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Lampasopsis thomae St.Thomas Froschschnecke

Lampasopsis thomae wird umgangssprachlich oft als St.Thomas Froschschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dennis Rabeling, Lanzarote, Kanarischen Inseln

Lampasopsis thomae,Las Palmas, ES-CN, ES 2025


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dennis Rabeling, Lanzarote, Kanarischen Inseln . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18622 
AphiaID:
1472329 
Wissenschaftlich:
Lampasopsis thomae 
Umgangssprachlich:
St.Thomas Froschschnecke 
Englisch:
St.Thomas Frog Shell 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Littorinimorpha (Ordnung) > Bursidae (Familie) > Lampasopsis (Gattung) > thomae (Art) 
Erstbestimmung:
(A. d'Orbigny, ), 1853 
Vorkommen:
Belize, Britische Jungferninseln, Cayman Inseln, Europäische Gewässer, Golf von Mexiko, Jamaika, Kanarische Inseln, Kapverdische Inseln, Karibik, Kolumbien, Kuba, Madeira, Nord-Atlantik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
10 - 100 Meter 
Habitate:
Felsküsten, Küstengewässer, Meerwasser 
Größe:
1,8 cm - 4,5 cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Räuberische Lebensweise, Seeigel, Seesterne, Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-09-17 12:41:10 

Haltungsinformationen

Lampasopsis thomae (A. d'Orbigny, 1853)

Lampasopsis thomae ist eine Gehäuseschnecke in der Familei Bursidae, die umgangssprachlich als Froschschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie haben ein
skulpturiertes und oft schweres Gehäuse, sowie ein horniges Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung. Froschshcnecken kommen auf auf sandigen Böden und auf Korallenschutt in warmen bis topischen Meeren vor.

Die Gattung Lampasopsis beinhaltet aktuell gemäß WoRMS nur vier beschriebene Arten:
Lampasopsis cruentata (G. B. Sowerby II, 1835)
Lampasopsis lucaensis (Parth, 1991)
Lampasopsis rhodostoma (G. B. Sowerby II, 1835)
Lampasopsis thomae (A. d'Orbigny, 1853)

Typuslokalität zur Beschreibung von Lampasopsis thomae sind die Virgins Islands.

Beschreibung: 20–35 mm (Exemplare aus dem Ostatlantik bis 35 mm, aus der Karibik bis 45 mm; auf Lanzarote kommt eine Zwergform von bis zu 18 mm Größe vor); Gehäuse kräftig, mit konischem Gewinde und ca. 5–6 Windungen; Mündung oval, oben und unten mit einer Ausbuchtung, die fast einen kurzen Kanal bildet; Mündungslippe innen verdickt oder scharfkantig, wodurch die Mündung verengt wird;

Außenlippe scharf, hinter der Lippe ein kräftiger Varix (Mündungsleiste); frühere Varixbildungen am Gewinde erhalten, aber aufgrund der insgesamt sehr groben Skulptur oft nicht deutlich erkennbar; Skulptur: extrem grobe Höckerreihen, die eine für die Art typische bimodale Struktur aufweisen: etwas feinere Perlenreihen verlaufen nicht (nur) zwischen den groben Höckerreihen, sondern überlagern diese auch, sodass die groben Höcker selbst mit Perlen besetzt erscheinen; Skulptur insgesamt extrem unregelmäßig.

Gehäuse dickwandig und schwer; meist weiß, cremefarben oder blass gelbbraun, mit braunen Punkten oder Flecken; Mündungskallus außen weiß, nach innen hin typischerweise rosa, violett oder rotbraun-

Habitat: Felsküsten, 10–100 m Tiefe; tropischer und subtropischer Atlantik; in Europa: Madeira, Kanarische Inseln.

Foschschnecken ernähren sich räuberisch von Vielborstern (Polychaeta) und Spritzwürmern (Sipuncula), Stachelhäuter (Echinodermata) und kleineren Seesternen.

Synonyme:
Bursa rhodostoma thomae (A. d'Orbigny, 1853) · unaccepted
Bursa thomae (A. d'Orbigny, 1847) · unaccepted
Ranella thomae A. d'Orbigny, 1853 · unaccepted (original combination)

Weiterführende Links

  1. biodiversidadcanarias (en). Abgerufen am 17.09.2026.
  2. rkapeller.eu (en). Abgerufen am 17.09.2026.

Bilder

Allgemein


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