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Pateobatis fai Lila Stechrochen

Pateobatis fai wird umgangssprachlich oft als Lila Stechrochen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 50000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Giftig.


Profilbild Urheber Dr. Kirk R. Gastrich, USA

Copyright Dr. Kirk R. Gastrich, Eastern Gulf of Shark Bay, Western Australien; 23. August, 2008


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Kirk R. Gastrich, USA Copyright Dr. Kirk R. Gastrich

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
3874 
AphiaID:
271457 
Wissenschaftlich:
Pateobatis fai 
Umgangssprachlich:
Lila Stechrochen 
Englisch:
Pink Whipray 
Kategorie:
Rochen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Myliobatiformes (Ordnung) > Dasyatidae (Familie) > Pateobatis (Gattung) > fai (Art) 
Erstbestimmung:
(Jordan & Seale, ), 1906 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Andamanensee, Australien, Australinseln (Tubuai-Inseln und Bass-Inseln), Bakerinsel, Französisch-Polynesien, Gambierinseln, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Golf von Oman / Oman, Great Barrier Riff, Guam, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Japan, Java, Karolinen-Archipel, Korallenmeer, Malaysia, Malediven, Marquesas-Inseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Moorea, Myanmar (ehem. Birma), Neukaledonien, New South Wales (Ost-Australien), Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Rotes Meer, Samoa, Süd-Afrika, Südchinesisches Meer, Suez-Kanal, Sulusee, Sumatra, Thailand, Tuamotu-Archipel, Vietnam, West-Australien, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
0 - 200 Meter 
Größe:
bis zu 190cm 
Gewicht :
18,5 kg 
Temperatur:
23°C - 26°C 
Futter:
Nahrungsspezialist 
Aquarium:
~ 50000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
VU gefährdet 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-02-05 10:48:56 

Gift


Pateobatis fai ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Pateobatis fai halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Eingestellt von Silvia, mit dem Hinweis auf eine Tauchaufnahme im südl. roten Meer.
Eine ID ist aufgrund der 2 Fotos nicht einfach. Man geht aber vom Himantura fai aus, der auch in Teilen des Roten Meeres gesichtet wird.

Wird bis zu 183 cm lang und lebt riffverbunden in einem Tiefenbreich bis ca. 200 m Tiefe.
Möglicherweise gehört diese Art auch Himantura gerrardi an.
Verwechselt wird die Art oft mit Himantura jenkinsii, der jedoch eine andere Körperform hat.
Vereinfacht gesagt, kreisrund von der Form ist wohl eher Mimantura fai, bei einer Andeutung einer Flügelform, dann eher Himatura jenkinsii.

Kein Tier für die Aquarienhaltung, schon wegen der Größe und der Nahrungsaufnahme.

Achtung:
Durch Stiche von Stachelrochen sind bereits Menschen gestorben, so auch der bekannte australischer Dokumentarfilmer, Abenteurer und Zoodirektor des Australian Zoo, Steve Irwin „The Crocodile Hunter“ aus Australien im Jahr 2006.

Selbst wenn die Stichverletzungen nicht tödlich sein sollten, so verursacht der Stachel in jedem Fall äußerst schmerzhafte und tiefe Wunden, zudem besteht die Gefahr, dass Teile des Stachels in der Wunde abbrechen und eine anschließende Operation notwendig wird.
Besonders dramatisch wird die Situation, wenn über den Stachel Gifte in den Körper gelangen.

In jedem Fall ist sofort ein Arzt aufzusuchen oder ein umgehender Transport in das nächste Krankenhaus zu erfolgen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  3. IUCN Red List of Threatened Species (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  4. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

Allgemein


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