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Anomastraea irregularis Bienenwaben-Koralle

Anomastraea irregularis wird umgangssprachlich oft als Bienenwaben-Koralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. David Obura, Kenia


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. David Obura, Kenia

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
5675 
AphiaID:
207518 
Wissenschaftlich:
Anomastraea irregularis 
Umgangssprachlich:
Bienenwaben-Koralle 
Englisch:
Crisp Pillow Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Coscinaraeidae (Familie) > Anomastraea (Gattung) > irregularis (Art) 
Erstbestimmung:
von Marenzeller, 1901 
Vorkommen:
Arabisches Meer , Bahrain, Dschibuti, Golf von Aden, Golf von Oman / Oman, Guam, Indien, Indischer Ozean, Indopazifik, Irak, Iran, Jemen, Katar, Kenia, Komoren, Kuwait, La Réunion, Madagaskar, Malediven, Mauritius, Mayotte, Mosambik, Ost-Afrika, Pakistan, Rotes Meer, Saudi-Arabien, Seychellen, Somalia, Süd-Afrika, Tansania, Vereinigte Arabische Emirate, West-Pazifik, Westlicher Indischer Ozean 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 30 Meter 
Habitate:
Gezeitentümpel / Felsenpools, Gezeitenzone, Korallenriffe, Meerwasser 
Größe:
20 cm - 30 cm 
Temperatur:
25°C - 29.1°C 
Futter:
Fotosynthese, Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
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Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-06-14 19:43:12 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Anomastraea irregularis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Anomastraea irregularis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Anomastraea irregularis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Anomastraea irregularis von Marenzeller, 1901

Merkmale Anomastraea irregularis: Die Kolonien sind flach oder submassiv, oft von konischer Form. Die Koralliten sind submeandroid bis cerioid angeordnet. Die Wände sind dünn, und die Septen weisen unregelmäßig verschmolzene Ränder auf. Die Septen stehen weit auseinander und sind gleichmäßig geformt, was der Kolonieoberfläche ein ordentliches Erscheinungsbild verleiht. Die Tentakel sind tagsüber meist zumindest teilweise ausgestreckt.

Farbe: Bläulich-grau oder cremefarben. Die Polypen sind dunkelbraun.

Ähnliche Arten: Die Agariciidae Coeloseris mayeri.

Lebensraum: Trübe Gewässer am Riffgrund sowie Gezeitentümpel.

Häufigkeit: Im Südosten Afrikas häufig, andernorts selten.

Taxonomische Anmerkung: Die Typusart der Gattung Anomastrea von Marenzeller, 1901. Eine taxonomisch isolierte Art ohne eindeutige Verwandtschaftsbeziehungen.

Synonym:
Anomastrea irregularis Marenzeller, 1901 · unaccepted (wrong spelling genus name)

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