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Solegnathus spinosissimus Australisches Dornen-Nadelpferdchen

Solegnathus spinosissimus wird umgangssprachlich oft als Australisches Dornen-Nadelpferdchen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Paddy Ryan, USA

Copyright Dr. Paddy Ryan


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Paddy Ryan, USA . Please visit www.ryanphotographic.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
7041 
AphiaID:
278078 
Wissenschaftlich:
Solegnathus spinosissimus 
Umgangssprachlich:
Australisches Dornen-Nadelpferdchen 
Englisch:
Spiny Pipehorse 
Kategorie:
Seenadeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Syngnathiformes (Ordnung) > Syngnathidae (Familie) > Solegnathus (Gattung) > spinosissimus (Art) 
Erstbestimmung:
(Günther, ), 1870 
Vorkommen:
Australien, Bass-Straße (Meerenge zw. Australien & Tasmanien), Neuseeland, New South Wales (Ost-Australien), Queensland (Ost-Australien), Süd-West-Australien, Tasmanien (Australien), Victoria (Australien) 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
2 - 230 Meter 
Habitate:
Geröllböden, Kontinentalschelf, Meerwasser, Riffverbunden, Weiche Böden 
Größe:
bis zu 49cm 
Temperatur:
9°C - 24°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Krill (Euphausiidae), Lebendfutter, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-03-09 20:57:49 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Solegnathus spinosissimus sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Solegnathus spinosissimus interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Solegnathus spinosissimus bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Solegnathus spinosissimus (Günther, 1870)

Das Australisches Dornen-Nadelpferdchen kommt an der Südküste Australien, in der Bass-Straßen-Region (zwischen Südaustralien und Tasmanien) bis Süd-Queensland an der Ostküste Australiens und in den Gewässern von Neuseeland vor.

Solegnathus spinosissimus lebt in einer Wassertiefe von etwa 30 Metern bis 250 Meter Tiefe auf weichen Böden und Geröllsubstrat und wurde von Fischtrawlern an Bord gezogen. Aufrgund der großen Tiefe gibt fishbase eine wassertemperatur von 9 - 15.5 Grad Celsius an. Solegnathus spinosissimus ist damit nicht für tropische warme Meerwasseraquarien geeignet.

Ein großes, rosafarbenes, rötliches oder orangefarbenes Seepferdchen mit etwa sieben dunkleren Streifen, Flecken oder Punktpaaren entlang des Rückens, vielen schmalen gelben Streifen an den Seiten, die sich als Flecken oder Punkte auf den Schwanz fortsetzen, und einem rotbraunen Fleck um den After. Einzelne Exemplare werden gelegentlich bei Stürmen an Land gespült.

Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Synonyme:
Solegnathus fasciatus Günther, 1880 · unaccepted
Solenognathus fasciatus Günther, 1880 · unaccepted
Solenognathus spinosissimus Günther, 1870 · unaccepted

Weiterführende Links

  1. FishBase (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 09.03.2026.
  3. Reef Life Survey (en). Abgerufen am 05.03.2026.

Bilder

Laich

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Erfahrungsaustausch

am 19.03.26#5
Hallo Michelas,

ich habe Deine Fotos an den Seepferdchenfachmann Rudie H. Kuiter geschickt.

hier Rudies Rückantwort:

This is the Double-ended Pipehorse Syngnathoides biaculeatus.
Cheers,
Rudie

LG AndiV

--
Liebe Grüße Andreas
am 09.03.26#4
Moin Micheals,

bitte lade das Foto des Nadelpferdchens gerne hoch, bin mir sicher, dass wir es bestimmen können.

Das Problem der Feuerfische wird immer größer, entweder gelangen sie aus eigenem Antrieb oder Verdriftung in neue Gebiete, gerade das Rote Meer und der Suezkanal sind dafür besonders bekannt.
Besonders schlimm wird es, wenn Rifffische die gefräßigen Räuber nicht "kennen" und diese ganze Riffe leer fressen, wie in der Karibik.

Danke Dir und LG

AndiV

--
Liebe Grüße Andreas
am 09.03.26#3
Hallo, wenn ich hier nun ein Bild hochladen könnte, dann können Sie es selber beurteilen. Ich habe es beim schnorcheln im Roten Meer gesichtet. Übrigens schwimmen dort aus Indopazifische Feuerfische herum, ... die nicht dorthin gehören ;-)
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