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Stypopodium zonale Braunalge

Stypopodium zonale wird umgangssprachlich oft als Braunalge bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 600 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dennis Rabeling, Lanzarote, Kanarischen Inseln

Stypopodium zonale,Las Palmas, ES-CN, ES 2026


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dennis Rabeling, Lanzarote, Kanarischen Inseln . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
7464 
AphiaID:
145392 
Wissenschaftlich:
Stypopodium zonale 
Umgangssprachlich:
Braunalge 
Englisch:
Leafy Flat-blade Alga 
Kategorie:
Braunalgen 
Stammbaum:
Chromista (Reich) > Ochrophyta (Stamm) > Phaeophyceae (Klasse) > Dictyotales (Ordnung) > Dictyotaceae (Familie) > Stypopodium (Gattung) > zonale (Art) 
Erstbestimmung:
(J.V.Lamouroux) Papenfuss, 1940 
Vorkommen:
Ägypten, Australien, Azoren, Bahamas, Belize, Bermuda, Brasilien, Cayman Inseln, Dominikanische Republik, Florida, Gabun, Galápagos-Inseln, Ghana, Guam, Haiti, Indischer Ozean, Indonesien, Israel, Japan, Kanarische Inseln, Karibik, Kenia, Kleine Antillen, Kolumbien, Korallenmeer (Ost-Australien), Kuba, Madagaskar, Madeira, Martinique, Mikronesien, Neuseeland, Pakistan, Palau, Panama, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Queensland (Ost-Australien), Rotes Meer, Sansibar, Singapur, Sint Eustatius und Saba, Sri Lanka, Süd-Afrika, Südchinesisches Meer, Tansania, Trindade und Martim Vaz (Insel der Dreifaltigkeit), USA, Venezuela, Vietnam, West-Afrika, West-Atlantik 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Felsige, harte Meeresböden, Gezeitenzone, Meerwasser 
Größe:
bis zu 30cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Fotosynthese 
Aquarium:
~ 600 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-05-17 20:32:11 

Haltungsinformationen

Stypopodium zonale (J.V.Lamouroux) Papenfuss, 1940

Stypopodium zonale ist eine Art thallöser Braunalgen aus der Familie der Dictyotaceae. Sie ist in flachen Gewässern der Karibik sowie in verschiedenen anderen tropischen und subtropischen Meeren weltweit anzutreffen.

Stypopodium zonale ist eine goldbraune oder olivfarbene Meeresalge, die eine Länge von etwa 40 cm erreicht. Sie besitzt glatte, breite Thalluslappen mit abgestumpften Enden, die fächerförmig wachsen. Während der Thallus an Größe zunimmt, teilt er sich in Segmente von 1 bis 5 cm Breite auf. Je größer die Alge ist, desto stärker ist diese Aufteilung ausgeprägt. Parallel zur Wachstumszone bilden sich Bänder aus unterschiedlich gefärbtem Gewebe, darunter ein irisierendes grünes Band, das in Abständen von wenigen Zentimetern erscheint. Dies verleiht der Alge ein reizvolles, gebändertes Erscheinungsbild. Sie verankert sich mittels eines rhizoidartigen Haftorgans am Gestein und bildet häufig dichte Bestände, wobei die lederartigen, aber biegsamen Thalli mit den Bewegungen des umgebenden Wassers mitschwingen.

Stypopodium zonale wächst in Tiefen bis zu 55 m und stellt in den Gewässern um Bermuda in Tiefen zwischen 20 und 30 Metern die dominierende benthische Algenart dar.

Aus Stypopodium zonale wurde eine Reihe von Sekundärmetaboliten isoliert, darunter mehrere einzigartige zyklische Terpene. Diese Metaboliten erfüllen eine Abwehrfunktion und reduzieren den Fraßdruck durch herbivore Organismen.Einer der Metaboliten – Stypoldion – hemmt nachweislich die Zellteilung in Seeigeleiern, während ein anderer zytotoxische Aktivität gegenüber menschlichen Lungen- und Kolonkarzinomzellen zeigt. Eine weitere Studie ergab, dass einige dieser Metaboliten im gesamten Verbreitungsgebiet der Alge vorkommen, während andere lediglich in lokal begrenzten Populationen nachgewiesen werden konnten

Die Braunalge kommt auf felsigen Untergründen in den meisten Riffbereiche vor, oft reichlich in flachen Gewässern mit weniger als fünf Meter Tiefe, nur gelegentlich in tieferen Riffen.

Synonyme:
Dictyota zonaria Poiret, 1812 · unaccepted
Dictyota zonata Lamouroux, 1809 · unaccepted (synonym)
Fucus zonalis J.V.Lamouroux, 1805 · unaccepted
Padina lobata Greville, 1830 · unaccepted
Stypopodium fuliginosum (C.Martius) Kützing, 1843 · unaccepted
Stypopodium lobatum (C.Agardh) Kützing, 1859 · unaccepted (synonym)
Zonaria fuliginosa C.Martius, 1828 · unaccepted
Zonaria lobata C.Agardh, 1824 · unaccepted (synonym)

Weiterführende Links

  1. Algaebase (en). Abgerufen am 17.05.2026.
  2. Wikipedia (en). Abgerufen am 17.05.2026.

Bilder

Allgemein


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