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Nebrius ferrugineus Ammenhai

Nebrius ferrugineus wird umgangssprachlich oft als Ammenhai bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
2177 
AphiaID:
220030 
Wissenschaftlich:
Nebrius ferrugineus 
Umgangssprachlich:
Ammenhai 
Englisch:
Tawny Nurse Shark 
Kategorie:
Haie 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Orectolobiformes (Ordnung) > Ginglymostomatidae (Familie) > Nebrius (Gattung) > ferrugineus (Art) 
Erstbestimmung:
(Lesson, ), 1831 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Australien, Bahrain, Bangladesch, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Cookinseln, Djibouti, Eritrea, Fidschi, Französisch-Polynesien, Golf von Oman / Oman, Guam, Honduras, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Iran, Israel, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Karolinen-Archipel, Katar, Kenia, Kiribati, Komoren, Kuwait, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Neukaledonien, Nördliche Mariannen, Ost-Afrika, Pakistan, Palau, Papua-Neuguinea, Persischer Golf, Rotes Meer, Samoa, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sudan, Tahiti, Taiwan, Tansania, Thailand, Tonga, Tuamotu-Archipel, Vanuatu, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, Wake-Atoll 
Meerestiefe:
0 - 70 Meter 
Größe:
300 cm - 430 cm 
Temperatur:
24°C - 26°C 
Futter:
Kleine Fische, Korallenfische aller Art, Krustentiere, Nahrungsspezialist, Seeigel 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
VU gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-04-14 10:46:52 

Haltungsinformationen

(Lesson, 1831)

Nebrius ferrugineus ist sicherlich kein Aquarientier für den normalen Heimaquarianer.
Ein Hai, der um die 3 Meter wird, braucht ein riesiges Becken, das ohnehin fast nur noch grosse Zoos bieten könnten.

Man findet ihn in Tifen bis ca. 70 Metern, auch in Lagunen, felsigen Riffen, aber selten auf sandigen Gebieten des Strandes.

Normal nachts aktiv, kann aber auch tagsüber beobachtet werden.
Wie bei Haien oft üblich, gehören Kopffüßer, Seeigel und Krebstiere sowie kleinere Fische zu seiner natürlichen Nahrung.

Haibisse können für Menschen durchaus tödlich verlaufen, insbesondere die 10 gefährlichsten Haiarten kommen in Frage und können unprovozierte Angriffe aus Menschen starten: - Weißer Hai - Bullenhai - Tigerhai - Sandtigerhai - Schwarzspitzenhai - Bronzehai - Spinnerhai - Blauhai - Hammerhai - Weißspitzenhai. Der Biss durch einen Hai gehört zu den Urängsten der Menschen, die Anzahl der Toten durch Hai-Attacken ist aber sehr gering: 2015 gab es 98 Angriffe durch Haie und in 6 Fällen hatte der Angriff ein tödliches Ende für den Menschen zur Folge. 2016 gab es 107 Angriffe durch Haie und in 8 Fällen hatte der Angriff ein tödliches Ende für den Menschen zur Folge. Quellen: http://hai.ch/Hai-Infos/Unfaelle/index.html http://www.focus.de/reisen/videos/auch-urlaubsorte-betroffen-schrecklicher-rekord-2016-gab-es-mehr-hai-angriffe-als-je-zuvor_id_6519581.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/hai-angriffe-erreichen-2015-rekordhoch-weiterer-anstieg-erwartet-a-1076339.html http://www.zeit.de/2016/37/haie-toetung-tierschutz-surfer Im Umkehrschluss fielen dem Menschen aber 100 Millionen Haie zum Opfer. http://www.zeit.de/2016/37/haie-toetung-tierschutz-surfer Die Gefahr durch einen Hai gebissen zu werden, ist regional sehr unterschiedlich, die meisten Angriffe erfolgten in Florida, Australien und Süd-Afrika. Bitte achten Sie unbedingt darauf, nicht mit blutenden Hautwunden ins Wasser zu gehen, beachten Sie Badewarnungen der Behörden und seien Sie bei der Nutzung von Surfbrettern sehr achtsam, da Haie die Bretter durchaus mit Robben und Seehunden verwechseln können. Nach Haibissen immer schnellstens einen Arzt oder / und den Rettungsdienst rufen, da starke Blutungen lebensbedrohend sein können.

Synonyme:
Ginglymostoma concolor (Rüppell, 1837)
Ginglymostoma ferruginaea (Lesson, 1830)
Ginglymostoma ferruginea (Lesson, 1831)
Ginglymostoma ferrugineum (Lesson, 1831)
Ginglymostoma muelleri Günther, 1870
Ginglymostoma rueppellii Bleeker, 1852
Nebrius concolor Rüppell, 1837
Nebrius doldi Smith, 1953
Nebrius macrurus (Garman, 1913)
Nebrodes concolor ogilbyi Whitley, 1934
Nebrodes macrurus Garman, 1913
Scyllium ferrugineum Lesson, 1831
Scymnus porosus Ehrenberg, 1871

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Elasmobranchii (Class) > Neoselachii (Subclass) > Selachii (Infraclass) > Galeomorphi (Superorder) > Orectolobiformes (Order) > Ginglymostomatidae (Family) > Nebrius (Genus) > Nebrius ferrugineus (Species)

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Allgemein


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