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Berndtia purpurea Leptastrea purpurea Korallen-Seepocke

Berndtia purpurea wird umgangssprachlich oft als Leptastrea purpurea Korallen-Seepocke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Ilze Keevy, Australien

Berndtia purpurea, Australia 2026


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Ilze Keevy, Australien Dr.Ilze Keevy. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18678 
AphiaID:
881804 
Wissenschaftlich:
Berndtia purpurea 
Umgangssprachlich:
Leptastrea purpurea Korallen-Seepocke 
Englisch:
Leptastrea Purpurea Inhabiting Coral Barnacle 
Kategorie:
Andere Krebstiere 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Thecostraca (Klasse) > Lithoglyptida (Ordnung) > Lithoglyptidae (Familie) > Berndtia (Gattung) > purpurea (Art) 
Erstbestimmung:
Utinomi, 1950 
Vorkommen:
Australien, Hong Kong, Japan, Northern Territory (Australien), Okinawa, Queensland (Ost-Australien), Taiwan, West-Australien 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
10 - 86 Meter 
Habitate:
Auf lebenden Korallen, Meerwasser 
Größe:
bis zu 0,29cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Filtrierer, Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Suspensionsfresser (Schwebstofffresser) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-10-13 17:50:15 

Haltungsinformationen

Berndtia purpurea Utinomi, 1950

Berndtia purpurea ist eine kleine Korallen bewohnende Seepocke, die hauptsächlich eingebohrt in der Steinkoralle Leptatsrea purpure lebt. Es wurde jedoch auch schon ein Exemplar eingebohrt in einer Montipora sp. Koralle gefunden.

Beschreibung Berndtia purpurea: Weibchen. Operculum breit und oval, bestehend aus einem Paar Opercularplatten. Im lebenden Zustand weisen die Außenflächen der Opercularplatten drei Paare blauer, streifenförmiger Bereiche auf (drei pro Platte), die sich auf die beiden Enden und den mittleren Abschnitt verteilen.Die übrigen Teile der Außenfläche der Opercularplatte sind schwarz.

Die Außenflächen der Opercularplatten sind mit zahlreichen, dicht stehenden, kugelförmigen Höckern besetzt und tragen keine Borsten. Die Seitenränder weisen einfache sowie zweispitzige Zähne auf. Die hinteren Lappen des Operculums ragen nicht hervor. Ihre Hinterränder verlaufen gerade. Die Außenfläche des Mantelsacks ist mit einfachen, zwei- und dreispitzigen Zähnen versehen. Der Thorax weist auf der Ventralseite zwei kleine, kegelförmige Fortsätze auf.

Zwergmännchen wurden auf dem Mantelsack des Weibchens sowie an der Wand des Bohrgangs gefunden. Die Männchen sind langgestreckt, kaulquappenartig geformt und weisen am Hinterende eine kleine, endständige Ampulle an einem langen Stiel auf. In der Mitte des langgestreckten Körpers wurden undurchsichtige, rötlich-violette Körnchen beobachtet; hierbei handelt es sich vermutlich um Überreste der Cypris-Augen sowie um die stielosen Ansatzstellen der Cypris-Antennulae.

• Weibchen: Bis zu 2,9 mm lang.
• Zwergmännchen: Größe etwa 0,34 × 0,20 mm.

Habitat: Bohrend in der Koralle Leptastrea purpurea. Es wurde im Rahmen einer Studie auch ein Exemplar gefunden, welches in eine Montipora-Koralle eingebohrt war.

Berndtia purpurea ist ein Filtrierer und Suspensionsfresser.

Die Gattung Berndtia beinhaltet gemäß WoRMS nur fünf beschriebene Arten:
Berndtia denticulata Chan, Kolbasov, Hirose, Mezaki & Suwa, 2014
Berndtia fossata Tomlinson, 1969
Berndtia haradai Chan, Kolbasov, Hirose, Mezaki & Suwa, 2014
Berndtia nodosa Tomlinson, 1967
Berndtia purpurea Utinomi, 1950
Berndtia utinomii Chan, Kolbasov, Hirose, Mezaki & Suwa, 2014

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