virgins Islands.
Beschreibung: 20–35 mm (Exemplare aus dem Ostatlantik bis 35 mm, aus der Karibik bis 45 mm; auf Lanzarote kommt eine Zwergform von bis zu 18 mm Größe vor); Gehäuse kräftig, mit konischem Gewinde und ca. 5–6 Windungen; Mündung oval, oben und unten mit einer Ausbuchtung, die fast einen kurzen Kanal bildet; Mündungslippe innen verdickt oder scharfkantig, wodurch die Mündung verengt wird;
Außenlippe scharf, hinter der Lippe ein kräftiger Varix (Mündungsleiste); frühere Varixbildungen am Gewinde erhalten, aber aufgrund der insgesamt sehr groben Skulptur oft nicht deutlich erkennbar; Skulptur: extrem grobe Höckerreihen, die eine für die Art typische bimodale Struktur aufweisen: etwas feinere Perlenreihen verlaufen nicht (nur) zwischen den groben Höckerreihen, sondern überlagern diese auch, sodass die groben Höcker selbst mit Perlen besetzt erscheinen; Skulptur insgesamt extrem unregelmäßig.
Gehäuse dickwandig und schwer; meist weiß, cremefarben oder blass gelbbraun, mit braunen Punkten oder Flecken; Mündungskallus außen weiß, nach innen hin typischerweise rosa, violett oder rotbraun-
Habitat: Felsküsten, 10–100 m Tiefe; tropischer und subtropischer Atlantik; in Europa: Madeira, Kanarische Inseln.
Foschschnecken ernähren sich räuberisch von Vielborstern (Polychaeta) und Spritzwürmern (Sipuncula), Stachelhäuter (Echinodermata) und kleineren Seesternen.
Synonyme:
Bursa rhodostoma thomae (A. d'Orbigny, 1853) · unaccepted
Bursa thomae (A. d'Orbigny, 1847) · unaccepted
Ranella thomae A. d'Orbigny, 1853 · unaccepted (original combination)
Lampasopsis thomae ist eine Gehäuseschnecke in der Familei Bursidae, die umgangssprachlich als Froschschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie haben ein
skulpturiertes und oft schweres Gehäuse, sowie ein horniges Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung. Froschshcnecken kommen auf auf sandigen Böden und auf Korallenschutt in warmen bis topischen Meeren vor.
Die Gattung Lampasopsis beinhaltet aktuell gemäß WoRMS nur vier beschriebene Arten:
Lampasopsis cruentata (G. B. Sowerby II, 1835)
Lampasopsis lucaensis (Parth, 1991)
Lampasopsis rhodostoma (G. B. Sowerby II, 1835)
Lampasopsis thomae (A. d'Orbigny, 1853)
Typuslokalität zur Beschreibung von Lampasopsis thomae sind die Virgins Islands.
Beschreibung: 20–35 mm (Exemplare aus dem Ostatlantik bis 35 mm, aus der Karibik bis 45 mm; auf Lanzarote kommt eine Zwergform von bis zu 18 mm Größe vor); Gehäuse kräftig, mit konischem Gewinde und ca. 5–6 Windungen; Mündung oval, oben und unten mit einer Ausbuchtung, die fast einen kurzen Kanal bildet; Mündungslippe innen verdickt oder scharfkantig, wodurch die Mündung verengt wird;
Außenlippe scharf, hinter der Lippe ein kräftiger Varix (Mündungsleiste); frühere Varixbildungen am Gewinde erhalten, aber aufgrund der insgesamt sehr groben Skulptur oft nicht deutlich erkennbar; Skulptur: extrem grobe Höckerreihen, die eine für die Art typische bimodale Struktur aufweisen: etwas feinere Perlenreihen verlaufen nicht (nur) zwischen den groben Höckerreihen, sondern überlagern diese auch, sodass die groben Höcker selbst mit Perlen besetzt erscheinen; Skulptur insgesamt extrem unregelmäßig.
Gehäuse dickwandig und schwer; meist weiß, cremefarben oder blass gelbbraun, mit braunen Punkten oder Flecken; Mündungskallus außen weiß, nach innen hin typischerweise rosa, violett oder rotbraun-
Habitat: Felsküsten, 10–100 m Tiefe; tropischer und subtropischer Atlantik; in Europa: Madeira, Kanarische Inseln.
Foschschnecken ernähren sich räuberisch von Vielborstern (Polychaeta) und Spritzwürmern (Sipuncula), Stachelhäuter (Echinodermata) und kleineren Seesternen.
Synonyme:
Bursa rhodostoma thomae (A. d'Orbigny, 1853) · unaccepted
Bursa thomae (A. d'Orbigny, 1847) · unaccepted
Ranella thomae A. d'Orbigny, 1853 · unaccepted (original combination)






Dennis Rabeling, Lanzarote, Kanarischen Inseln