Haltungsinformationen
Eine unscheinbare Art, meist bräunlich-grau bis rötlich-braun mit einem feinen Linienmuster auf der Schwanzflosse. Die Augen liegen deutlich höher als beim Riff-Steinfisch Synanceia verrucosa.
Dieser Steinfisch kommt in küstennahen Riffen und Flussmündungen, Meeresarmen und auch Brackgewässern vor, wo sich dieser absolute Meister der Tarnung im Sand vergräbt und sich dabei als Felsen oder Stein tarnt und daher für Badegäste in flachem Wasser und Taucher nahezu unsichtbar ist. Neben seinem idealen Tarnverhaltens ist dieser solitär lebende Lauerjäger.
Bewohnt Küstenriffe und Ästuare. Baut eine flache Mulde, indem er mit seinen Brustflossen Sand oder Schlamm aufnimmt und diesen an den Seiten seines Körpers anhäuft. Liegt regungslos auf sandigen Böden. Ist nachtaktiv und bewegt sich oft in Riffen. Im Guinness-Buch der Rekorde als giftigster Fisch verzeichnet . Lebt einzelgängerisch in Korallenschutt und zwischen Felsen und ist extrem schwer zu entdecken.
Gemäß WoRMS ist Synanceia horrida Wirt folgender Parasiten:
Opegaster syngnathi Yamaguti, 1934 Ecological interactions: endoparasitic
Prosorhynchus synanceiae Wang, 1985 Ecological interactions: endoparasitic
Achtung
Bei dieser Fischart sind einzelne oder mehrere Flossenstrahlen mit Stacheln versehen die den Giftstoff injizieren. Die Wirkung der Gifte kann von einfacher Übelkeit bis zum Tod des Verletzten führen.
Das Fangen und oder Hantieren im Aquarium bei dieser Fischart sollte mit äußester Vorsicht erfolgen.
Dieses Gift wird vom Steinfisch durch Drüsen an der Basis der Stachelstrahlen der Rückenflosse gebildet und ist eines der gefährlichsten tierischen Gifte überhaupt und kann für den Menschen tödlich sein!
Der Steinfisch ist ein extrem schlechter und schwimmfauler, sessiler Fisch, der zum Beutefang ein ganz einfaches Prinzip verfolgt, der Lauerjäger sehr geduldig so lange auf seine Beutetiere wartet, bis diese sich ihm so sehr nähren, dass der Steinfisch sie durch ein plötzliches, schnelles Aufreißen des Mauls blitzschnell einsaugt.
Da dieses Tier extrem giftig ist, ist unsere klare Empfehlung diese: nicht für Heimaquarien geeignet.
Synonyme:
Scorpaena horrida Linnaeus, 1766 · unaccepted
Synanceia horrid (Linnaeus, 1766) · unaccepted (misspelling)
Synanceia trachynis Richardson, 1842 · unaccepted
Synanceja horrida (Linnaeus, 1766) · unaccepted (misspelling)
Synaneceiea horrida (Linnaeus, 1766) · unaccepted (misspelling)






Tracey I Howley, Australia
