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Afrocucumis africana Seewalze

Afrocucumis africana wird umgangssprachlich oft als Seewalze bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Giftig.



Steckbrief

lexID:
3583 
AphiaID:
210950 
Wissenschaftlich:
Afrocucumis africana 
Umgangssprachlich:
Seewalze 
Englisch:
Afrocucumis Africana 
Kategorie:
Seewalzen / Seegurken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Echinodermata (Stamm) > Holothuroidea (Klasse) > Dendrochirotida (Ordnung) > Sclerodactylidae (Familie) > Afrocucumis (Gattung) > africana (Art) 
Erstbestimmung:
(Semper, ), 1867 
Vorkommen:
Indischer Ozean, Kenia, Madagaskar, Mauritius, Ost-Afrika, Philippinen, Seychellen, Süd-Afrika, Sulawesi, Tansania, Westlicher Indischer Ozean 
Größe:
bis zu 5cm 
Temperatur:
23°C - 27°C 
Futter:
Detritus, Debris (totes organisches Material), Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Sedimentfresser 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Giftigkeit:
Giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2011-03-14 11:04:16 

Gift


Afrocucumis africana ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Afrocucumis africana halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Einsgestellt wurde das Bild von Detlev mit der Bitte um ID und der Angabe auf Fundort lebendes Gestein aus Sulawesi.
Die ID ist ihm schlussendlich selber gelungen. Es dürft sich hierbei um die Seewalze Afrocucumis africana handeln.

Die nur 5 cm groß werdende Seewalze ist im Verbreitungsgebiet sehr häufig und wird vermutlich im eigenen Aquarium oft gar nicht bemerkt.
Sie fangen Plankton und leben darüber hinaus auch vom Detritus im Boden/Sand.

Wie bei, so gut wie, allen Seewalzen, kann der Tod eines Tieres zur Abgabe des Holothurins führen.
Die Abgabe des Holothurin führt dann in der Regel unmittelbar zum Sterben der Fische.
Das Gift lähmt dabei die Atmung, die Fische ersticken.
Man ist sich noch reltiv uneinig über die Art des Todes und der Abgabe des Holothurins.

Wir gehen derzeit eher davon aus, dass dies bei einem herbeigeführten Tod (z.b. durch das Ansaugen an eine Strömungspumpe oder Verletzung durch andere Tiere),eher der Fall sein dürfte, als bei einem natürlichen Tod der Seewalze.

Dennoch bleibt die Pflege von Seewalzen doch immer ein kleines Wagnis.
Ist aber nicht zu vergleichen mit den Seeäpfeln, durch die es sehr viele dokumentierte Todesfälle gibt.
http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/688_Pseudocolochirus_%20violaceus.htm

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