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Orbicella franksi Felsen Sternkoralle, Franks Orbicella

Orbicella franksi wird umgangssprachlich oft als Felsen Sternkoralle, Franks Orbicella bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber AndiV

"Orbicella franksi desovando" by NOAA - http://flowergarden.noaa.gov/image_library/coral/franksispawning.jpg. Licensed under Public Domain via Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/Fi




Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
8746 
AphiaID:
758262 
Wissenschaftlich:
Orbicella franksi 
Umgangssprachlich:
Felsen Sternkoralle, Franks Orbicella 
Englisch:
Boulder Star Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Merulinidae (Familie) > Orbicella (Gattung) > franksi (Art) 
Erstbestimmung:
(Gregory, ), 1895 
Vorkommen:
Belize, Costa Rica, Golf von Mexiko, Guadeloupe, Honduras, Kanada Ost-Pazifik, Ostküste USA, Panama, West-Atlantik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
5 - 50 Meter 
Habitate:
Meerwasser, Riffverbunden 
Größe:
bis zu 500cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NT Gefährdung zunehmend 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-04-14 17:33:48 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Orbicella franksi sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Orbicella franksi interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Orbicella franksi bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Orbicella franksi (Gregory, 1895)

Merkmale Orbicella franksi: Die Kolonien sind massiv bis plattenförmig oder krustenförmig mit unebener Oberfläche. Die Koralliten sind kegelförmig und meist unregelmäßig in Form und Größe (2,5–4 mm Durchmesser) und entstehen durch extratentakuläre Knospung. Die Septen sind in zwei leicht unterschiedlichen Ordnungen angeordnet oder bilden keine Ordnungen. Die Säulen sind gut entwickelt. Die Wände bestehen aus verdickten Septen. Die Rippen sind variabel, aber in der Regel gut entwickelt und weisen ausgeprägte Zähne auf.

Farbe: Braun, grau oder gelblich-grün.

Ähnliche Arten: Orbicella annularis ist ähnlich, bildet jedoch eher säulenförmige oder knollenförmige Kolonien, und die Koralliten sind nicht kegelförmig. Orbicella faveolata hat kleinere, weniger herausragende Koralliten und Septen in zwei ungleichen Ordnungen. Paramontastraea salebrosa und Astrea curta haben Koralliten ähnlicher Größe; letztere weist ähnliche morphologische Variationen auf. Siehe auch Favia stelligera.

Lebensraum: Rifflebensräume.

Orbicella franksi ist eine häufige und wird von 5 - 50 Metern gefunden und ist oft die häufigste Koralle von 15 - 30 Metern in Vorriff-Umgebungen.

Die größten Bedrohungen für die Art sind Infektionskrankheiten (z.B. Pest, Gelbband- und Schwarzbandkrankheit) und Bleichen und Klimawandel. Weitere Bedrohungen sind der Verlust von Lebensraum im Rekrutierungsstadium durch Algenüberwuchs und Sedimentation sowie lokale Beeinträchtigungen durch Bioerosion durch Schwämme und andere Organismen und andere Krankheiten.

Die Koralle ist bedroht und muss geschützt werden, Möglichkeiten hierfür sind:
Forschung in den Bereichen Taxonomie, Population, Abundanz und Trends, Ökologie und Habitatstatus, Bedrohungen und Resilienz gegenüber Bedrohungen, Wiederherstellungsmaßnahmen; Identifizierung, Einrichtung und Management neuer Schutzgebiete; Ausweitung von Schutzgebieten; Erholungsmanagement; und Management von Krankheiten, Pathogenen und Parasiten. Künstliche Vermehrung und Techniken wie die Kryokonservierung von Gameten könnten für die Erhaltung der Korallenbiodiversität wichtig werden.

Synonyme:
Echinopora franksi Gregory, 1895 · unaccepted > superseded combination (basionym)
Montastraea franksi (Gregory, 1895) · unaccepted > superseded combination
Montastrea franksi (Gregory, 1895) · unaccepted > superseded combination

Weiterführende Links

  1. Corals of the World (en). Abgerufen am 14.04.2026.
  2. Wikipedia (en). Abgerufen am 14.04.2026.

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Allgemein

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