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Physophyllia ayleni Steinkoralle

Physophyllia ayleni wird umgangssprachlich oft als Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Pectinia ayleni. Mainland Japan. This species is commonly found in algal communities. Photograph: Charlie Veron.

Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. J.E.N. "Charlie" Veron, Australien Please visit www.coralsoftheworld.org for more information.

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail

Steckbrief

lexID:
4249 
AphiaID:
288353 
Wissenschaftlich:
Physophyllia ayleni 
Umgangssprachlich:
Steinkoralle 
Englisch:
Stony Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Merulinidae (Familie) > Physophyllia (Gattung) > ayleni (Art) 
Erstbestimmung:
(Wells, ), 1934 
Vorkommen:
Bunaken, Indonesien, Indopazifik, Japan, Java, Malaysia, Mikronesien, Ozeanien, Philippinen, Singapur, Südchinesisches Meer, Sulawesi, Sumatra, Taiwan, Thailand, Timor-Leste 
Meerestiefe:
2 - 25 Meter 
Größe:
20 cm - 40 cm 
Temperatur:
23°C - 27°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NT Gefährdung zunehmend 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-01-22 14:52:09 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Physophyllia ayleni sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Physophyllia ayleni interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Physophyllia ayleni bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

“From Veron, J.E.N. Corals of the World.”
Wells, 1935

Pectinia ayleni gehört zu den selten vorkommenden Steinkorallen und kommt auch nur in einem räumlich begrenzten Verbreitungsgebiet im Ostpazifik vor.

Sie bildet verkrustende Platten, die in einer Art "gestaffelten, gestuften Schichten" übereinander wachsen und so eine interessante Gestalt mit einer sehr robust wirkenden Oberfläche zeigt.

Farbgebung: Diese Steinkoralle zeigt ein dunkles grün-braunes Aussehen.

Vorkommen: diese Steinkoralle findet man sehr häufig in enger Gemeinschaft mit verschiedenen Algen auf Felsen an.

Ähnliche Tiere: Pectinia lactuca und Pectinia maxima.

Informatives zu Pectinia-Korallen von Dieter Kreissl

Taxonomisch werden sie zur Familie der Pectiniidae (Kamm-Korallen) innerhalb der Ordnung der Steinkorallen (Madreporaria) gerechnet.

Sie gehört zu den riffbildenden Korallen und besiedelt im gesamten indopazifischen Bereich Meeresgebiete mit einer Wassertemperatur von 24° bis 27° C.

Taucher finden diese attraktiven Korallen in mäßig bewegtem Wasser in der Nähe der Riffkante. Wegen der Symbiose mit photosyntheseaktiven Algen im Inneren ihres Körpers benötigt diese Art lichtdurchflutetes klares Wasser.
Sie dringt deshalb auch nicht in größere Tiefen jenseits der 10 Meter-Marke vor.

Wegen der wunderschönen Wuchsform und ihres fleischig, blättrigen Aussehens hat diese Korallenart frühzeitig das Interesse der Taucher und Sammler gefunden.
Trotz jahrzehntelanger Nachstellungen ist die Art aber noch relativ häufig.

Mittlerweile werden einige wenige Pectinia Korallen auch erfolgreich gezüchtet und gehören heute zum Standartsortiment vieler Seewasseraquarien weltweit.

In einschlägigen Zuchthinweisen wird darauf hingewiesen, dass die Salatblattkoralle „wenig aggressiv“ ist und nicht in die Nähe aggressiverer, stark nesselnder Korallenarten gesetzt werden sollte.
Der Schwierigkeitsgrad ihrer Haltung wird innerhalb einer zehnstufigen Skala (1 für sehr leicht; 10 für sehr schwierig) mit der Note 6 bewertet.

Folgende Arten sind bekannt:
Pectinia africanus
Pectinia alcicornis
Pectinia ayleni
Pectinia elongata
Pectinia lactuca
Pectinia maxima
Pectinia paeonia
Pectinia pygmaeus
Pectinia teres

Bilder

Allgemein

Pectinia ayleni. Mainland Japan. This species is commonly found in algal communities. Photograph: Charlie Veron.
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