Haltungsinformationen
Kommt in Lagunen, auf Riffdächern und an Riffhängen vor, auch in Flüssen weit entfernt vom Meer anzutreffen.
Ernährt sich von Knochenfischen, Würmern, Garnelen und Krabben. Ovovivipar. Ausgewachsene Tiere werden bisweilen von Schiffshaltern oder Vertretern der Stachelmakrelen-Familie begleitet.
Größe bei der Geburt etwa 18 cm oder mehr.
Das Fleisch dient als Nahrung, die Haut wird zum Polieren von Holz verwendet. Wird möglicherweise von Sportanglern gefangen. In jüngster Zeit wird gezielt Jagd auf diese Art gemacht, um ihre Haut zu gewinnen; diese wird als „Schagrin“ (Rochenleder) für Modeaccessoires – von Geldbörsen bis hin zu edlen Schreibgeräten – verarbeitet, wodurch die Art vom Aussterben bedroht ist (IHT 26.11.2005, S. 5).
Wenn man sich in der, zumeist auf Englisch verfassten Fachliteratur, über die Größe von Rochen informieren möchte, dann stößt man oftmals über zwei Abkürzungen, die letztlich aber das Gleiche meinen: DW oder WD.
Bei einem Blick auf FishBase, WoRMS oder Erstbeschreibungen von Rochen sind diese Abkürzungen zu finden.
Die Gesamtlänge inklusive Schwanz wird nur seltener angegeben, die TL.
Achtung:
Durch Stiche von Stachelrochen sind bereits Menschen gestorben, so auch der bekannte australischer Dokumentarfilmer, Abenteurer und Zoodirektor des Australian Zoo, Steve Irwin „The Crocodile Hunter“ aus Australien im Jahr 2006.
Selbst wenn die Stichverletzungen nicht tödlich sein sollten, so verursacht der Stachel in jedem Fall äußerst schmerzhafte und tiefe Wunden, zudem besteht die Gefahr, dass Teile des Stachels in der Wunde abbrechen und eine anschließende Operation notwendig wird.
Besonders dramatisch wird die Situation, wenn über den Stachel Gifte in den Körper gelangen.
Gelegentlich treten Strandbesucher versehentlich auf Stachelrochen, die teilweise im Sand in Strandnähe eingegraben sind, was zu einer schmerzhaften, schweren Wunde am Fuß führt, daher zumindest immer Badeschuhe tragen.
Schnorchler und Taucher sollten niemals über am Boden liegende Rochen schwimmen, denn der Rochen kann seinen muskulösen, peitschenartigen Schwanz zur Verteidigung schnell herumschleudern und zustechen, da er Sie mit großer Sicherheit für ein Raubtier halten wird und sich zu verteidigen sucht.
In jedem Fall ist sofort ein Arzt aufzusuchen oder ein umgehender Transport in das nächste Krankenhaus zu erfolgen.
Synonymised names
Dasyatis gruveli (Chabanaud, 1923) · unaccepted
Dasyatis sephen (Forsskål, 1775) · unaccepted
Dasybatus gruveli Chabanaud, 1923 · unaccepted (synonym)
Dasybatus sephen (Forsskål, 1775) · unaccepted
Hypolophus sephen (Forsskål, 1775) · unaccepted
Pastinachus gruveli (Chabanaud, 1923) · unaccepted
Pastinachus sephen ater (MacLeay, 1883) · unaccepted
Raia sancur Hamilton, 1822 · unaccepted (misspelling)
Raja sancur Hamilton, 1822 · unaccepted
Raja sephen Forsskål, 1775 · unaccepted
Trigon forskalii Rüppell, 1829 · unaccepted
Trygon sephen (Forsskål, 1775) · unaccepted
Direct children (1)
Subspecies Pastinachus sephen ater (MacLeay, 1883) accepted as Pastinachus sephen (Forsskål, 1775)


Keith DP Wilson, UK
