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Synanceia horrida Warzen-Steinfisch, Ästuarien Steinfisch

Synanceia horrida wird umgangssprachlich oft als Warzen-Steinfisch, Ästuarien Steinfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Sehr giftig.


Profilbild Urheber Tracey I Howley, Australia

Synanceia horrida,La Balsa Park 2021


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Tracey I Howley, Australia . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
5198 
AphiaID:
276862 
Wissenschaftlich:
Synanceia horrida 
Umgangssprachlich:
Warzen-Steinfisch, Ästuarien Steinfisch 
Englisch:
Estuarine Stonefish 
Kategorie:
Skorpionsfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Scorpaeniformes (Ordnung) > Synanceiidae (Familie) > Synanceia (Gattung) > horrida (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1766 
Vorkommen:
Andamanen und Nikobaren, Australien, China, Great Barrier Riff, Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Kambodscha, Korallenmeer (Ost-Australien), Maumere, Neukaledonien, New South Wales (Ost-Australien), Northern Territory (Australien), Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Raja Ampat, Sumatra, Tasmansee, Thailand, Vanuatu, Vietnam, West-Australien, West-Pazifik 
Meerestiefe:
0 - 40 Meter 
Habitate:
Ästuare (Flussmündungen), Brackwasser, Korallenbruchsubstrate, Korallenriffe, Küstengewässer, Meerwasser, Sandige Meeresböden, Schlammige Böden / sandige Weichsubstrate 
Größe:
bis zu 60cm 
Temperatur:
24.4°C - 29°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Krabben, Krebse, Krustentiere, Räuberische Lebensweise, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Sehr giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-03-19 20:25:22 

Gift


Synanceia horrida ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Synanceia horrida halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: Giftinformationszentrum-Nord
Übersicht Europa: European Association of Poisons Centres and Clinical Toxicologists

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Synanceia horrida (Linnaeus, 1766)

Eine unscheinbare Art, meist bräunlich-grau bis rötlich-braun mit einem feinen Linienmuster auf der Schwanzflosse. Die Augen liegen deutlich höher als beim Riff-Steinfisch Synanceia verrucosa.

Dieser Steinfisch kommt in küstennahen Riffen und Flussmündungen, Meeresarmen und auch Brackgewässern vor, wo sich dieser absolute Meister der Tarnung im Sand vergräbt und sich dabei als Felsen oder Stein tarnt und daher für Badegäste in flachem Wasser und Taucher nahezu unsichtbar ist. Neben seinem idealen Tarnverhaltens ist dieser solitär lebende Lauerjäger.

Bewohnt Küstenriffe und Ästuare. Baut eine flache Mulde, indem er mit seinen Brustflossen Sand oder Schlamm aufnimmt und diesen an den Seiten seines Körpers anhäuft. Liegt regungslos auf sandigen Böden. Ist nachtaktiv und bewegt sich oft in Riffen. Im Guinness-Buch der Rekorde als giftigster Fisch verzeichnet . Lebt einzelgängerisch in Korallenschutt und zwischen Felsen und ist extrem schwer zu entdecken.

Gemäß WoRMS ist Synanceia horrida Wirt folgender Parasiten:
Opegaster syngnathi Yamaguti, 1934 Ecological interactions: endoparasitic
Prosorhynchus synanceiae Wang, 1985 Ecological interactions: endoparasitic

Achtung
Bei dieser Fischart sind einzelne oder mehrere Flossenstrahlen mit Stacheln versehen die den Giftstoff injizieren. Die Wirkung der Gifte kann von einfacher Übelkeit bis zum Tod des Verletzten führen.

Das Fangen und oder Hantieren im Aquarium bei dieser Fischart sollte mit äußester Vorsicht erfolgen.
Dieses Gift wird vom Steinfisch durch Drüsen an der Basis der Stachelstrahlen der Rückenflosse gebildet und ist eines der gefährlichsten tierischen Gifte überhaupt und kann für den Menschen tödlich sein!

Der Steinfisch ist ein extrem schlechter und schwimmfauler, sessiler Fisch, der zum Beutefang ein ganz einfaches Prinzip verfolgt, der Lauerjäger sehr geduldig so lange auf seine Beutetiere wartet, bis diese sich ihm so sehr nähren, dass der Steinfisch sie durch ein plötzliches, schnelles Aufreißen des Mauls blitzschnell einsaugt.

Da dieses Tier extrem giftig ist, ist unsere klare Empfehlung diese: nicht für Heimaquarien geeignet.

Synonyme:
Scorpaena horrida Linnaeus, 1766 · unaccepted
Synanceia horrid (Linnaeus, 1766) · unaccepted (misspelling)
Synanceia trachynis Richardson, 1842 · unaccepted
Synanceja horrida (Linnaeus, 1766) · unaccepted (misspelling)
Synaneceiea horrida (Linnaeus, 1766) · unaccepted (misspelling)

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Synanceia horrida (Linnaeus, 1766) in Florida (en). Abgerufen am 24.12.2021.
  3. Wikipedia (de). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein


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