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Goniastrea stelligera Hirnkoralle

Goniastrea stelligera wird umgangssprachlich oft als Hirnkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Es wird ein Aquarium von mindestens 200 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. John Edward Norwood "Charlie" Veron, Australien

Favia stelligera. Red Sea. An encrusting colony. Photograph: Charlie Veron.


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. John Edward Norwood "Charlie" Veron, Australien . Please visit www.coralsoftheworld.org for more information.

Eingestellt von robertbaur.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
3590 
AphiaID:
763067 
Wissenschaftlich:
Goniastrea stelligera 
Umgangssprachlich:
Hirnkoralle 
Englisch:
Knob Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Merulinidae (Familie) > Goniastrea (Gattung) > stelligera (Art) 
Erstbestimmung:
(Dana, ), 1846 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Australien, Bahrain, Bakerinsel, Brunei Darussalam, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Cookinseln, Djibouti, Eritrea, Fidschi, Great Barrier Riff, Guam, Hong Kong, Howlandinsel, Indien, Indischer Ozean, Indo-Pazifisches Korallendreieck, Indonesien, Indopazifik, Irak, Iran, Israel, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Katar, Kenia, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Komoren, Kuwait, La Réunion, Linieninseln, Macau, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Niue, Nördliche Mariannen, Palau, Papua-Neuguinea, Paracel-Inseln, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Salomonen, Samoa, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Somalia, Spratly-Inseln, Sri Lanka, Süd-Afrika, Süd-Pazifik, Sudan, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Tokelau, Tonga, Vanuatu, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 40 Meter 
Habitate:
Korallenriffe, Meerwasser, Riffverbunden 
Größe:
bis zu 25cm 
Temperatur:
24°C - 28°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 200 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-03-28 11:10:21 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Goniastrea stelligera sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Goniastrea stelligera interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Goniastrea stelligera bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Goniastrea stelligera (Dana, 1846)

Merkmale Goniastrea stelligera: Die Kolonien sind kugelförmig, säulenförmig, hügelig oder flach und können mehrere Meter Durchmesser erreichen. Die Koralliten sind gleichmäßig verteilt und kegelförmig mit dicken Wänden und kleinen Öffnungen. Die Rippen sind gleichmäßig und gut entwickelt. Die Rippen benachbarter Koralliten sind nicht miteinander verbunden. Ein Kranz aus palatinalen Lappen ist in der Regel deutlich sichtbar.

Farbe: Einheitlich braun oder grün.

Ähnliche Arten: Ähnelt keiner anderen Favia-Art; allein die Wuchsform macht diese Art unter Wasser unverwechselbar. Paramontastraea salebrosa ist am ähnlichsten, bildet jedoch massive Kolonien und besitzt Koralliten mit zahlreichen dicht gedrängten Einzelkoralliten. Siehe auch Plesiastrea versipora, die ebenfalls extratentakuläre Knospung aufweist.

Lebensraum: Flache Riffgebiete mit starker Strömung.

Die Identifikation von großpolypigen Steinkorallen ist alles andere als einfach, vor allem bei Favia- und Favites-Arten.
Zu ähnlich sind sie einfach in ihrer Struktur und dem Aussehen.Die Pflegebedingungen von Favia und Favites sind im Vergleich normal zu sehen. Sie stellen keine so hohen Anforderungen an die No3- und Po4-Konzentrationen, wie das kleinpolypige Steinkorallen tun. Dennoch muss man ihnen auch ein ordentliches Umfeld und gute Wasserwerte bieten.

Empfindlich reagieren sie auf Bohr-, sowie Fadenalgenwachstum und sehr schnelle Wertveränderungen (Phosphatsenkung).

Alle Steinkorallen lieben sauberes Wasser, weshalb man unbedingt geeignete Mittel anwenden sollte, um keine Gelbstoffe oder andere Anreicherungen im Wasser zuzulassen.

Licht: Mittel - Boden bis Mittelzone
Strömung: Mittel bis turbulent, niemals direkt!
Futter: lebt vom Licht und den im Wasser befindlichen feinerem Futter (Plankton).

Synonyme:
Astraea lobata (Milne Edwards & Haime, 1849) (synonym)
Dipsastraea stelligera (Dana, 1846) (previous combination)
Favia acropora (Linnaeus, 1767) (synonym ?)
Favia hombroni (Rousseau, 1854) (synonym)
Favia lobata (Milne Edwards & Haime, 1849) (synonym)
Favia pseudostelligera Hoffmeister, 1932 (synonym)
Favia stelligera (Dana, 1846) (previous combination)
Favia stelligera var. fanningensis Vaughan, 1918 (synonym)
Goniastrea hombroni (Rosseau, 1854) (synonym)
Heliastrea orion (Dana, 1846) (synonym)
Madrepora acropora Linnaeus, 1758 (synonym ?)
Orbicella orion Dana, 1846 (synonym)
Orbicella stelligera Dana, 1846 (original combination, basionym)
Parastrea hombroni Rouseau, 1854 (synonym)
Parastrea lobata Milne Edwards & Haime, 1849 (synonym)
Plesiastrea armata Verrill, 1872 (synonym)
Plesiastrea carli Nemenzo, 1979 (Synonymy)

Weiterführende Links

  1. Corals of the World by Charlie Veron (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. IUCN Red List of Threatened Species (multi). Abgerufen am 28.03.2026.
  3. SeaLifeBase (multi). Abgerufen am 28.03.2026.

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Allgemein


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